2. Bundesliga: Grizzly Adams sichern vorzeitig Platz eins

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Mit einem souveränen 6:1 (1:0/1:0/4:1) Kantersieg gegen den Tabellendritten EV Duisburg sicherte sich der EHC Wolfsburg drei Spieltage vor dem Ende der Doppelrunde vorzeitig Platz eins der Zweiten Eishockey Bundesliga. In einem unterhaltsamen aber einseitigen Spitzenspiel dominierte das Skoda-Team von Beginn an die Begegnung und hätte im ersten Abschnitt schon alles klar machen können. Das schmeichelhafte 1:0 des EHC nach zwanzig Minuten hatten die Gäste der schlechten Chancenverwertung der Grizzlies zu verdanken. Einzig David Musial nach Traumpass von Radek Vit konnte EVD-Keeper Baader überwinden (6.).



Im zweiten Durchgang bekamen die Zuschauer ein ähnliches Bild zu sehen. Die Hausherren klar dominierend mit vielen Chancen, aber nur einem weiteren Treffer. Für ihre guten Leistungen in den letzten Spielen belohnte sich die vierte Wolfsburger Reihe durch ein Tor von Boris Lingemann zum 2:0 selbst (25.). Neben dem Duisburger Torwart hatte auch der Wolfsburger Mannschaftsarzt an diesem Abend viel zu tun. Zunächst musste Rainer Suchan blutend vom Eis, nachdem ihn ein hoher Stock von Micheller im Gesicht getroffen hatte. Ebenfalls im Gesicht genäht werden musste Grizzly-Verteidiger Per-Anton Lundström, der nach einem Stockcheck mit Verletzungsfolge durch Johansson für den Rest der Partie ausschied. Aufgrund von "unflehtlicher und fluchender Worte gegenüber dem Schiedsrichter" durfte auch Füchse-Coach Dieter Hegen nach dem zweiten Abschnitt nicht mehr an der Bande stehen. Er bekam ebenso wie Johansson eine Spieldauerdisziplinarstrafe.



Im Schlussdrittel konnten die Niedersachsen ihre Überlegenheit endlich auch in Tore umwandeln und sorgten damit für viel Stimmung auf den Rängen. Zunächst verbesserte Ladislav Karabin die Überzahlquote des EHC mit seinen Treffern zum 3:0 (41.) und 4:0 (44.) bei jeweils einem Mann mehr auf dem Eis. Christoph Paepke ließ kurze Zeit später noch das 5:0 (46.) folgen. Von den Gästen war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel zu sehen, einzig eine weitere Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Kachur wegen Stockstichs erregte die Gemüter (50.). Jubeln konnten die vielen mitgereisten Füchse-Fans dann aber doch noch. Stähle konnte bei 4 gegen 3 den inzwischen eingewechselten Thomas Zellhuber zum Ehrentreffer überwinden (52.). Pech hatten die Wolfsburger Elvis Beslagic und David Musial im Schlussabschnitt, als sie von Schiedsrichter von de Fenn jeweils Disziplinarstrafen aufgebrummt bekamen und damit im nächsten Spiel aussetzen müssen. Andrej Kaufmann besorgte in einem unterhaltsamen Spiel den 6:1 Endstand (59.).



Durch die gleichzeitige Niederlage der Nauheimer gegen Landshut haben die Grizzly Adams nun zehn Punkte Vorsprung in der Tabelle und können damit nicht mehr von Platz eins verdrängt werden. Damit hat das Skoda-Team ein weiteres Etappenziel erreicht und kann von einer optimalen Ausgangsposition in die Playoffs starten.

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