7:2 Gala gegen Landshut Cannibals

Steelers im Aufwind!?Steelers im Aufwind!?
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Die Bietigheim Steelers sind nach dem gestrigen Sieg wieder im direkten Windschatten der Tölzer Löwen. Vor 1.799 Zuschauern „vernaschten“ die Schwaben die Landshut Cannibals. Dabei erzielten die ehemaligen Landshuter Alexander Serikow und Brent Walton je zwei Treffer. Letzterer jubelte sogar zwei Mal in Unterzahl.

„Das war heute ein klasse Spiel meiner Mannschaft“, lobte Christian Brittig seine Jungs auf der anschließenden Pressekonferenz. „Wir haben diese Woche viel Unterzahl trainiert und standen auch heute Abend hervorragend in der Defensive.“ So jubelten die Schwaben auch erstmals nach zehn Minuten, als Brent Walton mit einem Traumtor zum 1:0 einnetzte. Der quirlige Stürmer drehte sich vor dem Kannibalentor um die eigene Achse und schob mit der Rückhand ein. Unkomplizierter antworteten die Gäste knapp 90 Sekunden später, als Matthias Wittmann (11.) einen Pass von Rich Bronilla im Tor von Martin Morczinietz unterbrachte. Aber für die spektakulären Treffer im ersten Drittel waren eindeutig die Steelers zuständig. Doug Andress abgefälschter Schuss flog über Martin Cinibulk hinweg und landete im langen Eck des Tors - 2:1 (15.).

Im Mitteldrittel zeigten die Steelers weiterhin viel Biss. Bereits nach 37 Sekunden nutzte Alexander Serikow die Chance zum 3:1. Greg Schmidt hatte in der 27. Spielminute sogar die Chance auf 4:1 zu erhöhen, doch das fünfte Tor markierten zunächst die Gäste. Markus Hundhammer (35.) hatte getroffen. „Wenn man gegen Bietigheim gewinnen will, muss alles passen. Heute hatte vor allem Martin Cinibulk nicht seinen besten Tag. Eigentlich immer eine Konstante bei uns.“ analysierte Mike Bullard nach dem Spiel. Der Goalie der Cannibals musste in den letzten vier Minuten des zweiten Drittels nochmal drei Mal hinter sich greifen. Zuerst hämmerte Andrej Kaufmann (37.) den Puck aus kurzer Distanz in die Maschen, dann schlug Brent Walton (39.) wieder in Unterzahl zu und schließlich markierte Alexander Serikow (40.) mit seinem zweiten Treffer den 6:2 Pausenstand nach 40 Minuten.

In den letzten zwanzig Minuten ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Im Powerplay bediente Greg Schmidt den freistehenden Andrej Kaufmann (52.), der wenig Mühe hatte, den eingewechselten Goalie Fritz Berghammer zu überwinden. 7:2 lautete es am Ende, als die Fans mit „Oh wie ist das schön!“ ihre Mannschaft feierten. Bereits am Sonntag könnten die Steelers unter der Zugspitze wieder an die Spitze der zweiten Eishockey Bundesliga zurückkehren. Vorraussetzung wäre eine Niederlage der spielfreien Tölzer Löwen und ein Sieg beim SC Riessersee. (steelers.de)