2:1-Sieg in GarmischRote Teufel klettern auf Platz 7

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Dustin Cameron und Harry Lange sichern mit ihren Toren den Kurstädtern drei wichtige Punkte, am Sonntag gastieren nun die Eislöwen aus Dresden im Colonel-Knight-Stadion.

Die Gäste mussten neben den bekannten Ausfällen kurzfristig auch noch auf den erkrankten Maximilian Spöttel verzichten, so dass EC-Coach Petri Kujala mit drei Reihen operierte. Dominik Lascheit rückte hierbei für den erkrankten Vitalij Aab in den zweiten Sturm, während Tim May, Patrick Strauch und Kyle Helms im dritten Angriff stürmten und die erste Reihe unverändert blieb. Aber auch die Hausherren traten ersatzgeschwächt an, so dass sich zunächst beide Teams mehr oder minder abtasteten ob der aktuellen Stärke des jeweils anderen. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Hessen jedoch das Geschehen und kamen durch Dusan Frosch in der 4. Minute zur ersten guten Chance, die Sharipov im Tor der Werdenfelser vereitelte. Der Altmeister verlagerte sich im eigenen Stadion zunehmend auf Konter, was der Ex-Garmischer Andreas Pauli in der 8. Minute nach einem cleveren Tempo-Gegenstoß fast hätte nutzen können, doch erneut war der Goalie zur Stelle. Die Kurstädter hatten mehr Spielanteile, während sich die Bayern in der guten Bad Nauheimer Defensive festbissen. Darüber hinaus war Mikko Rämö stets auf dem Posten, sollte mal ein Schuss durchkommen - wie z.B. von Rimbeck in der 18. Minute. Fast im direkten Gegenzug nutzte Dustin Cameron nach tollem Pass von Henri Laurila den Moment und setzte das Hartgummi bei freier Sicht für den Torhüter genau in den Winkel zum psychologisch wertvollen Zeitpunkt kurz vor der ersten Pause, so dass es mit der EC-Führung nach einem ersten fairen Abschnitt ohne Strafzeiten in die Kabinen ging.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich auch im Mittelabschnitt ab: die Roten Teufel lauerten mit nun vermehrt vorgetragenen Forechecking auf Chancen für das zweite Tor, während die Zugspitzler immer wieder an der guten EC-Defensive scheiterten. Die erste Strafzeit der Partie gegen Bad Nauheims Henri Laurila sollte anschließend mehr Platz und mehr Möglichkeiten für die Bayern ergeben, doch die beste Unterzahlmannschaft der Liga hielt auch dieser Situation stand. Dennoch kamen die Gastgeber nun ein wenig stärker auf, so dass Mikko Rämö zwei Mal verschärft eingreifen musste. Aber auch die Hessen kamen durch Cameron in der 29. Minute zu einer sehr guten Gelegenheit, als der Kanadier nach einem konzentriert vorgetragenen Angriff frei im Slot an Sharipov scheiterte und damit das Geschehen wieder mehr auf die andere Seite verlagerte. Bezeichnenderweise für die Partie erhöhten die Roten Teufel erneut kurz vor der Pause auf 2:0: in eigener Unterzahl spritzte Harry Lange nach vorne und hätte Garmischs Goalie das Hartgummi nicht mit der Fanghand versucht zu sichern, wäre wohl nichts geschehen, so aber landete die Scheibe nach dem verunglückten Versuch im Netz zur Zwei-Tore-Pausenführung der effektiven Wetterauer, die sehr gutes Auswärtsspiel absolvierten.

Im letzten Abschnitt hatten die Roten Teufel das Geschehen sicher im Griff, auch wenn Rimbeck in er 47.Minute den Anschlusstreffer für die Bayern herstellte. Es war nun ein wesentlich schnelleres Match vor allem ob der Spielweise der Garmischer, die natürlich auf den Ausgleich drängten. Doch die Hessen hielten clever dagegen, während sich die Hausherren ob einer Spieldauerstrafe gegen Fischer selbst schadeten und so fünf Minuten mit einem Mann weniger agieren mussten. Die Uhr lief somit zugunsten der Wetterauer, die den Spielstand über die Zeit bringen konnten und somit in der Tabelle an den Werdenfelsern vorbei ziehen.


SC Riessersee - EC Bad Nauheim 1:2 (0:1, 0:1, 1:0)
Tore:
0:1 (18:00) Cameron (Laurila, Gerstung)
0:2 (38:47) Lange (Kohl) SH1
1:2 (53:43) Rimbeck (Oakley, Heatley)
Strafminuten: SCR 2 + 5+SD (Fischer) / ECN 4
Zuschauer: 1453

Pressemitteilung EC Bad Nauheim


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