3:5 Testspiel-Niederlage gegen die Bietigheim SteelersEC Bad Nauheim

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Im Gegensatz zum Heimspielauftakt gegen die Löwen Frankfurt lief die Scheibe schon deutlich besser durch die Reihen. Die Mannen von Petri Kujala konnten sich in den ersten zehn Minuten ein klares Chancenplus erarbeiten, dieses jedoch nicht in Tore ummünzen. Besser machten es die Steelers, als sie sich in der in der 15. Minute im EC-Drittel fest spielen konnten und die Druckphase direkt zum 1:0 durch Marco Windisch verwerteten.

Im zweiten Abschnitt begann Cheftrainer Petri Kujala etwas zu experimentieren und stellte Matt Beca an die Seite von Kyle Helms und Dusan Frosch. Diese Umstellung zeigte schnell Wirkung und der letztjährige EC-Topscore konnte eine schöne Kombination mit seinen Sturmpartnern in der 21. Minute direkt zum 1:1 verwandeln. Eine weitere hochkarätige Chance durch Vitalij Aab ließen die Teufel anschließend ungenutzt, bevor die Ellentaler wieder das Kommando übernahmen und ihrerseits durch den Verteidiger und Ex-Dresdner Max Prommersberger den Treffer zur 2:1 -ührung erzielten. Nauheim wollte anschließend den direkten Ausgleich, aber die Steelers konnten erneut zuschlagen, als sie die zu weit aufgerückte EC-Defensive in einem 2:1 Konter überliefen. Markus Gleich schloss eiskalt zur 3:1 Führung ab. Es folgten einige hochkarätige Chancen für den EC, dabei unter anderem zwei 2:1 Situationen, die man aber nicht erfolgreich abschließen konnte. So ging es mit der Führung für die Steelers in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann wie das zweite: Mit einem schnellen Tor für den EC Bad Nauheim. Kyle Helms konnte eine Vorlage von Dusan Frosch und Vitlij Aab in der 42. Minute zum 2:3 verwerten. Doch Bietigheim schlug erneut eiskalt zurück und erhöhte direkt in der 44. Minute durch Matt McKnight auf 4:2. Das Spiel wurde von beiden Seiten weiterhin offen geführt und die ohne Justin Kelly, Adam Borzecki und Jason Pinizzotto angetretenen Gäste konnten in der 53. Minute die Vorentscheidung herbeiführen, als Mark Heatley im Slot den Pass von Marcus Sommerfeld verwertete. Max Campbell sorgte noch einmal für den Anschluss, als er in der 54. Minute seinerseits einen Abpraller des Steelers-Goalies im Netz unterbrachte. Zu mehr reichte es aber für die Roten Teufel an diesem Abend allerdings nicht mehr. EC-Cheftrainer Petri Kujala zeigte sich nach dem Spiel trotzdem zufrieden mit dem Test: "Bietigheim hat seine Chancen stark verwertet. Sie spielen die Scheibe in der Abwehr konsequent in die Rundung und konnten immer sehr schnell einen Gegenangriff starten. Wir haben konsequent mit vier Reihen gespielt und haben sicherlich einige Video-Sequenzen im Kasten, mit denen wir jetzt im Training arbeiten können", so der Finne direkt nach dem Spiel. 

Am morgigen Mittwoch ist nach den drei harten Trainingswochen nun ein Tag Pause angesagt für alle Spieler, bevor Fitnesstrainer Matthias Ott am Donnerstag Morgen wieder zur nächsten Einheit bittet. Bereits am Freitagabend um 19:30 Uhr gastiert dann das DEL-Team der Düsseldorfer EG im Colonel-Knight-Stadion. Das erste Mal seit langen Jahren gibt also wieder eine Mannschaft aus der höchsten deutschen Spielklasse seine Visitenkarte in Bad Nauheim ab. Grund genug demnach am Freitag das letzte Vorbereitungsspiel auf heimischen Eis zu besuchen.

EC Bad Nauheim - Bietigheim Steelers 3:5 (1:1, 1:2, 2:2)
Tore:
0:1 (15:03) Windisch (Auger, Steingroß)
1:1 (20:45) Beca (Helms, Frosch)
1:2 (25:13) Prommersberger (Sommerfeld, Just)
1:3 (27:09) Gleich (Wrigley)
2:3 (41:08) Helms (Frosch, Aab)
2:4 (43:28) McKinght (Skalbeck, Wrigley)
2:5 (52:26) Heatley (Sommerfeld, Steingroß)
3:5 (53:35) Campbell (Baum, Lange)

Zuschauer: 1.186

Strafen: Bad Nauheim 10 / Bietigheim 8 plus 10 Minuten gegen Sommerfeld


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