Zwei Topspiele für die Frankfurt Lions – Sorgen um Vorobjev

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Die Frankfurt Lions sind zufrieden stellend in die neue Saison gestartet. Dem Heimsieg gegen die Sinupret Ice Tigers folgte der Auswärtserfolg nach Verlängerung in Wolfsburg. Trainer Chernomaz wollte sich nicht festlegen, welches dabei das bessere Spiel war, fand aber viele lobende Worte für seine Mannschaft: „Die Einstellung und die Leistung haben gestimmt. Wir haben gesehen, wie hart wir für den Sieg arbeiten müssen. Das haben wir am letzten Wochenende geschafft“, sagte der Kanadier.

Am kommenden Wochenende erwartet die Lions ein hartes Programm. Zunächst gastiert der Deutsche Meister Berlin in der Eissporthalle am Ratsweg, ehe die Hessen zu den DEG Metro Stars reisen. „Berlin und Düsseldorf sind die besten Teams in der Liga. Berlin ist noch stärker, wie vergangene Saison und die DEG ist viel schneller geworden“, lobt Manager Norris die Gegner vom Wochenende. „Es ist wichtig, dass wir auch gegen diese Mannschaften punkten“, fordert Chernomaz, der sich über die Schwere der Aufgabe aber bewusst ist. Sein Rezept lautet dabei vor allem einfach zu spielen und von der Strafbank weg zu bleiben, da Berlin und Düsseldorf „sehr gefährlich in Überzahl sind“, so Chernomaz.

Vorobjev geht es schlechter als befürchtet

Viele Änderungen plant der Trainer der Hessen nicht vorzunehmen. Personell wird der ehemalige Eisbär Gawlik nach überstandener Verletzung wieder in die Mannschaft rücken und soll im vierten Sturm neben Kopitz für Entlastung sorgen. Weiterhin pausieren müssen Wright und Vorobjev. Während Wright die letzten Tage schon das volle Trainingspensum absolvierte und vermutlich gegen Duisburg in der nächsten Woche seinen Einstand feiert geht es Ilja Vorobjev schlechter als befürchtet. Vorobjev hatte vor zwei Wochen einen Schläger an den Kopf bekommen und leidet seitdem unter Kopfschmerzen. Hinzu gekommen ist eine nicht normale Müdigkeit, die jegliche Belastung unmöglich macht. „Wir können nur warten und hoffen, dass es besser wird. Das kann aber noch dauern befürchte ich“, sagte ein frustrierter Norris. Eintrittskarten für das Heimspiel gegen Berlin sind noch in ausreichender Anzahl zu haben. Wegen der am Freitag beginnenden Herbstdippemess empfiehlt sich eine frühzeitige Anreise zum Eisstadion. Spielbeginn ist wie üblich 19.30 Uhr. (Frank Meinhardt - Foto by City-Press)