Wolfsburg holt sich den Vorteil

Scorpions erlegen tapfer kämpfende WölfeScorpions erlegen tapfer kämpfende Wölfe
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Vor

nur 3718 Zuschauern verloren am heutigen Abend die Hannover Scorpions, mehr als

unglücklich, die dritte Begegnung der Viertelfinalserie gegen die Grizzly Adams

aus Wiolfsburg mit 2:3 nach regulärer Spielzeit.

Das Spiel: Ohne den

verletzten Dimitri Pätzold, dafür mit Alex Jung im Tor starteten die Scorpions

schwungvoll in die dritte Viertelfinalbegegnung, kamen durch Rainer

Köttstorfer  und Eric Schneider in der

dritten Minute zu ersten Chancen. Doch die Schussversuche der beiden Skorpione in

Überzahl brachte kein Erfolg. Mit fortschreitender Spielzeit verflachte die

Partie zusehends, beide Teams agierten fahrig. Eine Einzelleistung brachte nach

elf Minuten die Führung. Jan Zurek setzte sich an der Bande durch, und überwand

anschließend Jung im Scorpions-Gehäuse auf dessen Stockhandseite. Die

Hausherren schreckten nicht zurück, kamen in der 16. Minute durch Thomas Dolak

nach einer Druckphase zur Ausgleichschance, doch der Angreifer traf aus aussichtsreicher

Distanz nur das Außennetz.  

Im

Mittelabschnitt bemühten sich die Hannoveraner zusehends, doch man merkte ihnen

eine gewisse Vorsicht an. Waren sie doch gewarnt ob der ersten Auftritte ihres

Kontrahenten und deren Gefährlichkeit im Angriff. Dennoch hatten die Hausherren

zur Mitte des Spieles einige gute Gelegenheiten im Powerplay, als Jason Ulmer

auf der Strafbank saß. Jedoch fehlte die nötige Portion Glück im Abschluss.

Nach 34 Minuten hatte der Vorrundenzweite Glück, als Ken Magowan nur die Latte

traf. Chris Herperger scheiterte auf der anderen Seite Sekunden vor der Sirene

im Nachschuss an Oliver Jonas.

Arbeiteten

sich die Scorpions im Mitteldrittel Stück für Stück in Richtung Torerfolg,

klappte es kurz nach Wiederbeginn mit dem selbigen. Herperger fälschte einen

Schuss von Schneider unhaltbar für Wolfsburgs Keeper Jonas ab, die

Erleichterung in der TUI Arena war nach 42 Minuten förmlich zu spüren. Die

Gastgeber nun endgültig mit Oberwasser, mussten aber mit Ansehen wie Sebastian

Furchner (49.) sich unbedrängt vor dem Scorpions-Gehäuse postierte, und die

Vorlage von Jason Ulmer dankend zur erneuten Gäste-Führung abstaubte. Nur 21

Sekunden später war es Publikumsliebling Köttstorfer vorbehalten, mit einem

satten Schlagschuss in den Winkel das 2:2 zu markieren. Doch der nächste

Nackenschlag für Zach-Mannen folgte auf den Fuß. Keine 60 Sekunden nach

Köttstorfer´s Ausgleich, traf Matt Kinch zur dritten Führung für die

Wolfsburger. Die Scorpions warfen alles nach vorne, und hatten zahlreich Gelegenheit

die Partie noch einmal zu drehen. Doch Lambert (56.), sowie Dzieduszycki in der

58. und 60. Minute scheiterten aus jeweils aussichtsreichen Positionen, so dass

es bis zum Ende beim Auswärtserfolg des Pokalsiegers blieb.

Stimmen: Hans Zach

(Hannover): „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, wir haben 60

Minuten Einbahnstraßeneishockey gespielt. Die Mannschaft ist kampfbereit für

das nächste Spiel, und hat es nicht verdient vor einer halbleeren Halle wie

zuletzt zu spielen. Es nimmt mir jegliche Motivation in so einem wichtigen

Spiel vor 3500 Zuschauern zu spielen. Die Preispolitik ist ein Eigentor

sondergleichen. Dennoch hat die Mannschaft hervorragend gespielt, und Pech im

Abschluss gehabt.“

Toni

Krinner (Wolfsburg): „Von den bisherigen drei Spielen war das heutige das

Schlechteste. Die Spritzigkeit fehlte, weil mein Team am Sonntag viel

investiert hat. Hannover war heute die bessere Mannschaft. Wir hatten das Glück

des Tüchtigen, und überragenden Jonas im Tor.“

Statistik: 0:1 (10:30)

Zurek (Macholda, Danner); 1:1 (41:43) Herperger (Schneider, Dzieduszycki); 1:2 (48:03)

Furchner (Ulmer, Macholda); 2:2 (48:24) Köttstorfer (Köppchen) 4-5; 2:3 (49:23)

Kinch (Degon, Milley) 5-4

Strafminuten.

Hannover 12 – Wolfsburg 12

Schiedsrichter.

Jablukov, Dahle

Zuschauer:

3718

Jens

Wilke


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