3:0 über den SC Riessersee - Markus Keller feiert zweiten Shut-Out in FolgeDrei Punkte für die Kassel Huskies

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Rico Rossi schickte seine Mannschaft gegenüber den letzten Spielen unverändert aufs Eis. Florian Proske nahm wieder die Rolle des Backup-Torhüters ein. Die Gäste mussten auf ihren Stammtorhüter Jochen Vollmer verzichten, für ihn kam Ilya Sharipov zum Einsatz.
Wie aus den letzten Heimspielen gewohnt gestalteten die Huskies die ersten Minuten überlegen,
die Gäste konzentrierten sich zunächst auf die Defensive. Nach einem starken Wechsel der
MacQueen-Reihe in der zweiten Spielminute mussten sich die Schlittenhunde in der Folge in
Unterzahl wehren, taten dies aber souverän und ließen keine Torchancen zu. Die erste Großchance des Spiels konnte die Sturmformation um Center Carter Proft für sich verbuchen. Nach zehn Minuten bediente Michael Christ Jens Meilleur, der Stürmer mit der Rückennummer sieben scheiterte jedoch an SCR-Torhüter Sharipov. Eine gute Minute später kreisten die blau-weißen Schals aber das erste Mal durch die Luft. Nach schönem Puckgewinn von Thomas Merl bediente dieser den völlig freien Manuel Klinge, der sich nicht lang bitten ließ und eiskalt zum verdienten 1:0 einnetzte. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts hätten die Schlittenhunde durchaus noch einen weiteren Treffer nachlegen können. Vollmer-Vertreter Sharipov vereitelte jedoch in den Minuten 14 und 17 stark gegen Jens Meilleur, Sören Sturm und Manuel Klinge.
Die Gäste kamen zum zweiten Drittel mutiger aus der Kabine. Nach 57 Sekunden bekam Sean Fischer zu viel Zeit für seinen Schlagschuss, setzte diesen aber in die Fanghand von Markus
Keller. Zwei Minuten später ging ein abgefälschter Schlagschuss des SCR knapp am Tor vorbei.
Ein genialer Moment von Huskies-Topscorer Jamie MacQueen beendete die starke Phase der
Gäste zunächst. Aus dem linken Bullykreis beförderte MacQueen den Puck in der 24. Spielminute
ansatzlos zum 2:0 unter die Latte. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beirren und spielten sich weiterhin gute Tormöglichkeiten heraus. Nach 28 Minuten rettete Markus Keller seinen Jungs mit einem starken Fanghandsave gegen Julian Eichinger das „zu null“, eine Minute später war der Huskies-Schlussmann schon geschlagen, ihm half der Pfosten gegen Florian Vollmer. Die Schreckmomente überstanden die Schlittenhunde schadlos und suchten anschließend ihr Heil wieder verstärkt in der Offensive. Nach sehenswertem Zuspiel von Adriano Carciola scheiterte Thomas Merl am Brustschoner von Ilya Sharipov. In der 33. Spielminute trug Jamie MacQueen sein Privatduell mit dem SCR-Torsteher aus, konnte ihn aber sowohl per Direktschuss nach herrlicher Übersicht von Mike Little genausowenig überwinden wie wenige Sekunden später, als er eine flache Hereingabe von Justin Kirsch abfälschte. Da auch Thomas Merl wenig später aus der Drehung an Sharipov scheiterte, ging es mit einem 2:0-Zwischenstand ins letzte Drittel. Den Schlittenhunden war zu Beginn des Schlussabschnitts anzumerken, dass sie schnell die Vorentscheidung erzwingen wollten. Jedoch blieben die ersten Möglichkeiten dazu ungenutzt. Nach dreißig Sekunden setzte Sören Sturm einen gewaltigen Schlagschuss am Tor vorbei, eine Minute später verpasste Thomas Merl zwei Querpässe von Manuel Klinge und Jean-Michel Daoust. Auf der Gegenseite hätten tapfer kämpfende Gäste dies beinahe bestraft, jedoch brachte Luke Oakley einen Rebound frei vor Keller nicht im Tor unter. Nachdem Sören Sturm nach genau 45 Minuten mit einem erneuten Schlagschuss am Pfosten scheiterte, fiel knapp vier Minuten später die Vorentscheidung. Torjäger Jamie MacQueen verwertete aus kurzer Distanz einen Rebound zum 3:0. In der Folge konnten überlegene Huskies es sich leisten, den klaren Vorsprung zu verwalten. In der Defensive ließen sie nichts mehr anbrennen, so dass Markus Keller seinen zweiten Shut-Out in Folge feiern konnte.

Pressemitteilung Kassel Huskies