Zwei Siege in drei Duellen mit österreichischen TeamsTestspiele kompakt

Mario Valery-Trabucco traf zweimal beim Rosenheimer 4:1-Sieg in Villach. (Foto: Imago)Mario Valery-Trabucco traf zweimal beim Rosenheimer 4:1-Sieg in Villach. (Foto: Imago)
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Einen 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)-Sieg verbuchten die Augsburger Panther gegen das kroatische KHL-Team Medvescak Zagreb. Die Schwaben gewannen damit auch den Gäuboden-Volksfest-Cup in Straubing. Zagreb wirkt zunächst etwas stärker, doch die Panther hielten die Kroaten gut vom eigenen Tor fern. Ivan Ciernik (11.), Brady Lamb (13.) und Mike Connolly (25.) schossen eine 3:0-Führung heraus. Matt Anderson traf vier Minuten vor dem Ende für Zagreb.

Die Straubing Tigers belegten beim eigenen Turnier den dritten Platz. Am Abend besiegten die Gastgeber den Klagenfurter AC mit 4:1 (0:0, 1:1, 3:0). Die Führung von Laurent Meunier (27.) konnte Luke Pither (34.) zwar noch ausgleichen. Doch in der Schlussphase sorgten Thomas Gödtel (56.), Blaine Down (57.) und Marcel Brandt (58.) für den Straubinger Sieg gegen den Rekordmeister der Alpenrepublik.

In Braunlage mussten sich die Grizzly Adams Wolfsburg den Krefeld Pinguinen mit 1:3 (0:3, 1:0, 0:0) geschlagen geben. Die Rheinländer legten im ersten Drittel drei Tore durch Joel Perrault (2.), Andreas Driendl (8.) und Herberts Vasiljevs (11.) vor. Danach war das Krefelder Pulver zwar verschossen, doch die Pinguine ließen danach nur den Wolfsburger Treffer von Marco Rosa (32.) zu.

Die Schwenninger Wild Wings unterlagen den Thomas Sabo Ice Tigers mit 1:4 (1:2, 0:1, 0.1). Jason Jaspers und Evan Kaufmann sorgten für einen 2:0-Vorsprung der Franken, ehe Jon Matsumoto zum 1:2 traf. Nürnberg ließ nichts mehr anbrennen und traf zweimal durch David Elsner.

Der Zweitligist Dresdner Eislöwen hielt gegen die Eisbären Berlin gut 23 Minuten lang ein torloses Remis, musste dann aber innerhalb von etwas mehr als einer Minute die Tore von Julien Talbot und Constantin Braun hinnehmen. Am Ende stand ein 0:4 (0:0, 0:2, 0:2), weil Jens Baxmann (42.) und Mark Bell (57.) für Berlin nachlegten.

Die Fischtown Pinguins Bremerhaven machten ihre Sache gegen die Hamburg Freezers sehr gut und mussten sich den Gästen nur knapp mit 3:5 (1:2, 0:1, 2:2) geschlagen geben. Philippe Dupuis, Kevin Clark und Thomas Oppenheimer brachten die Freezers bei einem Gegentor von Jaroslav Hafenrichter mit 3:1 in Führung, ehe Marius Garten und Marian Dejdar bis zur 47. Minute ausglichen. Partrick Pohl und Ralf Rinke sorgten aber doch noch für den Hamburger Erfolg.

Deutlich wurde es in Heilbronn, wo die Falken den Adlern Mannheim mit 2:10 (0:3, 1:7, 1:0) unterlagen. Frank Mauer, Christoph Ullmann, Glen Metropolit (je 2), Marcus Kink, Kai Hospelt, Denis Reul und Jamie Tardif machten es zweistellig. Alexander Ackermann und Alexander Janzen trafen für Heilbronn.

Die Füchse aus Duisburg, die mit einer knappen 1:2-Niederlage am Freitag bei den Krefeld Pinguinen beeindruckten, legten auch gegen die Iserlohn Roosters stark los und hätten gar in Führung gehen müssen. Doch am Ende wurde es beim 1:7 (0:1, 1:4, 0:2) deutlich. Läuferisch machte der Oberligist seine Sache sehr gut, doch Iserlohn langte konsequent zu. Für die Roosters trafen Boris Blank, Mike York, Collin Danielsmeier, Colten Teubert, Brooks Macek, Geoff Walker und Brent Raedeke. Das zwischenzeitliche Duisburger 1:2 markierte Fabio Pfohl.

Der EV Landshut musste sich dem EBEL-Club Graz 99ers mit 3:4 (0:2, 1:0, 2:2) geschlagen geben. Die Österreicher führten bereits mit 4:1, ehe die Niederbayern noch zum Anschluss kamen. Tomi Wilenius, Kevin Moderer, Matt Kelly und Many Ganahl trafen für Graz. Alle drei Landshuter Tore gingen auf das Konto von Peter Abstreiter, der beim 3:4-Anschluss in der 58. Minute einen Penalty verwandelte.

Hin und her ging es zwischen den Bietigheim Steelers und den Löwen Frankfurt. Die Hessen führten schon mit 3:0, ehe Bietigheim mit 5:4 vorne lag. Frankfurt kam acht Sekunden vor dem Ende zum 5:5. Im Penaltyschießen verwandelte Nils Liesegang den entscheidenden Versuch. In regulärer Spielzeit trafen Robin Just (2), Dominic Auger, Marcus Sommerfeld und Michael Fink für die Steelers sowie Landon Gare (2), Marton Vas, David Cespiva und Richard Gelke für die Löwen.

Die Starbulls Rosenheim gewannen beim Villacher SV mit 4:1 (1:0, 0:1, 3:0). Mario Valery-Trabucco fälschte einen Schuss zur 1:0-Führung ab. Der VSV kam durch Klemen Pretnar zum Ausgleich. Dann aber schossen Maximilian Hofbauer, Mario Valery-Trabucco und Josef Frank den Erfolg heraus.

DEL PlayOffs

Montag 22.04.2019
Adler Mannheim Mannheim
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EHC Red Bull München München
Mittwoch 24.04.2019
EHC Red Bull München München
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Adler Mannheim Mannheim