15 Feldspieler ringen Schwenningen nieder – 4:3 nach Penaltyschießen!!!

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Vom Bullypunkt an machten die Schwenninger klar, wer Herr im Haus ist und setzten die Steelers stark unter Druck. Doch erste Chancen von Sleigher und Borzecki konnte Sébastien Charpentier entschärfen. Einem Powerplay der Gastgeber folgte dann auch gleich der erste Treffer. Phillip Schlager war durchgestartet und hatte auf den freistehenden Jason Pinizotto quergelegt, der nur noch einschieben musste (4.). Einen Abspielfehler in der Verteidigung nutzte dann Mathias Forster zum 2:0, nachdem er Charpy aus knapp einem Meter Distanz keine Chance ließ. Aber die Schwaben zeigten sich bissig und schlugen zurück. Achim Moosberger wurde von Fabian Calovi auf die Reise geschickt und vollstreckte mit einem Schlenzer in die kurze Ecke (7.). Nach dem anfänglichen Sturmlauf der Wild Wings gestaltete sich die Partie nun etwas ausgeglichener, die Steelers waren mit diesem Anschlusstreffer wieder merklich ins Spiel zurückgekommen. PJ Fenton hätte mit seinem Schuss aus dem Slot für den Ausgleich sorgen können, doch Ex-Steeler Martinovic bekam noch rechtzeitig den Handschuh dazwischen (11.). Die Partie verflachte in der Folge ein wenig, echte Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware und so blieb es beim Spielstand von 2:1 für Schwenningen.

Mit Wucht versuchte der ehemalige Steelers Stürmer Pierre-Luc Sleigher den Bietigheimer Schlussmann zu Beginn des Mitteldrittels zu überwinden. Doch Charpy zeigte einen tollen Reflex und verhinderte damit einen weiteren Gegentreffer (21.). Auch einen Hammer von Phillip Schlager konnte der Keeper entschärfen. Im Gegenzug konnten die Steelers nun auch mehr Druck entwickeln aber der Schwenninger Defensivverbund ließ sich zunächst nicht aushebeln. Im Gegenzug traf ein Schuss von Patrick Schmid nur den Pfosten. Wenig später durften die Steelers dann doch jubeln. Nachdem sich Max Prommersberger einen kapitalen Stellungsfehler leistete, ließ sich Arturs Kruminsch nicht lange bitten und erzielte mit einem Schlenzer ins kurze Kreuzeck den verdienten Ausgleich. Die Wild Wings, geschockt vom Ausgleich, ließen den Steelers nun unnötig viel Raum zum Kombinieren. Diese sich bietende Möglichkeit nutzte René Schoofs und marktierte nach schöner Einzelleistung gar die Führung für die Stählernen (30.). Im weiteren Verlauf zeigte man sich den Wild Wings durchaus ebenbürtig und ließ kaum zwingende Torchancen zu. Was doch durchkam, sicherte sich Sébastien Charpentier.
Auch im Schlussdrittel versuchten es die Wild Wings wieder mit viel Druck in der Anfangsphase. Um zum Torerfolg zu kommen, brauchten die Schwarzwälder aber ein Powerplay und auch dort gelang der Ausgleich erst 12 Sekunden vor Ablauf der Strafe durch Pierre-Luc Sleigher (46.). Schwenningen war nun deutlich am Drücker und kam auch zum Führungstreffer, diesen aber gab Hauptschiedsrichter Aumüller nicht, da Phillip Schlager im Torraum Sébastien Charpentier behindert hatte. Erneut Pierre-Luc Sleigher hatte dann wenig später die Führung auf der Kelle, doch er brachte den Puck nicht am bereits am Boden liegenden Schlussmann der Steelers vorbei (52.). Im Gegenzug verpasste René Schoofs' Rückhandschuss das Schwenninger Tor nur um Millimeter und so blieb das Spiel weiterhin offen und mit Daniel Oppolzer und Marvin Tepper hatte man gar die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am Lattenkreuz und dann an Martinovic. Wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit hätte dann Daniel Oppolzer alles klar machen können, doch seinen Schuss konnte Silo Martinovic gerade noch so von der Linie kratzen und so ging es dann in die Verlängerung.
In dieser hatte dann Mirko Sacher die erste echte Chance, als er aus dem Slot freistehend zum Schuss kam, aber Charpy nicht überwinden konnte. Auf der Gegenseite scheiterte Barry Noé knapp am Keeper der Wild Wings und so ging es ins Penaltyschießen. In diesem brachte der überragende Arturs Kruminsch den Puck an Silo Martinovic vorbei im Tor unter und bescherte seinen Teamkollegen einen verdienten 4:3 Sieg!

„Nachdem wir am Freitag die letzte Chance, die Play Offs zu erreichen, verpasst haben, habe ich versucht, der Mannschaft die Einstellung „Niemals aufgeben" zu vermitteln. Schwenningen hat uns zu Anfang an die Wand gespielt, aber wir haben nicht aufgegeben und Sébastien Charpentier hat heute Abend ein gutes Spiel gemacht", resümierte Coach Kevin Gaudet nach dem Spiel auf der Pressekonferenz.

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Freitag 26.02.2021
Lausitzer Füchse Weißwasser
4 : 3
Löwen Frankfurt Frankfurt
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
4 : 2
EHC Bayreuth Bayreuth
EHC Freiburg Freiburg
5 : 4
EV Landshut Landshut
Tölzer Löwen Bad Tölz
1 : 4
Dresdner Eislöwen Dresden
Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
6 : 2
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
Heilbronner Falken Heilbronn
3 : 4
Kassel Huskies Kassel
SC Bietigheim Steelers Bietigheim
2 : 1
Ravensburg Towerstars Ravensburg
Sonntag 28.02.2021
EHC Bayreuth Bayreuth
- : -
SC Bietigheim Steelers Bietigheim
Tölzer Löwen Bad Tölz
- : -
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
EV Landshut Landshut
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Dresdner Eislöwen Dresden
Löwen Frankfurt Frankfurt
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EHC Freiburg Freiburg
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
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Lausitzer Füchse Weißwasser
Kassel Huskies Kassel
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Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
Ravensburg Towerstars Ravensburg
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Heilbronner Falken Heilbronn
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