Zum siebten Male

Trikotversteigerung bei den PinguinenTrikotversteigerung bei den Pinguinen
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Krefeld Pinguine - Kölner Haie 4:2 (2:0, 1:1, 1:1) Es bleibt dabei: Die Haie können gegen Krefeld nicht gewinnen, wenn es sich nicht gerade um ein Pokal- oder Play-off-Match handelt. Bereits zum siebten Male hintereinander verließen die Pinguine in einem Punktspiel das Eis. Dabei hatte der Champion besonders im ersten Drittel mehr vom Spiel, das insgesamt eine Werbung für Eishockey war. Ein Black-out von Keeper Chris Rogles führte zum ersten Tor der Gastgeber. Schon ein paar Sekunden zuvor hatte der US-Amerikaner die Scheibe an Pinguin-Angreifer Steffen Ziesche verloren. Der von Ziesche angepaßte Gary Shuchuk scheiterte jedoch und verpasste so das mögliche 1:0. Auch das 3:1 entsprang einem anfängerhaften Fehler. Diesmal war Routinier Shane Peacock der “Dumme”. Völlig unbedrängt vertändelte er die Scheibe gegen David Musial, der sich artig bedankte und sich das Geschenk nicht entgehen ließ. Hektisch wurde es noch einmal in der Schlussphase, als DEL-Topscorer Brad Purdie auf die Strafbank musste und Haie-Coach Hans Zach seinen Keeper Rogles vom Eis nahm. Doch auch mit einer Überzahl von zwei Spielern schafften es die Domstädter nicht, den Anschluss-, geschweige denn den Ausgleichstreffer zu erzielen. Ein Wermutstropfen für beide Teams: Ron Pasco war ab dem zweiten Drittel wegen einer Leistengeschichte nicht mehr einsatzbereit, und bei Krefeld fiel Stéphane Barin mit Verdacht auf Schulterbruch aus. Tore: 1:0 (3;38) Oswald (Brandl, Grygiel), 2:0 (16;45) Brandner (Purdie, Kunce), 2:1 (27;35) Hicks (Norris, Schlegel), 3:1 (36;45) Musial, 4:1 (49;12) Brandner (Purdie, Ehrhoff), 4:2 (51;32) Norris. - Zuschauer: 3.768. - Strafminuten: Krefeld 10, Köln 6. - Schiedsrichter: Chvatal (Waldkraiburg).