1:4-Niederlage in DresdenEC Bad Nauheim

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Danach waren wir aber das bessere Team, das zweite Dresdner Tor war jedoch ein klares Icing, was nicht gepfiffen wurde. Im letzten Drittel kamen wir aufgrund der Strafen nicht mehr richtig ins Match. Das soll aber keine Entschuldigung sein, denn Dresden hat verdient gewonnen. Morgen werden wir einigen Redebedarf haben", sagte EC-Coach Daniel Heinrizi nach dem Schlusspfiff.

Nach dem Saisonaus von Tim May (Menikusriss) und dem erneuten Ausfall von Dennis Reimer nahm EC-Coach Daniel Heinrizi Juniorenspieler Deion Müller mit nach Dresden, wo er mit Maximilian Spöttel und Sven Schlicht die vierte Sturmreihe bildete. Sean McMonagle wechselte von der Defensive in den Angriff, der gelernte Stürmer agierte zusammen mit Jason Pinizzotto und Kevin Lavallee. Die Eislöwen wollten nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge sich wieder besser präsentieren und hatten mit Neuzugang Lukas Slaventinsky zudem eine Verstärkung in der Defensive vorzuweisen. Die Sachsen begannen das Match konzentriert und waren im ersten Abschnitt das bessere Team. Das 1:0 durch Förderlizenzspieler Schlenker war somit die logische Folge und auch in der Folgezeit hatten die Hausherren gute Gelegenheiten, das Resultat auszubauen. Es war jedoch Bad Nauheims Goalie Jan Guryca, der den Gegner schier verzweifeln ließ, nachdem der Ex-Straubinger auch hochkarätige Möglichkeiten der Gastgeber vereitelte. Der Ausgleich in der 16.Minute war dann vielleicht eher überraschend, nachdem McMonagle Jason Pinizzotto mustergültig bediente, so dass der erste richtig gute Angriff der Hessen gleich zum Erfolg führte.

Mit Beginn des Mitteldrittels wollten die Gäste präsenter sein und kamen dementsprechend besser aus der Kabine. Nun war plötzlich Kevin Nastiuk zwischen den Pfosten der Eislöwen gefragt, doch auch der Kanadier zeigte sich von der besten Seite nach Schüssen von Lange (22.) und Lavallee (26.). Dresden kam erst gegen Mitte des Spiels wieder stärker auf - und auch gleich zur erneuten Führung durch Ex-Teufel Carsten Gosdeck (30.). Bad Nauheim spielte dennoch gut mit und hatte seinerseits die ein oder andere Gelegenheit, allerdings fehlte wie zuletzt die Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Besser machten es da die Eislöwen, die durch Boisvert noch vor der zweiten Pause auf 3:1 in Front gehen konnten.

Auch in den Anfangsminuten des letzten Abschnitts wollten die Gäste etwas reißen und kamen zu guten Gelegenheiten durch McMonagle und Lavallee. Um in der Ferne Zähler mitzunehmen, müssen solche Chancen aber dann auch verwertet werden, was den Roten Teufeln leider nicht gelang, zudem kassierte man Strafzeiten, die dem Gegner natürlich in die Karten spielten. Al Carsten Gosdeck seinen zweiten Treffer in der 47.Minute zum 4:1 markierte, war die Vorentscheidung gefallen. Bad Nauheim probierte zwar noch einmal alles, doch Dresden hatte im Großen und Ganzen das Geschehen im Griff und brachte das Ergebnis über die Zeit.

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