2. Bundesliga: Wild Wings an der Spitze - Regensburg verpflichtet Heaphy

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Als Tabellenführer gingen die Straubinger Tiger in das vergangene Eishockeywochenende, auf Platz drei verließen sie es. Dem 1:5 gegen Schwenningen auf eigenem Eis folgte ein 0:3 in Bad Tölz. Ob der plötzliche Abgang des Trainers Auswirkungen auf die Leistung der Gäubodenstädter hatte ist fraglich. Zumindest in Bad Tölz hatten die Tigers gegen stark auftrumpfende Isarwinkler keine Siegchance. Diskutabel indes ist die Art, wie Kevin Gaudet seinen Abschied aus Niederbayern forciert hatte. Mit einem gut dotierten Angebot der Hannover Scorpions in der Tasche, versuchte der Kanadier die sportliche Leitung der Straubinger zu einem Zweijahreskontakt mit angepassten Bezügen zu bewegen. Als Vorstandsvorsitzender Jürgen Pfundtner dies ablehnte, sagte Gaudet in Niedersachsen zu. Bei den Scorpions, damals noch offiziell aus Wedemark, hatte Gaudet bereits viele Jahre als Spieler und Trainer verbracht. 

Nach einem zweitätigen Intermezzo von Weißwasser als Klassenprimus, eroberten sich am Sonntag Abend die Schwenninger Wild Wings den Platz an der Sonne. Ian MacNeils Doppelpack in der Schlussphase sicherte den Dreier gegen die Eisbären und zugleich erstmalig Platz eins. Warum der EHC Freiburg nach dem glanzvollen 9:1 über die Essener Moskitos zwei Tage später sang- und klanglos in Crimmitschau mit 2:7 untergingen, bleibt wohl das Geheimnis der Breisgauer. Sechs Gegentreffer in numerischer Unterlegenheit sowie ein schneller 0:3 Rückstand, da war nicht mehr viel zu bereinigen. Rückkehrer Ryan Smith traf doppelt, Goalie Sinisa Martinovic lieferte eine bravouröse Darbietung ab.  

Auch die Tölzer Löwen kamen gut aus der Länderspielpause. Einem knappen 4-5 in der Lausitz ließen die Obresa-Mannen ein 3:0 über die Straubing Tigers folgen. Drei Latten- bzw. Pfostentreffer bewahrten die Niederbayern vor einer möglichen höheren Klatsche. Patrick Couture wuchs einmal mehr über sich hinaus und verbuchte seinen ersten Shut-Out der Saison. Ansteigende Form ist beim Tabellenschlusslicht aus Kaufbeuren zu verzeichnen. Nach einem überraschenden Heimerfolg gegen die Duisburger Füchse, mussten sich die Allgäuer im Ellental erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Bei den Bietigheimern hingegen hat sich wenig getan seit der Demission von Danny Naud. Nach wie vor versuchen die Schwaben vergeblich, sich längerfristig in den PlayOff-Rängen festzusetzen.  

Betrachtet man den Lauf, den die Lausitzer Füchse zuletzt hatten, mutet die 1:3 Niederlage in Weiden fast schon überraschend an. Daniel Ström war bei den Oberpfälzern der stärkste Spieler des Wochenendes. Zwei Niederlagen im Penaltyschießen mussten die Landshut Cannibals hinnehmen. Sowohl gegen die Westsachsen als auch an der Wedau zogen die Dreihelmenstädter im finalen Showdown den Kürzeren, was aber sicher nicht an Jan Münster, dem neuen Keeper lag. Fünf Mannschaften von nur drei Zählern getrennt verspricht einen spannenden Dezember.  

Bei den Torjägern zieht der Regensburger Jason Miller langsam aber sicher der Konkurrenz unaufhaltsam davon. Bei 23 Einschüssen hält der ehemalige Wild Wing derzeit, das sind sieben Treffer mehr als der im Ranking zweitplazierte Eric Schneider (ETCC). Verstärkung bekommen die Eisbären von einem ehemaligen Heilbronner. Für den abgewanderten Ryan Smith sicherten sich die Oberpfälzer die Dienste des 35-jährigen Shawn Heaphy. Zudem haben die Regensburger nunmehr den besten Vorlagengeber in ihren Reihen. Kapitän Matin Ancicka hat die stürmende Konkurrenz mit seinen erfolgreichen Zuspielen überflügelt. (orab)


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