Wolfsburg: Verdienter Grizzly-Sieg gegen Ingolstadt

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Überraschend, aber völlig verdient, schlugen die Grizzly Adams Wolfsburg am Sonntagabend den ERC Ingolstadt mit 4:1 (3:1/1:0/0:0). Mit einer kämpferisch vorbildlichen Einstellung und gestützt auf eine überragende Angriffsreihe um Kapitän Ladislav Karabin ließ der EHC dem Tabellenzweiten keine Chance. Die Tore für den überzeugenden EHC schossen Peter Smrek, zweimal ein glänzend aufgelegter Ivan Ciernik und Jan Zurek.



Den Grundstein zum Sieg legten die Grizzly Adams schon in den ersten zwanzig Minuten. Nach mustergültigem Pass von Karabin schob Smrek die Scheibe zum 1:0 in die Maschen (6.). Als Todd Simon in der 16.Minute nachlegte und schon zum Jubeln ansetzte, deutete Schiedsrichter Aumüller zur Überraschung aller auf Videobeweis. Nach Studium der Bilder wurde der Treffer aufgrund des von einem Panther-Verteidiger verschobenen Tores nicht gegeben. Eine Minute später konnten die Grizzlys dennoch jubeln. Ciernik schlenzte die Scheibe unter gütiger Mithilfe von Gästekeeper Waite zum 2:0 ins ERC-Tor (17.). Ganze 38 Sekunden später gelang dem Tabellenzweiten der Anschluss. Einen Ficenec-Schuss fälschte Mann unhaltbar für Marek Mastic zum 1:2 ab (17.). Doch die Grizzlys ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und legten nach. Nach toller Vorarbeit von Jan Zurek erhöhte erneut Ciernik auf 3:1 (20.).



Ein hektisches zweites Drittel begann mit dem vierten Wolfsburger Treffer durch Zurek. In Überzahl nutzte der Tscheche eine erstklassige Vorarbeit von Karabin zum 4:1 (25.). Erneut Zurek, dessen Reihe mit Karabin und Ciernik von den Gästen in keiner Phase des Spiels zu halten war, hatte das fünfte Tor auf dem Schläger. Waite rettete in höchster Not. Auf der anderen Seite war Mastic hellwach, als er gegen Polaczek (32.) und Mondt (36.) klärte. Nach erneutem Klassepass von Ciernik verpasste wiederum Zurek nur knapp (37.).



Noch einmal brenzlig hätte es für die Hausherren zu Beginn des Schlussabschnitts werden können, als nach Genze auch Osterloh auf die Strafbank musste. Doch die Grizzlys kämpften um jeden Zentimeter Eis und überstanden die doppelte Unterzahl schadlos. So verteidigte das Skoda-Team den Vorsprung geschickt und ließ gegen die enttäuschenden Gäste aus Bayern keine weiteren Torchancen zu. Auch in dieser Höhe verdient gewannen die Niedersachsen am Ende mit 4:1 und wurden mit viel Beifall vom Wolfsburger Publikum verabschiedet.

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