0:10 - Dezimierte Bluedevils chancenlos gegen fast komplette Ice Tigers

Weiden: Zwei Schweden kommen, Blaha geht - Lang im TorWeiden: Zwei Schweden kommen, Blaha geht - Lang im Tor
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Das Match der Blue Devils Weiden gegen den DEL-Mitfavoriten Nürnberg Ice Tigers stand am Dienstagabend unter keinem guten Stern. Schon vor Beginn des Spieles gesellten sich zu den bereits bekannten Ausfällen Holger König (Leistenprobleme) und Florian Zellner (Bänderriss) noch die zwei erkrankten Spieler Jan Penk und Alexander Herbst. Letztendlich waren die Nürnberger in allen Belangen überlegen und das Endergebnis von 0:10 nicht überraschend.



Dennoch gaben die Devils vom Eröffnungsbully alles und versuchten den Nürnbergern Paroli zu bieten, was gegen so ein Klasseteam sehr schwer ist. Dennoch waren es gerade die jungen Weidener, die sich zu Beginn gut in Szene setzen konnten und ab und an die Nürnberger etwas überraschten. Die Franken waren überraschenderweise mit dem kompletten Kader außer Neuzugang Herberts Vasiljevs nach Weiden gereist (auch die drei Nationalspieler Lasse Kopitz, Petr Fical und Tomas Martinec kamen frisch aus Helsinki zum Einsatz).



Der Nürnberger Förderlizenzgoalie Lukas Lang, der im Weidener Tor stand, hielt den Beschuss der Ice Tigers bis zur 15 Minute stand, ehe er das 0:1 durch Sean Tallaire kassierte. Kurz vor Drittelende fiel dann ein zweites Powerplaytor für Nürnberg durch Benjamin Barz.



Dann nahm das Unheil seinen Lauf, denn im zweiten Drittel musste mit Samuel St. Pierre ein weiterer Kontingentspieler wegen Leistenproblemen passen, die ihn schon vor dem Turnier in Bremerhaven etwas gestört hatten. Als es dann auch noch den Daniel Ström erwischte, der nach einem Check enorme Schmerzen im Rücken hatte und ins Weidener Klinikum gebracht wurde, war das Spiel eigentlich gelaufen.



Nürnberg brauchte nicht gerade viel Kraftanstrengung, um den Rumpfkader der Weidener müde zu laufen und konnte dann in regelmäßigen Abständen erhöhen. In der 23. Minute fiel das 3:0 durch Uli Maurer. Dies war ein kurioses Tor, weil der Puck nachdem er sichtbar unter der Latte eingeschlagen hatte, plötzlich auf dem Tor liegen blieb. Ein physikalisches Wunder, Tor oder kein Tor? Zumindest wäre es nützlich gewesen, wenn der Schiedsrichter überprüft hätte, ob das Tornetz ein Loch hat oder nicht.

In der 29. Minute war es Pascal Trepanier, der das 4:0 machte. Drew Bannister (34.) und Tomas Martinec (34.) erhöhten noch im zweiten Drittel auf 6:0. Lukas Lang konnte einem leid tun, denn auch beim zweiten Auftritt für die Oberpfälzer hatte er eigentlich keine richtige Chance sich zu beweisen.

Im letzten Abschnitt war dann die Luft raus und Nürnberg machte die 10 noch voll. Torschützen waren Trepanier (46.), Schauer (50.) und zweimal Tapper (55. und 59.). Damit endete für die Bluedevils eine wechselhafte Vorbereitung, aber das Spiel gegen die Ice Tigers sollte man schon jetzt abhaken, denn das einzige was jetzt zählt ist für den Saisonauftakt am Freitag in Bietigheim eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen und die Verletzten wieder herzustellen. Man kann im Weidener Lager nur hoffen, dass sich der eine oder andere wieder gesund meldet, sonst könnte die Reise nach Bietigheim schon gleich wieder zu einem Himmelfahrtskommando werden. (bluedevilsfan.de)


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