7:2-Sieg gegen WeißwasserEC Bad Nauheim

Lesedauer: ca. 3 Minuten

"Wir haben einfach und diszipliniert gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Spiel. "Wir haben uns nicht wie ein Tabellenachter präsentiert. Bad Nauheim hat Willen gezeigt und den Sieg verdient. Ich bin nach diesem Spiel enttäuscht", resümierte Weißwassers Trainer Dirk Rohrbach das Spielgeschehen.

Es war zunächst die erwartet enge Geschichte in einem Match, in dem es um viel ging. Es waren vornehmlich die Abwehrreihen, die ihre Arbeit erfolgreich bewerkstelligten, so dass es lediglich hier und da mal einen Torschuss zu verzeichnen gab. So z.B. in der 4.Minute, als Sean McMonagle durch war und regelwidrig gestoppt wurde - wobei man sich auch über einen Penaltyschuss hätte unterhalten können. Die Roten Teufel kamen Mitte des Abschnitts besser ins Spiel und zur besten Gelegenheit nach einem quasi doppelten Doppelpass mit Taylor Carnevale und Jason Pinizzotto vor dem Gäste-Tor, letztendlich landete das Hartgummi in der Fanghand von Weißwassers Goalie Strahlmeier. In der 16.Minute war Kevin Lavallee, der seine Chance in der vierten Reihe bekam, plötzlich ganz frei durch, doch man merkte ihm die fehlende Spielpraxis beim Torschuss an, allerdings hielt Strahlmeier auch souverän gegen den früheren Weißwasser-Stürmer. Dennoch sollte nur eine Minute später die Bad Nauheimer Führung fallen: Michael Dorr eroberte sich das Hartgummi der angreifenden Lausitzer, so dass es über Matt Beca schnell nach vorne ging. In seinen Querpass hielt Kyle Helms den Schläger, so dass Strahlmeier keine Abwehrchance hatte.

Mit hohem Tempo seitens der Gastgeber ging es im Mittelabschnitt weiter und hierbei war es die nominell vierte Bad Nauheimer Reihe, die den Unterschied ausmachte. Zunächst legte Dennis Reimer von hinter dem gegnerischen Tor für den wieder in den Kader berufenen Kevin Lavallee auf, der gegen seinen Ex-Club unter Jubel der über 2.100 Fans das 2:0 markierte, knapp drei Minuten später war die Kombination genau andersherum erfolgreich. Lavallee, der sich zuletzt bei der 1b und den Junioren fit hielt, ließ für Dennis Reimer liegen, der mit einem fulminanten Schuss zum 3:0 traf. Weißwasser musste nun aufmachen und kam zum ersten Treffer in der 28.Minute nach einem verlorenen Bully vor dem Kasten von Jan Guryca. Pozivil zog von der blauen ab und das Hartgummi war durch Freund und Feind hindurch irgendwie im Netz. Die Hausherren bestimmten in der Folgezeit dennoch weitestgehend das Match und erspielten sich einige gute Einschussmöglichkeiten, während man sich hinten stets auf Jan Guryca verlassen konnte. Es war aber erst eine Überzahl in der letzten Minute vor der zweiten Pause, die den Kurstädtern das vierte Tor bescherte. Marcus Götz chippte auf Matt Beca, der mit einem satten Schlagschuss zum 4:1 traf. Spätestens nach diesem Treffer stand das Stadion Kopf und skandierte minutenlang "Rot und Weiß ein Leben lang", um das engagierte Spiel der Roten Teufel, die sich allesamt zu 100 Prozent einsetzten, entsprechend zu würdigen. "Das macht heute richtig Spaß", konnte man in der Pause dann auch entsprechend aus zahlreichen EC-Fan-Mündern hören.

Die Gastgeber knüpften auch im letzten Abschnitt dort an, wo sie im zweiten aufhörten, auch wenn Weißwasser noch einmal alles nach vorne warf. King und Götz scheiterten jedoch am starken Jan Guryca, der seinen Vorderleuten den Rücken frei hielt. Somit konnten die Angreifer weiter ihr Spiel spielen und durch Dorr in Überzahl mit einem abgefälschten Schlagschuss die endgültige Entscheidung erzielen. Als Jason Pinizzotto Jörg Wartenberg das Hartgummi im eigenen Drittel klaute und zum 6:1 einschoss, feierten die Fans ihr Team und huldigten es mit Standing Ovations. Das 6:2 durch Fischer sowie das schön herausgespielte 7:2 nach einem langen Pass von Pinizzotto auf Taylor Carnevale waren am Ende für die Galerie in einem offensiv starken Spiel der Hausherren, die nun bei einem weniger absolvierten Spiel vier Zähler Rückstand und den besseren direkten Vergleich gegen die Füchse vorzuweisen haben.

"Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Einfaches und taktisch diszipliniertes Spiel, Checks zu Ende fahren und die Scheibe in Richtung Tor bringen. Dies hat heute hervorragend funktioniert", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Spiel. "Ich bin enttäuscht. Mein Team hat sich nicht wie ein Playoff-Kandidat präsentiert. Bad Nauheim war einfach spritziger und bissiger und hat die drei Punkte am Ende auch verdient", anaylsierte Weißwassers Coach Dirk Rohrbach das Spiel. "Am Freitag gastieren die Roten Teufel in Rosenheim, das heute in Dresden unterlag, während am Sonntag ab 18.30 Uhr Ravensburg seine Visitenkarte im Colonel-Knight-Stadion abgeben wird.


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