2. BL kompakt: Freiburg abgestiegen

Die Freiburger Wölfe, hier Christian Billich, sind in die Oberliga abgestiegen. (Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de)Die Freiburger Wölfe, hier Christian Billich, sind in die Oberliga abgestiegen. (Foto: Roland Krivec - www.stock4press.de)
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Nach dem wirtschaftlichen Desaster folgte nun auch die sportliche Pleite für die Wölfe Freiburg. Zwei Wochen vor Ende der Abstiegsrunde steht der Gang der Breisgauer in die Oberliga sportlich fest.

Da die Eispiraten Crimmitschau beim 3:2 (1:1, 0:1, 1:0, 1:0)-Heimsieg nach Verlängerung der Lausitzer Füchse einen Punkt holten, kommen die Westsachsen nun auf zehn Punkte. Bei noch drei ausstehenden Spielen kann Freiburg ebenfalls nur noch auf zehn Punkte kommen – bislang steht ein Zähler zu Buche. Weil die Wölfe aber den direkten Vergleich gegen Crimmitschau nicht mehr gewinnen können, steht der Abstieg fest. Für Crimmitschau trafen Torsten Heine und Garett Bembridge; die Tore für Weißwasser markierten Danny Albrecht, Christian Grosch und Sven Valenti, der nach 78 Sekunden in der Overtime erfolgreich war. 1680 Zuschauer sahen das Spiel.

In den jeweils zweiten Spielen der Play-off-Halbfinals glich Ravensburg aus, während Schwenningen einen 1:4-Rückstand zum zweiten Sieg der Serie drehte.

Die Starbulls Rosenheim mussten sich vor 4341 Fans den Ravensburg Towerstars mit 2:5 (0:2, 1:0, 1:3) geschlagen geben. Die Gastgeber verkürzten direkt nach Beginn des zweiten Drittels zwar auf 1:2, doch im Schlussabschnitt zog Ravensburg auf 4:1 davon. Die Rosenheimer Tore erzielten Andreas Paderhuber und Robin Hanselko. Auf Ravensburger Seite trafen Max Schmidle, Ben Thomson, Frederik Cabana, Thomas Pielmeier und Brian Maloney.

4139 Zuschauer sahen, wie die Dresdner Eislöwen eine Drei-Tore-Führung gegen die Schwenninger Wild Wings verspielten und noch mit 4:5 (3:1, 0:0, 1:4) verloren – und das in den letzten gut drei Minuten des Spiels. Nach Toren von Hugo Boisvert (2), Jan Zurek und Sami Kaartinen bei einem Gegentreffer von Radek Krestan lag Dresden bis zur 57. Minute (!) mit 4:1 vorne. Philipp Schlager (56:47), Daniel Hacker mit zwei Treffern (57:12 und 58:34) sowie Brock Hooton (59:01) sorgten aber noch für den kaum noch für möglich gehaltenen Sieg der Gäste.