Wolfsburg: Großer Sieg vor großer Kulisse

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
Lesedauer: ca. 1 Minute

Ein großes Spiel vor einer großartigen Kulisse boten die Grizzly Adams Wolfsburg beim 2:1 (0:1/1:0/1:0) Sieg am Sonntagnachmittag gegen die Eisbären Berlin. 3.060 Zuschauer in der VOLKSBANK BraWo Eisarena bejubelten lautstark Tore von Tim Regan und Jason Ulmer für die Niedersachsen. Steve Walker hieß der Torschütze für die Berliner.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel mit zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten. Bereits in der 3.Minute hätte Steve Walker den Tabellenzweiten aus Berlin in Führung bringen können, doch nach einem Break scheiterte der Kanadier am glänzend reagierenden Oliver Jonas im EHC-Gehäuse. Besser machte es der Eisbären-Kapitän in der neunten Minute, als er halb im Fallen das 0:1 markierte. Die größte Gelegenheit zum Ausgleich hatte Robby Sandrock auf dem Schläger. Dessen Schlagschuss ließ Gäste-Goalie Rob Zepp durchrutschen, der Puck blieb aber auf der Linie liegen (15.).

Nach einer herrlichen Einzelleistung markierte der stark aufspielende Tim Regan in der 24.Minute den 1:1 Ausgleich. Gestützt auf die lautstarken Fans in der Halle versuchten die Hausherren nachzulegen. Regan nach Break über Christoph Wietfeldt (27.) und Jason Ulmer nach Pass von Chad Wiseman (32.) scheiterten aber wiederholt am besten Berliner, Torwart Zepp.

Gerade 18 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, als Andreas Morczinietz das leere Tor vor sich hatte, ein Eisbären Verteidiger aber im letzten Augenblick noch den Schläger dazwischen bekam (41.). Brenzlig wurde es für den DEL-Aufsteiger in der 47.Minute. Erst mussten die Grizzlys 58 Sekunden lang eine 3-5 Unterzahlsituation überstehen, direkt im Anschluss wanderte mit Tony Voce ein weiterer Wolfsburger auf die Strafbank. Doch mit viel Willen und Leidenschaft sowie einem bärenstarken Jonas kassierte der EHC kein weiteres Gegentor. Zum umjubelten Held des Abends wurde in der 56.Minute Jason Ulmer. Sein Querpass prallte an den Schlittschuh eines Berliner Verteidigers und von da aus zum 2:1 über die Linie. Als 19 Sekunden vor dem Ende eine 4-6 Unterzahlsituation ebenfalls schadlos überstanden wurde, hatte sich das SKODA Team die drei Punkte an diesem Nachmittag redlich verdient.

Jetzt die Hockeyweb-App laden!