Wolfsburg holt zweiten Sieg – Köln gleicht ausDEL kompakt

Zwischen Nürnberg und Wolfsburg ging es in einem mitreißenden Spiel zur Sache. (Foto: Imago)Zwischen Nürnberg und Wolfsburg ging es in einem mitreißenden Spiel zur Sache. (Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg 1:3 (1:1, 0:1, 0:1)
Stand: 0:2

Die Nürnberger rannten an – besonders im zweiten Drittel – doch effektiver waren die Niedersachsen. Brent Aubin nutzte in der siebten Minute einen Abpraller zum 1:0 für Wolfsburg. Dann sorgte eine Szene in der elften Minute für Aufregung: Nürnbergs Patrick Reimer wurde mit fünf Minuten und einer Spieldauerstrafe vom Eis geschickt, weil er Gerrit Fauser mit hohem Stock am Ohr traf, sodass der Wolfsburger mit vier Stichen genäht werden musste. Als Fauser aufs Eis zurückkehrte, regte sich Ice-Tigers-Chef Thomas Sabo auf, klopfte gegen das Plexiglas hinter der Gästebank, weil er offenbar davon ausging, dass Fauser nicht wirklich verletzt war. Später jedoch erklärte Patrick Reimer: „Ich habe bei einem Check die Balance verloren und Gerrit Fauser dabei unabsichtlich am Ohr getroffen. Leider lässt das Regelwerk nichts anderes als die fünf Minuten zu.“ Nach Ablauf der Strafe glich Brendon Segal aus. In den zweiten 20 Minuten machten die Ice Tigers viel Druck, trafen aber selbst bei besten Gelegenheiten nicht. 64 Sekunden vor der Pause traf Jeff Likens für die Grizzlys, indem er einen Schuss von Armin Wurm abfälschte. Die Ice Tigers machten im Schlussabschnitt weiter Druck, doch vier Minuten vor Ende verhinderte Grizzlys-Goalie Sebastian Vogl gleich mehrfach den Ausgleich. Mark Voakes setzte schließlich mit einem Empty-Net-Goal aus dem eigenen Drittel heraus den Schlusspunkt.

Tore: 0:1 (6:14) Brent Aubin (James Sharrow), 1:1 (17:49) Brandon Segal (Kurtis Foster, Marcus Weber), 1:2 (38:56) Jeffrey Likens (Armin Wurm, Tyler Haskins), 1:3 (59:21) Mark Voakes (Timothy Hambly/ENG). Strafen: Nürnberg 2 + 5 + Spieldauer (Patrick Reimer), Wolfsburg 4. Zuschauer: 7646.

Kölner Haie – EHC Red Bull München 5:1 (3:0, 1:1, 1:0)
Stand: 1:1

Das fällt in die Kategorie Heimstärke: Vor dieser Partie hatten die Haie bei Play-off-Spielen in Köln 19 Tore erzielt und nur sieben zugelassen. Auswärts sah das anders aus. Das scheint auch diese Serie zu bestätigen. Denn nachdem München daheim mit 5:1 gewonnen hatte, drehte der KEC den Spieß nun komplett um. Schon im ersten Drittel legten die Haie den Grundstein für den Erfolg: Patrick Hager (4.), Nick Latta mit einem schönen Tor, als er David Leggio im Gäste-Tor aussteigen ließ (7.), und Ryan Jones (19.) stellten auf 3:0. Hager erhöhte in doppelter Überzahl gar auf 4:0, ehe Steve Pinizzotto eine inkonsequent verteidigte Szene mit dem 1:4 bestrafte. Jones markierte in der 49. Minute das 5:1 schließlich sogar in Unterzahl.

Tore: 1:0 (3:58) Patrick Hager (Philip Gogulla, Johannes Salmonsson), 2:0 (6:04) Nickolas Latta (Alexander Sulzer, Gustaf Wesslau), 3:0 (18:49) Ryan Jones (Andreas Falk, Fredrik Eriksson), 4:0 (25:45) Patrick Hager (Philip Gogulla, Dragan Umicevic/5-3), 4:1 (36:51) Steve Pinizzotto (Jérôme Samson, Keith Aucoin), 5:1 (48:09) Ryan Jones (Johannes Salmonsson, Fredrik Eriksson/4-5). Strafen: Köln 8, München 20 + 10 (Matthew Smaby). Zuschauer: 18.068.


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