Youngsters der Red Bulls München glänzen gegen Iserlohn und MatsumotoGute Leistung von Jakob Mayenschein und Emil Quaas

Gut drauf: Emil Quaas vom EHC Red Bull München (rechts). (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht )Gut drauf: Emil Quaas vom EHC Red Bull München (rechts). (Foto: GEPA pictures/Marcel Engelbrecht )
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Offensichtlich scheint er sich bis jetzt gut in das Mannschaftsgefüge der Roosters eingefunden zu haben. Nach 14 Partien stehen bereits 20 Punkte (neun Tore, elf Assists) für den Kanadier auf der Haben-Seite. Im Nachhinein betrachtet musste man in München mit seinem Abgang nach Iserlohn einen Dämpfer hinnehmen. Auch wenn man die Zeit nicht zurückdrehen kann, so wurde sie, wie üblich, am Sonntag zurückgestellt. Auch für Matsumoto war es sicherlich eine kleine Reise zurück in die nicht ganz so entfernte Vergangenheit. Die Partie ging allerdings mit 6:2 (4:0, 1:1, 1:1) an den Meister.

Mit Begeisterung wurde Matsumoto von den Münchner Fans empfangen und sportlich fair grüßte er zurück. Bis in die Haarspitzen motiviert schien Matsumoto zu sein. Doch schon nach 13 Minuten war diese nahezu verschwunden, als die Red Bulls schon mit 4:0 in Führung lagen. „Wir haben von der ersten Sekunde an gezeigt, dass wir bereit sind“, so Münchens Trainer Don Jackson. Die Roosters fanden überhaupt nicht ins Spiel. Ganz im Gegenteil zu den jungen Spielern der Red Bulls, die in Form von Jakob Mayenschein und Emil Quaas an allen Toren durch Tore oder Assists beteiligt waren. Das System Nachwuchs scheint also in München und Garmisch, wo die Nachwuchsspieler der Red Bulls aufgebaut werden und Spielpraxis bekommen, sehr gut zu funktionieren. „Es macht sehr viel Spaß, den Jungs zuzuschauen, wie sie von Spiel zu Spiel wachsen“, so Jackson.

Die jugendliche Unbekümmertheit und das Spielerische sind die Faktoren, die es momentan zum Genuss machen, den Red Bulls zuzuschauen. Iserlohn fehlt genau dieser Aspekt in seinen Spielen. Diese fanden bis ins zweite Drittel kaum statt. Schon früh musste Sebastian Dahm seinen Kasten für Mathias Lange freimachen.

Erst im zweiten Drittel besonnten sich die Sauerländer wieder auf ihre Stärken, während die Red Bulls ihre Führung verwalteten. So kamen die Roosters auch zu ihrem ersten Tor, als einmal die Zuordnung bei München nicht stimmte. Doch die Red Bulls stellten schnell den alten Abstand wieder her und ließen nach wie vor keine Zweifel aufkommen, wer die spielbestimmende Mannschaft ist. Im letzten Drittel sorgten Frank Mauer auf Münchner und Luigi Caporusso auf Iserlohner Seite noch für zwei sehenswerte Treffer, die den Ausgang des Spiels jedoch nicht mehr beeinflussen konnten.

Die Red Bulls machen das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt, während Iserlohn in die Fehleranalyse einsteigen müssen, denn speziell im ersten Drittel verschenkten die Roosters ein besseres Ergebnis. „Wenn man einem Team wie Red Bull die Möglichkeit gibt, mit den Mitteln zu agieren, die sie haben, muss man den Preis dafür bezahlen und das mussten wir heute“, so ein enttäuschter Roosters-Coach Rob Daum.

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