5:2-Heimsieg gegen KaufbeurenEC Bad Nauheim

Lesedauer: ca. 2 Minuten

"Bad Nauheim hat uns förmlich überrannt. Mit dem 2:0 sind wir noch gut bedient gewesen. Danach haben wir es aber besser gemacht, Bad Nauheim hat es jedoch clever gespielt. Wir haben junge Spieler im Team, so dass ich keinem einen Vorwurf machen kann", analysierte Kaufbeurens Coach Didi Hegen das Match.

Von der ersten Sekunden an ließen die Hausherren keinen Zweifel daran, wer die Punkte für sich verbuchen wollte. Es ergaben sich Chancen im Minutentakt, wobei Pinizzotto (1.), Dorr mit einer 100%igen (2.), Lange (4.) sowie Beca (5.) absolute Hochkaräter auf dem Schläger hatten. Doch Wiedemann im Tor der Allgäuer zeigte sich von seiner starken Seite und hielt mit Glück und Geschick das 0:0 in einer temporeichen Anfangsphase. In der 7.Minute war es dann aber soweit: die erste Bad Nauheimer Formation zog das Spielgeschehen schön in die Breite, so dass Pinizzotto ganz frei im Slot stand und nach einem Lange-Zuspiel einschieben konnte. Die Gäste kamen erst um die 13.Minute herum besser ins Match, als die Hessen ein wenig den Fuß vom Gaspedal nahmen. Und sofort wurde es nach Schüssen von Schultz und Ryhänen gefährlich, doch Jan Guryca hielt souverän. Zum perfekten Zeitpunkt noch vor der ersten Pause erhöhte Kyle Helms in Überzahl zum mehr als verdienten 2:0, nachdem erneut Dorr am Goalie scheiterte, der Rebound dann aber im Netz war.

Dass 2:0 ein trügerisches Ergebnis ist, zeigte sich 22 Sekunden nach Wiederanpfiff, als Kaufbeurens Schmidle das Hartgummi unter die Latte setzte. Trotz Beschwerden beim Schiedsrichter gab dieser keinen Treffer, da die Scheibe wohl vor der Torlinie zurück auf das Eis kam. Matt Beca hatte in in der 22.Minute die nächste hochkarätige Möglichkeit für die Hausherren, diesmal rettete das Lattenkreuz für Wiedemann. Kaufbeuren wurde mit zunehmender Spieldauer mutiger und kam in Überzahl zum Anschluss, als Harry Lange gleich vier Minuten in der Kühlbox verbrachte: gleich die erste der beiden Strafzeiten nutzte Näätänen mit einem satten Blueliner zum 2:1. Die Roten Teufel, die konsequent mit vier Angriffsformationen agierten, bekamen aber ihrerseits im Powerplay in der 36.Minute die Chance zu erhöhen. Michael Dorr markierte hierbei das wichtige 3:1 mit einem Rückhandschuss nach einem Versteeg-Blueliner, den Wiedemann nur abprallen lassen konnte.

Im letzten Drittel hatten die Hausherren den Gegner gut im Griff und machten mit dem 4:1 durch Dorr in der 46.Minute den Sack zu. Spätestens nach dem 5:1 durch Strauch sollten keine Zweifel mehr bei den EC-Fans aufkommen, das 5:2 durch Näätinen war mehr oder minder Ergebniskosmetik. Bereits am kommenden Dienstag geht es mit dem wichtigen Heimspiel gegen Weißwasser weiter, das heute beim 3:4 n.P. gegen Bietigheim zwei Punkte eingebüßt hat.

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