4:2 nach 0:2 - Huskies ringen Schwenningen nieder

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Lesedauer: ca. 3 Minuten

Revanche geglückt! Mit 4:2

siegten die Kassel Huskies bei den Schwenninger Wild Wings und revanchierten

sich damit für die bittere 0:6-Niederlage im letzten Spiel im Schwarzwald. Die

Partie stand kurz vor dem Abbruch, als mehrfach Gegenstände auf das Eis flogen.

Die Partie begann mit mehr als

20 Minuten Verspätung, da die Schwenninger Zeitnahme arge technische Probleme

hatte und die Stadionuhr ausfiel. Diese lief dann auch bei dem Spiel nicht, so

dass die gut 2600 Fans sowie beide Mannschaften ohne Anzeige auskommen mussten.

Die Huskies starteten sehr nervös ins Spiel. Als Gyori in der fünften Minute

einen Schläger ins Gesicht bekam, meckerte er beim Referee, anstatt

weiterzuspielen und die Gastgeber nutzten dies eiskalt aus. Dustin Whitecotton

legte auf Dusan Frosch und dieser überwand Boris Rousson zum 1:0. Die Nordhessen

waren deutlich geschockt. Und die Wild Wings legten nach: In Überzahl landete

die Scheibe erneut bei Whitecotton und dieser legte sie an Boris Rousson vorbei

ins Netz. Stephane Richer nahm eine Auszeit und die Gäste wirkten danach

deutlich frischer. Schock dann in Minute 15: Vince Macri checkte Dusan Frosch

von hinten und musste mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen. In der

fünfminütigen Unterzahl geriet Boris Rousson im Tor der Huskies zwar mächtig

unter Druck, konnte seinen Kasten aber sauber halten. Bei den Huskies fehlte

somit der zweite ausländische Verteidiger, nachdem Drew Bannister mit

Leistenproblemen daheim geblieben war.

Das zweite Drittel erhitzte die

Gemüter noch lange. In der 33. Minute sollte Jacek Plachta, genauso wie Michael

Vasicek auf Schwenninger Seite, wieder zurück von der Strafbank auf das Eis, die

Zeitnehmer verwechselten die Strafzeiten, da noch andere Huskies-Spieler auf der

Sünderbank saßen. Die Huskies protestierten lautstark und Plachta ging fast vier

Sekunden später zurück auf das Spielfeld. In diesem Moment wurde er angespielt,

lief auf und davon und wurde erst nach seinem Schuss von den Beinen geholt.

Schiedsrichter Sicorschi entschied auf Penalty, den Del Monte verwandelte. Nur

drei Minuten später wurde Hugo Boisvert von Mike Pellegrims klasse in Szene

gesetzt und düpierte Rotislav Haas im Kasten der Schwenninger. Die Fans der

Schwenninger waren stinksauer! Gegenstände flogen, darunter ein Kugellager, das

den Schiedsrichter traf. Sicorschi stand kurz davor die Halle räumen zu lassen

und die Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit weiter austragen zu

lassen.

Gleich zu Beginn des letzten

Abschnittes prüfte Slavatinsky Boris Rousson im Kasten der Nordhessen, doch der

Goalie fischte in größter Not noch den Puck von der Linie. Die Partie war

spannend, beide Teams hatten die Führung auf dem Schläger. Immer wieder standen

beide Torhüter im Blickpunkt. Sowohl Haas gegen Kraft (43.), als auch Rousson

gegen Selea blieben aber Sieger in den Duellen Schlussmann gegen Stürmer. In der

53. Minute durften dann die Huskies jubeln: McNeil schlenzte die Scheibe

Richtung Tor, Haas kam nicht richtig dran und Manuel Klinge überwand den

Schwenninger aus spitzem Winkel zum 3:2 für Kassel. Doch die Gäste mussten lange

um den Sieg zittern. Dreimal agierten sie danach noch in Unterzahl. Als kurz vor

Ende auch noch Plachta vom Eis musste, hieß es gar fünf gegen drei Überzahl für

die Hausherren. Trainer Pruden nahm Auszeit und Torhüter Haas vom Eis. Kassel

wankte, fiel aber nicht. 14 Sekunden vor dem Ende schlenzte Dylan Gyori die

Scheibe vom eigenen Tor ins verwaiste der Schwenninger - 4:2, die Partie war

entschieden.

Schwenninger

Wild Wings - Kassel Huskies 2:4

(2:0;0:2;0:2)
Tore: 1:0 (4:46) Frosch

(Whitecotton), 2:0 (9:01) Whitecotton (Auger, Bergen - 5:4), 2:1 (32:23)

DelMonte (Penalty), 2:2 (35:45) Boisvert (Pellegrims), 2:3 (52:18) Klinge

(McNeil, Kosick), 2:4 (59:46) Gyori (Pellegrims -

4:6).
Zuschauer: 2664.
Schiedsrichter:

Sicorschi .
Strafzeiten:

Schwenningen 12 - Kassel 29 plus

Spieldauer (Macri).


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