2. Bundesliga: Tabellenende fest in sächsischer Hand

Dirk Rohrbach rückt in den Füchse VorstandDirk Rohrbach rückt in den Füchse Vorstand
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Sie verfügen über eine schlagkräftige Mannschaft, sind sportlich konkurrenzfähig und machen ihren Gegnern - aber oft auch sich selbst - das Siegen schwer. Die Rede ist von den Clubs am Tabellenende, von den Schlußlichtern der Liga. Seit dem sechsten Spieltag kämpfen die Eispiraten aus Crimmitschau und die Lausitzer Füchse aus Weisswasser in den Tabellentiefen der 2. Bundesliga. Nur einige wenige Male haben sich die zwei sächsischen Zweitligisten von den beiden letzten Tabellenplätzen entfernen können. Zwischendurch sind Sie z.B. vom ESV Kaufbeuren (am 16. Spieltag Tabellenletzter, heute auf Platz 10) oder vom EV Regensburg oder sogar vom amtierenden Zweitligameister REV Bremerhaven im Tabellenbasement "bedrängt" worden. Oft waren es nur spielentscheidende Zufälligkeiten oder knappe Spielausgänge, aufgrund dessen den Kellerclubs ein Sieg nicht selten in den letzten Spielminuten entglitt. Dennoch kann man die Letzten der Liga die sportliche Konkurrenzfähigkeit zu den Mitligisten nicht absprechen, wenn man sich beispielsweise die ansehnliche Zahl der "engen" Partien ansieht. Deshalb bleiben diesen Clubs im Wesentlichen auch ihre Fans treu. Dennoch ist naturgemäß ein nicht unerheblicher Schwund bei den "gelegentlichen" Stadiongängern in den heimischen Eisstadien der Kellerklubs zu verzeichnen, was bei diesen unweigerlich zu empfindlichen Einnahmeausfällen führt.

Der Tabellenletzte ETC Crimmitschau, der heute im Sahnparkstadion den Tabellendritten EC Bad Nauheim zu Gast hat, verbuchte seinen letzten Heimsieg am 1. November 2002 ( gegen die Lausitzer Füchse). In dieser Saison haben die Eispiraten gegen die Roten Teufel aus Hessen zu Hause noch nicht verloren. Der letzte Heimsieg der Westsachsen über die Wetterauer datiert vom 20. Oktober 2002 (4:3 n. P.), während die Auswärtspartie deutlich mit 5:1 (28. Spieltag) in Bad Nauheim an die Einheimischen ging. Gleichwohl dürfte sich das Sommer-Team eine gute Erfolgschance ausrechnen, denn nur mit viel Glück konnten die Roten Teufel am letzten Freitag im eigenen Stadion den Tabellenzwölften EV Regensburg durch ein Eigentor der Gäste wenige Minuten vor Spielschluß noch mit 2:1 bezwingen.

Weniger glücklich waren die Lausitzer Füchse am Freitag im Weisswasseraner Eisstadion, als sie den REV Bremerhaven mit einem (verschenkten) Punkt ziehen lassen mußten. Erst in der Spielverlängerung schaffte die Sekera-Mannschaft den Zwei-Punkte-Sieg, nachdem sie in der Partie dreimal in Führung lag. Dadurch konnten die Lausitzer endlich wieder die Rote Laterne den sächsischen Rivalen vom ETC Crimmitschau, der am Freitag ja sieglos blieb, weiterreichen. Zuletzt waren die Füchse seit dem 23. Spieltag (29. November 2002) ununterbrochen das Schlußlicht der Liga. Heute Abend müssen die Lausitzer Füchse beim Tabellenfünften EHC Wolfsburg ran, den sie in dieser Spielzeit noch nicht überwinden konnten. Mit 4:3 n. P. siegten die Grizzlys am 20.Oktober 2002 daheim und 3:1 hieß das Endergebnis am 28. Spieltag für die Niedersachsen in Weisswasser. Also keine leichte Aufgabe für die Füchse, die jedoch durch ihren Sieg vom Freitag Rückenwind haben dürften, während den Wolfsburgern noch die unnötige 0:1-Niederlage beim Heilbronner EC in den Klamotten stecken dürfte.

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