1:4 - Falken schlagen sich wacker gegen die Adler

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Als letztes Team der 2. Bundesliga starteten die Heilbronner Falken am

Sonntagabend in ihre Testspielserie. Zu Gast in der Lavatec-Arena war der

deutsche Meister und Kooperationspartner aus Mannheim, bei dem einige seiner Stars nicht dabei waren, der aber natürlich trotzdem als haushoher Favorit in die Partie ging. Mit Jaspers, Fata, Shantz und Methot fehlten vier Ausländer im Sturm, dafür liefen die Förderlizenzspieler Christopher Fischer und Frank Mauer heute im Trikot der Mannheimer auf. Statt dessen konnten die Falken auf Stefan Langwieder zurückgreifen. Ansonsten waren bei Heilbronn bis auf die Kölner Förderlizenzspieler alle Mann an Bord.

Und die Falken hielten sich lange sehr wacker gegen eine Mannheimer

Mannschaft, die zwar das Tempo diktierte und das Spiel bestimmte, aber oft

nicht den direkten Weg zum Tor suchte. Auch die Falken hatten vor der

erfreulichen Kulisse von 1.718 Zuschauern, darunter viele aus der Kurpfalz, ihre Chancen, doch sowohl Robert Müller als auch Danny aus den Birken hielten im ersten Drittel fehlerlos. Die Fans freuten sich, dass die beiden Teams auch ein richtiges Spiel auf hohem Tempo lieferten und kein "Kuschel-Hockey" unter Freunden, auch der ein oder andere Check wurde

ausgeteilt.

Nachdem Firsanov kurz vor der ersten Drittelsirene die größte Chance zur

Führung hatte, schlug sich die Mannheimer Überlegenheit im zweiten Durchgang dann auch in Toren nieder. Dabei war der Führungstreffer in seiner Entstehung sehr glücklich, schoss doch Ullmann von hinter dem Tor aus den Birken an, von dessen Bein der Puck über die Linie trudelte (23.). Doch Heilbronn schlug schnell zurück, in einem Durcheinander vor dem Adler-Tor reagierte Samendinger am schnellsten und schlug die Scheibe aus der Luft über die Linie (25.). Im weiteren Verlauf des Drittels weitgehend dasselbe Bild: Mannheim häufiger an der Scheibe und präziser im Spielaufbau, Heilbronn hielt kämpferisch dagegen und die Partie offen. Nach einigen Minuten mit etwas Leerlauf war es schließlich Michael Hackert, der mit einem Direktschuss die Adler erneut in Führung brachte (38.).

Zu Beginn des letzten Drittels sorgten die Gäste dann durch einen

Schlagschuss von Petermann schnell für die Entscheidung. Bei den Falken

merkte man nun, dass bei einigen die Kräfte nachließen. Rico Rossi probierte einiges aus und ließ vor allem auf den Centerpositionen rotieren, doch außer einer sehr guten Chance für Caudron wollte nichts mehr herausspringen. Bei doppelter Überzahl machte Butenschön nach 53 Minuten schließlich alles klar.

Unter dem Strich steht natürlich ein verdienter Sieg des deutschen Meisters,

der das Spiel weitgehend beherrschte, dem es Heilbronn aber zumindest die

ersten beiden Drittel alles andere als leicht machte. Die Gastgeber zeigten

einige gute Ansätze und können sich nun am kommenden Freitag im Heimspiel

gegen den Ligenkonkurrenten aus Regensburg erneut beweisen, das sicherlich

aussagekräftiger sein wird als die heutige Partie. (SB)

Heilbronner Falken - Adler Mannheim 1:4 (0:0, 1:2, 0:2)

Tore: 0:1 Ullmann 23., 1:1 Samendinger 25., 1:2 Hackert 38., 1:3 Petermann

41., 1:4 Butenschön 54. 5-3

Strafminuten: Heilbronn 18, Mannheim 12

Schiedsrichter: Vogl

Zuschauer: 1.718


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