Yannic Seidenberg wird ein Hai

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Es ist offiziell: Yannick Seidenberg wird in der kommenden Saison ein

Hai. Vater Detlef Seidenberg zu Hockeyweb: "Hans Zach wollte Yannic

schon seit zwei Jahren." Man müsse, betonte der Vater, "schon genau

schauen, wo Qualität ist. Bei den Haien und bei den Adlern findet man

sie in Deutschland." Natürlich wäre Yannic auch gerne zu Helmut de

Raaf, der ihn bei den Jungadlern gecoacht hätte, zurückgekehrt, "aber in

Mannheim war vieles zu unsicher in dieser Saison." In Köln habe man

andere Sicherheiten vorgefunden, "und irgendwann muss man sich

schließlich entscheiden."

In der Junioren-Liga in Übersee habe Yannic noch spielen können, "man

wollte ihn dort, er hätte einen Vertrag als overage Crack bekommen",

meint Detlef Seidenberg, "aber man muss auch irgendwann mal ans

Finanzielle denken." Außerdem könnte sich doch kein junger deutscher

Spieler bessere Chancen ausrechnen als beim Bundestrainer.

Yannic habe in der Juniorenliga viel gelernt, er habe Eiszeit

bekommen, sei der zweitbeste Rookie der Liga gewesen, habe sich mit der

Art des Hockey angefreundet und seine Flexibiliät auf der kleineren

Eisfläche bewiesen. Die Eltern, Andrea und Detlef Seidenberg, jetten heute zu ihren

Söhnen. Der erste Stopp ist in Philadelphia bei Dennis, der sich von

einem hochkomplizierten Beinbruck zu erholen versucht. Spiralenbruch,

dazu ein Stück Knochen raugebrochen, der Schock saß tief bei den

Seidenbergs, als sie von den Verletzungen erfuhren. Doch Dennis

Seidenberg wäre nicht er, würde er nicht bereits kurz nach der Operation

optimistisch in die Zukunft blicken. "Samstags ist er operiert worden,"

erzählt der Vater, "Sonntag nacht hat er sich nach Hause entlassen

lassen, da war er noch ein wenig groggy von den Medikamenten und am

Mittwoch war er bereits wieder in der Reha."

Von früh bis spät trainiere der Filius, natürlich mit Rücksicht auf

das gebrochene Bein. Die Ärzte hätten nun Hoffnung gemacht, dass der

Verteidiger bis zu den NHL-Play Offs wieder mit an Bord sein könnte.

Anfang April solle Dennis wieder voll genesen auf dem Eis stehen,

erzählt Detlef Seidenberg. Wie es dann weiterginge, das wisse man nicht. Zwar hätten die Flyers

dem jungen Deutschen versprochen, dass er nicht getradet würde, "aber

das sagt in der NHL erstmal gar nichts," weiß der Vater um die Gesetze

in der Welt besten Liga. Erschwerend sei hinzugekommen, dass sich außer

Dennis innerhalb von einer Woche noch drei weitere Spieler verletzt

hätten, die Flyers hätten neue holen müssen, so dass letztendlich zehn

Verteidiger in ihren Diensten gestanden wären. Zwei habe man getradet,

aber was mit dem Rest geschähe, stünde noch in den Sternen. Erstmal

freuen sich die Seidenbergs aufs Wiedersehen vor. Alles andere würde

sich dann ergeben. (Angelika von Bülow)

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