Wölfe unterliegen Tabellenführer Frankfurt im Penaltyschießen

Freiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in HannoverFreiburger Rumpftruppe verliert 5:6 in Hannover
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Die Wölfe Freiburg halten sich in diesen Tagen bei ihren Heimspielen an das Motto von Popstar Robbie Williams: "Let me entertain you". Nach dem Krimi gegen den Deutschen Meister Krefeld war auch am heutigen Sonntag gegen den Tabellenführer Frankfurt Lions tolle Unterhaltung geboten. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel boten die Wölfe im zweiten Durchgang zunächst eine schwache Vorstellung, die Lions gingen verdient mit 4:2 in Führung (davon ein Unterzahltor von Norris). Wie schon gegen Krefeld gelang es den Südbadenern aber auch heute, einen Zwei-Tore-Rückstand zu egalisieren - mit unglaublich viel Herz und großer Moral. Auch als Frankfurt im Schlussdrittel erneut mit 4:5 in Führung ging, glaubten die Wölfe weiter an ihre Chance und kamen durch Powerplay-König Jiri Zelenka zum völlig verdienten 5:5-Ausgleich. Im Penaltyschießen hatten die Hessen ein bisschen mehr Glück als die Wölfe: Zwar egalisierten Faith und Stefan die 0:2-Führung der Lions, Slivchenko traf sogar nur den Pfosten. Als zwölfter Schütze war es dann Lebeau, der an diesem Abend für die Entscheidung sorgte. Erfreut zeigte sich Wölfe-Trainer Dolak darüber, dass seine Mannschaft konsequent die Vorgabe, diszipliniert zu spielen, beherzigte. Bemerkenswert: Nach zehn Spieltagen haben nur drei Teams in der DEL mehr Treffer erzielt als die Wölfe. Allerdings musste auch keine Abwehr mehr Gegentore hinnehmen als die Freiburger. Aus diesem Grund werden die Verhandlungen mit deutschen Verteidigern Anfang der Woche weiter intensiviert. (ehcf.de)