6:2-Sieg gegen Bad Tölz – EC Bad Nauheim spielt teuflisch gutTeam von Christof Kreutzer reitet auf einer Erfolgswelle

(Foto: Michael Sender)(Foto: Michael Sender)
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Vor 2234 Zuschauern starteten die Roten Teufel energisch in den Sonntagabend. Die Gäste aus  Bad Tölz schauten zunächst zu. Dennis Reimer (6./1:0) staubte nach einem Schuss von Hadraschek ab. Bad Tölz ließ sich nicht beirren, fand besser ins Spiel und glich in Überzahl durch Lubor Dibelka aus (12./1:1). Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe.

Die Oberbayern kamen nach der Pause spritziger aus der Kabine und gingen durch Topscorer Stephen MacAulay (24. / 2:1) in Führung. Das aber brachte die Hausherren nicht in Verlegenheit. Im Gegenteil: Bad Nauheim nahm das Heft in die Hand. Innerhalb von 56 Sekunden drehten Dustin Sylvester (26. / 2:2) und Marcel Kahle (27. / 3:2) das Spiel. Bad Tölz verlor danach den Fokus und kassierte unnötige Strafzeiten. Das wussten die Teufel zu nutzen. Radek Krestan(39. / 4:2), Zach Hamill (40. / 5:2) und Daniel Stiefenhofer (40. / 6:2) schraubten das Ergebnis kurz vor der zweiten Sirene in die Höhe. Alle drei Treffer fielen bei einem Mann mehr auf dem Eis.

Im Schlussabschnitt fuhren die Wetterauer den Sieg souverän nach Hause. Bad Tölz zeigte sich einmal mehr als gern gesehener Gegner: Seit 2003 standen sich beide Teams 21 Mal gegenüber. Bad Nauheim gewann davon satte 17 Spiele.  Der neue Tölzer Trainer Scott Beattie sah trotz der Niederlage Positives: „Die Jungs haben im ersten Drittel gut gespielt und die Zweikämpfe angenommen. Danach hat die Konzentration nachgelassen.“ Der bayerische Traditionsklub rangiert auf Platz zwölf mit neun Zählern Rückstand auf einen Pre-Play-off-Platz.

Nauheims Chefcoach Christof Kreutzer bleibt trotz der aktuellen Erfolgswelle mit beiden Füßen auf dem Boden: „Wir haben jetzt noch acht Vorrundenspiele. Es ist alles eng, es kann noch viel passieren.“ Am kommenden Wochenende reist er mit seiner Mannschaft zum Tabellennachbarn nach Ravensburg. Am Sonntag folgt schließlich der Hessenkracher gegen Primus Frankfurt. Bei zwei Siegen könnte der ECN erstmals von ganz oben grüßen.

Michael Sender

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