5:3-Heimsieg gegen Crimmitschau EC Bad Nauheim

Lesedauer: ca. 3 Minuten

"Dennoch bin ich zum ersten Mal stinksauer nach einem Sieg, denn erneut haben wir individiuelle Fehler gemacht, die uns fast die Punkte gekostet hätten", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi erbost nach dem Schlusspfiff. "Wenn du in Bad Nauheim nicht von der ersten Sekunden an bereit bist, dann kannst du hier nichts holen. Das war schon zu meiner aktiven Zeit so. Wir waren einfach nicht von Beginn an präsent, auch wenn wir über weite Strecken des Spiels anschließend gut gespielt haben", anaylsierte Crimmitschaus Trainer Fabian Dahlem das Geschehen.

Die Hausherren gaben von Beginn an Gas und gingen nach nur 72 Sekunden durch Harry Lange in Front. Es folgte eine Angriffswelle nach der anderen, so dass Gäste-Goalie Nie einiges zu tun bekam. Glück hatte der Torsteher beim Pfostenschuss von Patrick Strauch (4.), beim 2:0 durch Kyle Helms hatte er keine Abwehrmöglichkeit. Matt Beca tankte sich kraftvoll durch und anstatt selber zu schießen, bediente er den bessr postierten Mitspieler mit viel Übersicht. Auch am dritten Tor war der Kanadier beteiligt, als die Kurstädter endlich mal wieder in Überzahl trafen. Nutznießer war Daniel Oppolzer, der einen Querpass von Beca nur noch einschieben brauchte.

Die Gäste nahmen sich in der Pause offenbar einiges vor und durften sich von Fabian Dahlem wohl ein paar Worte angehört haben. Anders war der Sinneswandel nicht zu erklären, denn nun waren die Westsachsen am Drücker. T.J. Fast mit einem Pfostenschuss gab in der 21.Minute die Marschrichtung für die Gäste vor. Die Roten Teufel fanden sich in die Defensive zurück gedrängt, so dass nun auch Jan Guryca einiges an Arbeit bekam. Bei den Gästen waren nun aber auch fast permanent die beiden Ligen-Topscorer Reed und Campbell auf dem Eis, um den Faden wieder zu finden. Und sie erledigten ihre Aufgabe: im Fallen traf Reed zum ersten Crimmitschauer Tor, die Vorlage kam von - natürlich von Campbell. Den Roten Teufeln blieben nur einzelne Konter wie z.B: in der 30.Minute, als Lavallee frei durch war und mit der Rückhand knapp verzog. Zusätzlich schwer machten es sich die Gastgeber mit Strafzeiten, die jedoch mit viel Einsatz schadlos überstanden wurden.

Die Westsachsen blieben auch im letzten Abschnitt auf dem Gaspedal, jedoch nahmen die Kurstädter den Kampf nun wieder mehr an und hielten die Eispiraten vom eigenen Tor weitestgehend fern. Als Dennis Reimer in der 51.MInute das 4:1 mit einem Rebound erzielte, schien die Sache gelaufen zu sein. Die Gäste machten aber immer weiter und kamen durch Reed im Powerplay (tolle Vorlage wieder von Campbell) auf 4:2 heran. Exakt 43 Sekunden später war das Hartgummi erneut im Netz von Jan Guryca, als Bucheli durch Freund und Feind hindurch den Puck irgendwie über die Linie drücken konnte. Crimmitschau wollte nun alles, war über etwas zu motiviert und kassierte eine unnötige Strafe. Diese nutzte der Mann des Abends bei den Roten Teufeln, Matt Beca, höchstpersönlich mit dem zweiten Powerplaytor des Abends zum 5:3-Endstand.

"Wir fahren nun nach Ravensburg und wollen dort nachlegen. Wir haben noch drei Heim- und drei Auswärtsspiele, von denen wir zuhause natürlich alle und auswärts mindestens eins gewinnen müssen, wollen wir die Playoffs noch packen. Ich bin mir aber sicher, dass wir das mit der tollen Unterstützung unserer Fans packen können. Wichtig wird es aber sein, dass wir die angesprochenen individiuellen Fehler, an denen wir seit Wochen arbeiten, abstellen können", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi im Nachgang zur heutigen Partie.

EC Bad Nauheim - ETC Crimmitschau 5:3 (3:0, 0:1, 2:2)
Tore:
1:0 (01:12) Lange (McMonagle)
2:0 (10:14) Helms (Beca)
3:0 (19:41) Oppolzer (Beca, Dorr) PP1
3:1 (25:02) Reed (Campbell, Pitt)
4:1 (50:34) Reimer (Oppolzer, Lavallee)
4:2 (52:33) Reed (Campbell) PP1
4:3 (53:16) Bucheli
5:3 (55:49) Beca (Götz)
Strafminuten: ECN 10 / ETC 8
Zuschauer: 1.931

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