Wolfsburg wirft die roten Bullen rausDEL-Play-offs kompakt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Grizzly Adams Wolfsburg – EHC Red Bull München 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) Serie 4:0

Zwar hatte Jeremy Dehner die roten Bullen im Powerplay in Führung gebracht (6.), doch eine Fünfer samt Spielerdauerstrafe gegen Richard Regehr, der Gerrit Fauser per Kniecheck gefoult hatte, brachte die frühe Wende. Zweimal langte Wolfsburg durch Matt Dzieduszycki (17.) und Sebastian Furchner (19.) zu. „Diesel“ Dzieduszycki erhöhte in der 29. Minute, erneut in Überzahl, auf 3:1. München meldete sich aber durch Daniel Sparre mit dem 2:3-Anschluss zurück (35.). Im Schlussdrittel wurde es endgültig dramatisch: In der 45. Minute wurde der vermeintliche Münchner Ausgleich wegen eines Schlittschuhtreffers von Yannic Seidenberg nicht gegeben. In der 48. Minute vergab David Meckler einen Penalty für München, nachdem er in Unterzahl von Jeff Likens gefoult worden war. Im selben Powerplay traf Sebastian Furchner gut eine Minute später zum 4:2. Tiefschlag für München – das Halbfinale für Wolfsburg – trotz des späten dritten Münchner Treffer 20 Sekunden vor dem Ende durch Michael Wolf. Nach dem Spiel gab Alexander Barta seinen Abschied aus München bekannt. Zuschauer: 2606.

Düsseldorfer EG – Hamburg Freezers 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) Serie 2:2

Zwei Schlafmützigkeiten in der Defensive brachten die jeweils ersten Treffer beider Teams in dieser Partie. Beim 1:0 für Düsseldorf war Ken Andre Olimb (31., Überzahl) aufmerksamer als die Freezers-Abwehr. Doch auch die DEG wirkte beim Ausgleich durch Adam Mitchell (34.) nicht gerade wach. Dann jedoch ließen sich die Gäste auskontern: Bei einem 4:2-Angriff brachte Alexander Thiel (38.) den Puck zum 2:1 für die DEG im Hamburger Tor unter. Die Führung hielt zudem auch der Torhüter des Jahres, Tyler Beskorowany, fest – auch zu Beginn des letzten Drittels, als er Sekunden nach Wiederbeginn sowohl Thomas Oppenheimer als auch Garrett Festerling „den Zahn zog“. Auch danach stand Beskorowany den Hamburgern erfolgreich im Weg. In der 58. Minute verpasste Travis Turnbull die vorzeitige Entscheidung: Der Düsseldorfer vergab einen Penalty nach einem Foul von Mathieu Roy. Sébastien Caron hatte Turnbull den Puck vom Schläger „gestochen“. War nicht so schlimm: Beskorowany ließ keinen Hamburger Treffer mehr zu. Zuschauer: 8190.

Thomas Sabo Ice Tigers – Adler Mannheim 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) Serie 1:3

Nürnberg musste schon ab der 13. Minute auf Yasin Ehliz verzichten, der wegen hohen Stocks fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe kassierte. Das konnte Mannheim allerdings nicht zu einem Tor nutzen. Das holte Jochen Hecht in der 24. Minute per Penalty zum 1:0 nach, nachdem er von David Printz gefoult worden war. Denis Reul stellte in der 29. Minute die Weichen für Mannheim auf Auswärtssieg. Christoph Ullmann machte in der 56. Minute mit dem 3:0 alles klar. Zuschauer: 7014.

Iserlohn Roosters – ERC Inbgolstadt 5:0 (0:0, 3:0, 2:0) Serie: 2:2

Im Mitteldrittel legten die Sauerländer den Grundstein für den Ausgleich in der Serie. Sean Sullivan traf in der 25. Minute für den IEC, ehe eineinhalb Minuten später Brook Macek in Überzahl zur Stelle war. Doch mit einem Mann weniger kann Iserlohn Tore schießen: Brent Raedeke erhöhte in Unterzahl (34.) auf 3:0. Sullivan machte den Sack in der 53. Minute endgültig zu. Brodie Dupont legte in doppelter Überzahl gar das 5:0 nach (58.). Zuschauer: 4997.


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