Zwei Überzahltreffer bescheren Krefeld ein Sechs-Punkte-WochenendePinguine besiegen Iserlohn Roosters mit 3:1

Chad Costello von den Krefeld Pinguinen. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)Chad Costello von den Krefeld Pinguinen. (Foto: dpa/picture alliance/Fotostand)
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Bei den Pinguinen fehlten Martin Schymainski, Justin Hodgman und Dimitri Pätzold. Die schwungvolle Krefelder Anfangsoffensive wurde beendet durch eine Strafzeit gegen Travis Ewanyk in der zweiten Minute. Wieder komplett drückten die Pinguine weiter. In Minute neun ging der erste Rooster in die Kühlbox und nach schöner Kombination über Chad Costello und Daniel Pietta hämmerte Philipp Bruggisser die Scheibe vom Bullykreis aus zum 1:0 in die Maschen. Die Pinguine blieben leicht überlegen, alle Chancen der Iserlohner wurden eine sichere Beute von Jussi Rynnäs, der an seine tolle Leistung vom Freitag anknüpfte.

Das Mitteldrittel plätscherte ohne große Höhepunkte dahin, Iserlohn überstand eine Strafzeit ohne besondere Probleme, doch in Minute 28 beendete eine schöne Doppelpass-kombination von Costello und Pietta die nächste Krefelder Überzahl mit dem 2:0 für die Pinguine. Einziger Aufreger im Rest des Drittels war ein 4:1-Konter der Pinguine, aus dem sie allerdings nichts machten, und auch Costello konnte ein gutes Zuspiel im Slot nicht nutzen. Zur Pause blieb es beim 2:0.

Auch dem Schlussdrittel drückten die Pinguine ihren Stempel auf, von dem ein Teil darin bestand, dass man die wenigen guten Chancen versäbelte, wie auch in der 51. Minute. So gelang dann den Roosters drei Minuten später der Anschlusstreffer, den auch der hervorragende Rynnäs nicht verhindern konnte, weil die Scheibe durch vier Spieler, die ihm die Sicht nahmen, hindurch ging und hinter ihm liegen blieb, so dass Neal Samanski sie über die Linie drücken konnte. Auslöser der Szene war wieder einmal ein Fehler im zu komplizierten Aufbauspiel der Pinguine gewesen, die sich nun gegen erstarkende Rooster wehren mussten. Die nächste dicke Chance der Krefelder vergab Niklas Postel. 85 Sekunden vor Schluss verließ Anthony Peters, der eine gute Leistung geboten hatte, sein Tor, aber nach 55 Sekunden kehrte er zurück, da Grant Besse auf Zuspiel von Garrett Noonan und Chad Costello die Scheibe zum 3:1 ins leere Tor geschossen hatte.

Chad Costello, dem drei Scorerpunkte gelangen, begründete den Krefelder Sieg wie folgt: „Wir sind als Gruppe, als Mannschaft aufgetreten. Wir haben über die vorigen Spiele gesprochen, wir halten zusammen und glauben aneinander. Es war ein großartiges Spiel und ein tolles Wochenende für uns. Ich hätte für Jussi den 2:0 Erfolg vorgezogen, er hatte einen Shutout verdient, aber wir werden ihm sicher noch einen erspielen.“

Laurin Braun meinte, die Geradlinigkeit des Spiels der Pinguine sei der Schlüssel zum Erfolg gewesen. „Wir haben Iserlohn von Anfang an unter Druck gesetzt und haben wirklich gute Konter gefahren, wir haben viele Pucks zum Tor gebracht, alle Mann sind aufs Tor und zurück gelaufen, wir waren kompakt als Team. Die größte Gefahr für unser Spiel liegt darin, dass – so wie es mir beim Gegentor passiert ist – wir die Pucks nicht einfacher aus unserem Drittel herausbringen. Es waren noch knapp sieben Minuten zu spielen beim Stand von 2:0, da brauchen wir nichts Besonderes versuchen und sollten einfach spielen.“ Pinguine-Trainer Brandon Reid hatte ein gutes Spiel seiner Schützlinge gesehen: „Wir haben in der neutralen Zone sehr solide gestanden und hatten viel Struktur in unserem Spiel. Wir hatten ein starkes Powerplay, und bei den Iserlohner Chancen hat Jussi Rynnäs seine Aufgaben hervorragend bewältigt.“

Tore 1:0 (10.) Bruggisser (Pietta,Costello) PP1, 2:0 (28.) Costello (Saponari,Pietta) PP1, 2:1 (54.) Samanski (Sutter) , 3:1 (60.) Besse (Costello, Noonan ) EN. Strafen: Krefeld 6, Iserlohn 8. Schiedsrichter: Klein, Piechaczek. Zuschauer: 4087.


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