3:0-Heimsieg gegen HeilbronnRote Teufel festigen Platz fünf

Lesedauer: ca. 2 Minuten

"Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben aber nach den zwei schnellen Toren ein wenig nachgelassen. Wenn Heilbronn da den Anschluss markiert, könnte es ein anderes Match werden. Im letzten Drittel haben wir es aber dann kontrolliert und nichts mehr zugelassen", sagte ein zufriedener EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff.

Die Gäste begannen offensiv und mit Forechecking, wodurch die Anfangsminuten durchaus dem Tabellenletzten gehörten. Die Roten Teufel hatten in der 3. Minute Glück, als Steven Bär nur die Latte des von Mikko Rämö gehüteten Gehäuses traf. Die Hausherren zeigten sich aber effektiv und landeten gleich mit dem ersten sehenswerten Angriff durch Ex-Falke Dustin Cameron das 1:0 (5.). Es waren keine weiteren zwei Minuten gespielt, da versenkte Kyle Helms das Hartgummi nach einem Pass von Rückkehrer Vitalij Aab quasi mit dem zweiten Spielzug nach vorne zum 2:0 (7.). Die Roten Teufel hatten das Geschehen nun im Griff, teilweise sah es selbst bei fünf gegen fünf wie Überzahl aus. Es fehlte aber das weitere Tor, auch wenn es einige Torschüsse gab, doch Hartzell hielt mit Glück und Geschick. Heilbronn kam nur selten mit Kontern vor das Bad Nauheimer Tor - wenn, dann war es die Formation um Topscorer Adam Brace, die gefährlich agierte. Der Kanadier war es in der 11. Minute, der abermals nur die Latte traf, so dass auch ein wenig Pech bei den Käthchenstädtern dabei war. Die Hessen ließen die Schwaben immer mehr gewähren, so dass die Torschüsse sich annähernd ausglichen, allerdings war auch Rämö stets auf dem Posten, so dass es mit einer Zwei-Tore-Führung für die Kurstädter nach 20 strafzeitlosen Minuten in die erste Pause ging.

Der zweite Abschnitt begann wie der erste - mit einer Chance der Gäste: Patrick Schmid prüfte Rämö, der in allerhöchster Not klärte. Die Roten Teufel hatten in der Folgezeit das Geschehen zwar weitestgehend im Griff, große Möglichkeiten ergaben sich aber nicht. Die Partie plätscherte in den Folgeminuten mehr oder minder dahin, was aus Bad Nauheimer Sicht gefährlich war, denn mit nur einem erfolgreichen Angriff wären die Falken wieder im Spiel gewesen. Viel kam jedoch nicht von den Schwaben, während die Hausherren in der zweiten Hälfte des Mitteldrittels nochmal Gas gaben. Diego Hofland scheiterte mit einem Drehschuss nur knapp (31.), Dineens Schuss aus dem Slot musste Hartzell in der 35. Minute von der Linie kratzen, so dass das Resultat aus Heilbronner Sicht nach wie vor in Ordnung ging, während die Gastgeber auf den berühmten Treffer, der den Sack zumachen würde, weiterhin warten mussten.

Nach 1:58 Minuten im letzten Drittel war das Spiel entschieden: Kyle Helms traf nach erneuter Vorlage von Vitalij Aab zum 3:0. Von Heilbronn kam nicht mehr viel, auch eine doppelte Überzahl konnte nicht genutzt werden. Die Roten Teufel spielten das Match souverän herunter und holen somit drei unter dem Strich verdiente Punkte. "Wir haben im Angriff nicht genug Zug zum Tor gehabt. Die Schüsse waren alle bei freier Sicht, was auch genau unser Problem bislang ist", so Heilbronns Coach Mannix Wolf.

EC Bad Nauheim - Heilbronner Falken 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)
Tore:
1:0 (04:50) Cameron (Frosch, Dineen)
2:0 (06:29) Helms (Aab)
3:0 (41:58) Helms (Aab, Gerstung)
Strafminuten: ECN 6 / 6
Zuschauer: 1.688

Pressemitteilung EC Bad Nauheim


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