Zehn-Spiele-Siegesserie der Pinguine gegen die DEG beendetKrefeld - Düsseldorf 2:3

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Vor erstmalig ausverkauften Rängen trafen schon traditionellerweise am zweiten Weihnachtstag die niederrheinischen Rivalen zum dritten Straßenbahnderby der laufenden Saison im König-Palast aufeinander. Die Düsseldorfer hatten seit dem 6. Januar 2012 gegen die Krefelder nicht gewinnen können. Die Pinguine hatten ihrerseits die letzten drei Spiele alle auswärts verloren. Die Gastgeber mussten weiterhin unter anderem auf ihren Top-Torjäger Adam Courchaine verzichten.

Nach ruhigem Beginn wanderte in der dritten Minute Alexander Preibisch auf die Strafbank und die Krefelder schnürten die DEG 80 Sekunden lang in ihrem Drittel ein, aber ein Tor wollte nicht gelingen. Das machte der Gegner besser. In Minute sechs gab es den ersten Düsseldorfer Angriff: Rob Collins stand total frei vor Tomás Duba und konnte in Abstaubermanier zum 0:1 verwandeln. Die Krefelder ließen sich dadurch nur kurz beeindrucken und dominierten das Spiel, konnten Tyler Beskorowany, den besten Düsseldorfer, aber nicht bezwingen. In der 15. Minute bemühten die Schiedsrichter den Videobeweis, als Beskorowany eine weitere hundertprozentige Chance der Pinguine verhindert hatte. Kurz danach erhielten die Düsseldorfer ihre dritte Strafzeit. Das darauffolgende Überzahlspiel zeigte eindeutig, woran es unter anderem bei den Pinguinen mangelt: es kommt viel zu wenig von der blauen Linie, niemand kann einen Schlagschuss abgeben, ohne den Puck vorher zu stoppen und damit dem Torwart Zeit zu geben, in die bedrohte Ecke zu wechseln. Die Pinguine versuchten, die Scheibe ins Tor zu tragen, scheiterten aber immer wieder an Beskorowany oder eigenen Ungenauigkeiten. Auch eine vierte Strafe für Düsseldorf konnte man nicht nutzen und ging mit dem eigentlich unverdienten 0:1 in die Pause.

Im zweiten Drittel setzte sich das Spiel genau so fort: Krefelder Dominanz, Düsseldorfer Strafzeiten und Pinguine, die sich vor dem Tor des Gegners sehr zum Unwillen ihrer Fans viel zu umständlich und zögerlich präsentierten. Eine einminütige 5:3-Überzahl konnten die Pinguine nicht ausnutzen.  Die beste Krefelder Gelegenheit versäumte Martin Schymainski, der die Scheibe an die Latte schoss. Voraussehbar und folgerichtig führte auf der Gegenseite die erste Krefelder Strafzeit zum 0:2 durch Ken André Olimb, damit hatte die DEG eine fast hundertprozentige Chancenverwertung. In der Folge kam die so durch Krefelder Unzulänglichkeiten aufgebaute DEG zu weiteren Gelegenheiten, konnte aber auch eine Überzahl nicht nutzen, ebenso wie die Pinguine, die beste Chancen ausließen. Das Drittel endete mit einer weiteren Unterzahl für Krefeld.

Die achte Strafzeit der DEG nutzten die Pinguine in Minute 43 endlich zum längst verdienten Anschlusstreffer: Joel Perrault fälschte einen Schlagschuss von David Fischer nach hoch oben rechts  ab.  Bis zum Powerbreak in Minute 49 wogte das Spiel hin und her. Nach Wiederbeginn ermöglichte ein katastrophaler Abspielfehler von Kurt Davis im eigenen Drittel es Marcel Müller, den hochverdienten Ausgleich für die Pinguine zu erzielen. In der Folge gab es Chancen für beide Mannschaften, aber es blieb Daniel Kreutzer vorbehalten, nach einer wiederum verpassten Chance des Pinguine-Angriffs bei einem 3:2-Gegenstoß in Minute 60 den Treffer zu erzielen, der die Krefelder Siegessträhne gegen die DEG beendete. Zwar nahmen die Krefelder noch ihren Torwart vom Eis und hätten mit etwas Glück auch noch einmal den Ausgleich erzielen können, aber die Eishockeygötter waren wohl der Meinung, dass die Düsseldorfer lange genug auf einen Sieg gewartet hätten. Coach Rick Adduono beglückwünschte die Landeshauptstädter zu ihrem Erfolg und meinte, dass nur die unglaublichen Reaktionen von Tyler Beskorowany im ersten Drittel die Weichen für den Erfolg des Gegners gestellt hätten. Er versprach, dass die Pinguine am Sonntag beim Meister in Ingolstadt erfolgreicher sein würden.

Tore:  0:1 (6.) Collins (Belle, Kreutzer), 0:2 (29.) Olimb (Ficenec, Martinsen/5-4), 1:2 (43.) Perrault (Fischer, Müller/5-4), 2:2 (50.) Müller (Pietta, Schymainski), 2:3 (60.) Kreutzer (Ficenec).

Schiedsrichter: Brill / Schütz
Strafen: Krefeld 6, Düsseldorf 18
Zuschauer: 8029


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