Wolfsburg: Wieder nichts los mit Pavel GrossCoach verliert gegen neuen Arbeitgeber Mannheim, Pellegrims wackelt bei der DEG

Pavel Gross steckt mit Wolfsburg in der Krise. (picture alliance/CITYPRESS 24)Pavel Gross steckt mit Wolfsburg in der Krise. (picture alliance/CITYPRESS 24)
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Die Adler Mannheim haben ihren künftigen Trainer Pavel Gross in der Deutschen Eishockey Liga DEL kräftig geärgert und dabei mit sieben Toren zu einem 46. Spieltag beigetragen, der an Toren nicht geizte. Fünf Spiele, 34 Tore!

Grizzyls Wolfsburg – Adler Mannheim 3:7 (3:3, 0:3, 0:1)

Brisant war die Konstellation: Erstmals seit der Bekanntgabe des Wechsel von Trainer Pavel Gross im Sommer nach Mannheim trafen beide Teams aufeinander. Klar ist: Die Gäste wollen sich ihrem neuen Trainer bestmöglich empfehlen. Der allerdings wollte genau das – besonders nach zuletzt fünf Niederlagen – verhindern. Kappte nicht. Durch die erneute Pleite gehen die Diskussionen um Gross und seinen neuen Arbeitgeber in die nächste Runde. In der Tabelle ging es für den ehemaligen Vierten weiter abwärts, die Play-Off-Teilnahme ist in akuter Gefahr, das einst gute Torverhältnis geht auch dahin. Tore: 0:1 (02:17) Desjardins (5:4), 1:1 (05:27) Aubin, 1:2 (07:53) Hungerecker, 2:2 (11:47) Dehner, 2:3 (13:23) Desjardins (4:4), 3:3 (13:50) Pfohl, 3:4 (32:53) Hungerecker, 3:5 (35:22) Hungerecker, 3:6 (37:31) Kolarik, 3:7 (51:40) Adam.

EHC RB München – Kölner Haie 5:0 (2:0, 3:0, 0:0)

Bittere Klatsche für die Kölner Haie bei Meister EHC Red Bull München. 0:5 hieß es am Ende. Nach der 1:4-Niederlage in Augsburg unter der Woche zeigten die Bullen vor heimischer Kulisse eine Reaktion. Vierter Sieg im vierten Spiel gegen die Haie. Torverhältnis 20:4. Es läuft für die Bayern gegen die Rheinländer. Der EHC hat mit dem elften Heimsieg in Folge einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Die Haie liegen als Tabellensiebter in Sachen direkte Play-off-Quali wieder unter dem Strich. Der Spielfilm: 1:0 (06:21) Mads Christensen, 2:0 (11:12) Keith Aulie, 3:0 (29:19) Brooks Macek, 4:0 (32:24) Mads Christensen, 5:0 (34:47) Ryan Button.

Straubing Tigers – ERC Ingolstadt 5:2 (3:1, 1:1, 1:0)

Erstmals unter ihrem neuen Trainer Doug Shedden blieb der ERC Ingolstadt am Mittwoch in Mannheim ohne Punkt. Im Derby gab es bei Schlusslicht Straubing die zweite Pleite in Folge. Die Tiger bissen den ERC mit 5:2 weg und haben alle vier Saisonpartien gewonnen. „Wir haben eine schwere Niederlage erlitten“, erkannte Shedden. Tore: 0:1 Braun (3.), 1:1 Connolly (11.), 2:1 Williams (13.), 3:1 Williams (16.), 4:1 Edwards (35.), 4:2 Olver (40.), 5:2 Mitchell (47.).

Fischtown Pinguins – Düsseldorfer EG 5:0 (2:0, 1:0, 2:0)  

Seit zwei Jahren ist Bremerhaven in der DEL. Siebenmal traf der Neuling seit 2016 auf die DEG. Siebenmal behielten die Düsseldorfer die Oberhand. Diesmal aber drehten die Fischtown Pinguins den Spieß um und siegten mit 5:0. Endlich! Was für eine Erlösung. Fluch besiegt. Zudem war es der siebte Sieg in Serie. Das kann sich sehen lassen. In der Tabelle der DEL halten die Pinguins die DEG damit auf Distanz. Denkbar, dass die Tage von DEG-Cheftrainer Mike Pellegrims, der nach der Saison Co-Trainer unter Pavel Gross in Mannheim werden wird, nach diesem Debakel vorzeitig gezählt sind. Als Elfter müssen die Rheinländer derzeit um die Pre-Play-off-Ränge bangen. Tore: 1:0 Rumble (5.), 2:0 Lampl (18.), 3:0 Bast (25.), 4:0 Urbas (47.), 5:0 Schwartz (50.).

Iserlohn Roosters – Nürnberg Ice Tigers 5:2 (0:1, 3:1, 2:0)

Vor dem Spitzenspiel am Sonntag gegen die Eisbären aus Berlin setzte es für die Nürnberg Ice Tigers bei den Iserlohn Roosters eine empfindliche 2:5-Pleite. Nürnbergs Trainer Rob Wilson war sauer: „Iserlohn hat heute sehr gut gespielt. Wir haben vor dem Spiel darüber gesprochen, wie schwierig es werden würde und wie gut wir spielen müssen. Das haben wir nicht getan. Iserlohn hat mit Herz und Leidenschaft gespielt, wir haben zurzeit unsere Probleme und müssen nun daran arbeiten, zurück in die Spur zu kommen.“ Für Roosters-Coach Rob Daum war der Sieg natürlich ein Traum:  „Für uns war das ein wichtiges Spiel wie jedes andere bis zum Ende der Hauptrunde. Wir haben heute mit der nötigen Verzweiflung gespielt.“ Tore: 0:1 Mitchell (9.), 1:1 (Weidner (24.), 2:1 Turnbull (26.), 2:2 (Möchel (27.), 3:2 Caporusso (40.), 4:2 Jaspers (50.), 5:2 Florek (60.).

 


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