Wolfsburg siegt bei den Haien - Straubing stoppt BerlinDEL-Kompakt

Torjubel der Wolfsburger nach dem 3:0 - Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-SportsTorjubel der Wolfsburger nach dem 3:0 - Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports
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Krefeld Pinguine – Hamburg Freezers 4:2 (0:1, 3:0, 1:1)

Ausgeglichen startete das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer aus Hamburg und den zweitplatzierten Pinguinen. Beide Teams erspielten sich gute Chancen, aber die Freezers zeigten sich treffsicherer: Morten Madsen (17.) nutzte eine Vorlage von Matthew Pettinger zur Gästeführung. Die Hausherren drehten nach dem Seitenwechsel vor 7.825 Zuschauern jedoch auf, erspielten sich ein Übergewicht und münzten dieses auch in Zählbares um. Per Doppelschlag drehten Roland Verwey und Joshua Meyers die Partie in der 33. Spielminute und Adam Courchaine (40.) legte kurz vor dem Seitenwechsel für Krefeld nach. Matthew Pettinger sorgte mit dem Anschlusstreffer aus der 56. Spielminute noch einmal für Spannung, aber Courchaines Emptynetter in der Schlussminute machte den Sack zu.

Tore: 0:1 Morten Madsen (16:26), 1:1 Roland Verwey (33:13), 2:1 Joshua Meyers (33:35), 3:1 Adam Courchaine (39:07/PP1), 3:2 Matthew Pettinger (55:08), 4:2 Adam Courchaine (59:17/EN)
Zuschauer: 7.825

Kölner Haie – Grizzly Adams Wolfsburg 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)

Vor 14.394 Zuschauern hatte Köln große Probleme, in die Partie zu finden. Wolfsburg hatte die besseren Chancen und Marco Rosa (15.) nutzte eine zur Führung. In der Folge neutralisierten sich die Kontrahenten über weite Strecken. Erst zum Ende des zweiten Durchgangs kamen die Haie auf, fanden aber in Grizzly-Goalie Sebastian Vogl ihren Meister. Der Schlussdurchgang begann denkbar schlecht für den KEC. Nach nur 17 Sekunden kassierten die Gastgeber eine Strafe und nur zwölf Sekunden später traf Sebastian Furchner zum 2:0. Nachdem Marco Rosa (53.) auch noch das dritte Tor für due Gäste nachlegte, war die Partie entschieden.

Tore: 0:1 Marco Rosa (14:29), 0:2 Sebastian Furchner (40:29/PP1), 0:3 Marco Rosa (52:40)
Zuschauer: 14.394

EHC Red Bull München – Thomas Sabo Ice Tigers 6:5 (3:2, 1:3, 1:0, 0:0, 1:0) n.P.

Heißes Spiel in München: Nur drei Punkte trennten die Red Bulls von den Ice Tigers vor dem direkten Duell um Platz sechs. Den besseren Start erwischten die Ice Tigers. Nach sechs Minuten klinkte Patrick Reimer gegen Bruder Jochen ein und nur eine Minute später legte Steven Reinprecht das zweite Tor nach. Der EHC zeigte sich jedoch unbeeindruckt und ging nach drei Toren mit einer knappen Führung in den zweiten Abschnitt. Ulrich Maurer legte noch das 4:2 nach, aber Nürnberg zeigte Nehmerqualitäten. Leonhard Pföderl (28), Yasin Ehliz (31.) und erneut Reimer (33.) drehten die Partie wieder. Hitzig wurde es kurz vor dem zweiten Seitenwechsel als rechts und links jeweils ein Tor nicht gegeben werden konnte, da diese mit dem Schlittschuh erzielt wurden. Im Schlussdurchgang ging es weiter hoch und runter und Thomas Holzmann glich für München schließlich aus. Nachdem die fällige Verlängerung keine Entscheidung brachte, sicherte Alexander Barta den Red Bulls im Penaltyschießen den Extrapunkt.

Tore: 0:1 Patrick Reimer (6:10), 0:2 Steven Reinprecht (7:09/PP1), 1:2 Ryan Duncan (9:24/PP1), 2:2 Benedikt Brückner (13:48), 3:2 Nicholas Palmieri (16:48), 4:2 Ulrich Maurer (24:03), 4:3 Leonhard Pföderl (27:19), 4:4 Yasin Ehliz (30:15/PP1), 4:5 Patrick Reimer (32:44), 5:5 Thomas Holzmann (52:12), 6:5 Alexander Barta (PS)
Zuschauer: 3.469

Iserlohn Roosters – Adler Mannheim 3:2 (0:0, 1:1, 2:1)

Vor 4.560 Zuschauern ließ es sich für Mannheim gut an. Knapp sieben Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt als Kai Hospelt die Adler in Front schoss. Iserlohn zeigte jedoch, dass die Pause den Playoff-Ambitionen der Sauerländer nicht geschadet hat. Noch vor der zweiten Pause glich Michael Wolf bei seinem Comeback nach überstandener Verletzung aus und einmal in Fahrt schoss der Stürmer das Team vom Seilersee in der 49. Spielminute in Front. Nachdem Alexander Foster den Vorsprung der Hausherren ausgebaut hatte, konnte James Sifers (59.) für Mannheim nur noch verkürzen.

Tore: 0:1 Kai Hospelt (26:43/PP1), 1:1 Michael Wolf (37:56), 2:1 Michael Wolf (48:43), 3:1 Alexander Foster (54:46), 3:2 James Sifers (58:36/PP1, EA)
Zuschauer: 4.560

Schwenninger Wild Wings – ERC Ingolstadt 2:3 (1:2, 0:1, 1:0)

Unbeeindruckt von der frühen Führung Schwenningen durch Sean O’Connor aus der dritten Spielminute drehten Travis Turnbull (12., 26.) und Derek Hahn (15.) die Partie zu Gunsten Ingolstadts. Die Wild Wings erwischten vor 4.514 Zuschauern jedoch einen perfekten Start in die letzten 20 Minuten: Tyler Beechey verkürzte nach nur 38 Sekunden und gestaltete die Partie wieder offen. Die Hausherren nahmen den Schwung mit und drängten auf den Ausgleich, aber Ingolstadt rettete den knappen Vorsprung über die Zeit.

Tore: 1:0 Sean O’Connor (2:26), 1:1 Travis Turnbull (11:44/PP1), 1:2 Derek Hahn (14:41), 1:3 Travis Turnbull (25:11). 2:3 Tyler Beechey (40:38)
Zuschauer: 4.514

Straubing Tigers – Eisbären Berlin 4:3 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0, 1:0) n.P.

Nur zwei von neun möglichen Punkten konnte Berlin im Saisonverlauf gegen Straubing holen, aber nach 40 Minuten führte der Titelverteidiger am Pulverturm mit 3:1. Zuvor hatten Christensen, Rankel und Talbot einen frühen Rückstand für die Eisbären gedreht. In der Folge zeigten die Tigers jedoch, warum es gegen Berlin reichlich Punkte gab: Thomas Brandl (42.) und Marcel Brandt (48.) glichen für die Gastgeber aus und nach einer torlosen Verlängerung sicherte Blaine Down den Niederbayern im Penaltyschießen den Extrapunkt.

Tore: 1:0 Kristopher Beech (1:40), 1:1 Mads Christensen (7:51), 1:2 André Rankel (14:30), 1:3 Jullian Talbot (37:53/PP1), 2:3 Thomas Brandl (41:54), 3:3 Marcel Brandt (47:14), 4:3 Blaine Down (PS)
Zuschauer: 5.128