Abgezockte Ravensburg Towerstars holen das Break Löwen Frankfurt müssen heute auswärts ran

Adam Mitchell, Kapitän der Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)Adam Mitchell, Kapitän der Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance)
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„Ravensburg hat einfach eine Top-Mannschaft, die ihre Chancen ausgenutzt hat. Ich glaube, es war ein ziemlich ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten mit einem am Ende vielleicht etwas glücklicheren Ende für Ravensburg“, sagt Kapitän Adam Mitchell. Was zunächst nach Standard-Phrasen klingen mag, dürfte das Spiel doch sehr gut beschreiben. Auch wenn die Schuss-Statistik mit 45:29 für die Löwen spricht, war das Spiel ausgeglichener als es schien. „Wir spielen mit dem kompletten Lineup, Ravensburg hingegen mit nur drei Reihen. Wenn wir diese Stärke ausnutzen und es eine lange Serie wird, haben wir hier einen kleinen Vorteil. Vielleicht können wir sie dann müde laufen, dafür müssen wir aber unser Spiel besser durchziehen, indem wir schneller nach vorne spielen und die Scheibe länger in der offensiven Zone unter Kontrolle halten“, erklärt Mitchell. Nach dem 3:1 der Löwen verloren diese den Faden – mit der Szene, bei der Löwen-Verteidiger Dan Spang vom Ravensburger Daniel Pfaffengut in die Bande gecheckt wurde, als sich die Szene unlängst in der Verteidigung der Gäste abspielt und Spang keinen Check mehr erwartete. Mitchell: „Wir haben gut verteidigt zu Beginn des zweiten Drittels und ein paar schöne Konter ausgenutzt und dann mit einem kleinen Patzer den Faden verloren. Wir haben gekämpft bis zum Schluss und wenn wir das weiter so machen, wird es, denke ich, eine lange Serie. Wir schauen uns das Video an und lernen aus den Fehlern heute. Dann geben wir am Samstag wieder Gas.“

Auch Brett Breitkreutz, Torschütze zum 1:0 der Frankfurter, sah clevere Gäste: „Das war eben ein richtiges Play-off-Spiel. Ravensburg spielt sehr gut und wir haben einige kleine Fehler gemacht. Die Intensität des Spiels war deutlich höher als die der letzten beiden Serien. Letztlich haben wir angefangen mit uns selber zu kämpfen und ein gutes Team wie Ravensburg nutzt die Chancen, die man ihnen dann gibt. Wir müssen da den Puck mehr kontrollieren.“ Ob sich nun am Gameplan hinsichtlich des Breaks der Towerstars ändern wird, glaubt Breitkreutz nicht. „Ich denke, wir haben zu viele Turnover zugelassen, was uns das Spiel gekostet hat. Da müssen wir ansetzen, denn Ravensburg ist ein deutlich besseres Team als Crimmitschau und Dresden es waren, daher müssen wir die kleinen Entscheidungen richtig machen. Wir geraten nicht in Panik, haben nun aber eine noch größere Aufgabe vor uns.“   

Spiel zwei findet am heutigen Karsamstag um 19.30 Uhr in Ravensburg statt.

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