2:0-Heimsieg gegen starke KaufbeurerSechster Sieg in Folge

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Auch im sechsten Spiel in Folge behalten die Roten Teufel die Oberhand. Mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) wurde der zuletzt stark aufspielende ESV Kaufbeuren ohne Zähler nach Hause geschickt, womit die Hessen einen direkten Konkurrenten weiter auf Abstand halten. "Es war ein hartes Stück Arbeit für uns. Kaufbeuren hatte auch seine Chancen und gar fünf Breakaways, so dass es auch anders hätte ausgehen können", so EC-Coach Petri Kujala. "Es war ein guter Fight mit einem guten Start für uns, doch über 60 Minuten hat uns heute ein wenig Power gefehlt. Glückwunsch an Bad Nauheim", sagte Kaufbeurens Coach Mike Muller nach dem Spiel.

Es war von Beginn an ein Spiel mit offenem Visier und hohem Tempo, wobei die Gäste durchaus den besseren Beginn zu verzeichnen hatten. Handraschek (2.) sowie Schmidpeter (3.) prüften Mikko Rämö zwei Mal freistehend, doch der Finne war wie gewohnt zur Stelle. Es dauerte bis zur 6. Minute, ehe Gerstung die erste EC-Chance gar in Unterzahl nach einem Konter zu verzeichnen hatte. Überhaupt agierten die Allgäuer sehr offensiv und hatten auch beim zweiten Powerplay einen Gegenzug zu verzeichnen, doch auch Dineen scheiterte am ebenso starken Stefan Vajs. Das erste Bad Nauheimer Powerplay brachte die nächste Möglichkeit für die Roten Teufel, Vajs hielt auch gegen Andreas Pauli das Hartgummi fest. Eine Minute später prüfte Marc Kohl den Kaufbeurer Torsteher, der mit einem sensationellen Fanghand-Save zur Stelle war. Mit zunehmender Spieldauer nahmen beide Seiten das bis dahin hohe Tempo etwas zurück, es gab nur noch einen Aufreger, nachdem Burnell mit einem tollen Move plötzlich frei vor Rämö auftauchte und wieder griff der Finne zu. Chancen zu Treffern waren somit auf beiden Seiten vorhanden, Dank beider Torleute stand es nach 20 Minuten aber torlos.

So offensiv das erste Drittel verlief, umso mehr war der Mittelabschnitt von der Taktik geprägt. Dennoch blieb das Geschehen intensiv mit vielen Zweikämpfen und war somit überaus spannend vor einer tollen Kulisse an diesem Abend. Mit zunehmender Spieldauer kamen jedoch die Gastgeber, die erneut ohne Frosch, May, Ketter sowie heute auch ohne Kaisler (wurde von Goran Pantic vertreten) antraten, zu den größeren Spielanteilen und zu zwei guten Möglichkeiten durch Andreas Pauli, der sowohl in der 28. wie auch 33. Minute am besten Kaufbeurer, Stefan Vajs, im Slot scheiterte. Bad Nauheim machte weiterhin Druck und kam zur verdienten Führung: Jonas Gerstung erkämpfte sich an der Bande das Hartgummi, spielte in die Mitte, wo Nick Dineen mit viel Willen die Scheibe ins Netz zum 1:0 arbeitete, was der Lohn eines engagierten Mittelabschnitts war.

Auch im letzten Abschnitt war es ein kampfbetontes Match, das von der Spannung lebte. Kaufbeuren musste mehr investieren, so dass zunächst Andreas Pauli zu ersten guten Chance in der 41. Minute kam, doch wieder mal war Vajs zur Stelle. Im direkten Gegenzug scheiterte St. Jacques an Mikko Rämö und auch Baldwin schaffte es freistehend in der 48. Minute nicht, am Finnen vorbeizukommen. Die Vorentscheidung dann in der 53. Minute: Alexander Baum brachte die Scheibe vor das Tor, Patrick Strauch prüfte Vajs, der die Scheibe nicht festhalten konnte, so dass Diego Hofland das 2:0 markierte. Die Bayern probierten anschließend noch einmal alles, doch die Hessen brachten das Resultat clever über die Zeit.

EC Bad Nauheim - ESV Kaufbeuren 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)
Tore:
1:0 (37:08) Dineen (Gerstung)
2:0 (52:16) Hofland (Strauch, Baum)
Strafminuten: ECN 8 / ESVK 14
Zuschauer: 2.415

Pressemitteilung EC Bad Nauheim

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