"Wir sind bereit!"Augsburg – Iserlohn 4:3

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Larry Mitchell ist glücklich. Mit dem Erfolg über die  Roosters sicherten sich die Panther den Heimvorteil in der ersten Play-off-Runde. „Das ist alles andere als selbstverständlich“, weiß der AEV-Coach, der noch einmal um den achten Tabellenplatz zittern musste.

Als sich der letzte Spieltag der Hauptrunde dem Ende zuneigte, machten es die Augsburger noch einmal spannend – nicht  zuletzt aufgrund des Einsatzes der Sauerländer, die im Schlussabschnitt „Charakter zeigten“, wie Mitchell findet. Dabei sei dies in einer solchen Situation alles andere als leicht: „Wenn du weißt, dass du die Play-offs nicht mehr erreichst, ist es schwierig, sich noch zu hundert Prozent auf das Spiel zu konzentrieren“, erklärte Roosters-Trainer Doug Mason. Für Iserlohn war die Saison am Sonntagnachmittag bereits gelaufen. Seit Wochen steht fest, dass ein Platz in der ersten Play-off-Runde für die Sauerländer rechnerisch nicht mehr zu erreichen ist, doch die „Hähne“ wollten die Augsburger noch einmal so richtig ärgern.

Panther wollen den Sieg

Nur ein Ziel hatte der AEV am Sonntagnachmittag: das Heimrecht! Und so kämpften die Schwaben von Beginn an – mit einem frühen Erfolg. Gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt, als Brian Roloff auf Zuspiel von Derek Whitmore und Rob Brown den Puck locker hinter Shawn Hunwick versenkte. In Druckphasen kam die Mannschaft von Larry Mitchell immer wieder gefährlich vor das Gästetor. Iserlohn dagegen war in den ersten fünf Minuten chancenlos und auch im weiteren Spielverlauf waren die Augsburger das aktivere Team und wollten unbedingt das 2:0 – ein Wunsch, den schließlich Chad Bassen sich selbst und seinen Mannschaftskollegen erfüllte (8., Assists: J.D. Forrest, Daryl Boyle). Doch dann: die erste Strafe gegen die Panther. Nick Ross musste aufgrund einer Spielverzögerung in die Kühlbox, was die Gäste eiskalt ausnutzten und den Anschlusstreffer erzielten. Torschütze: Michael Wolf (12., Assists: Brandon Rogers, Robert Hock). Die Roosters kamen nun besser ins Spiel, was einen Grund hatte: „Wenn der Trainer böse wird, dann geht’s los“, kennt Mason seine Pappenheimer. Aber auch die Iserlohner mussten die Strafbank hüten, so dass Derek Whitmore auf Zuspiel von Stephen Werner und Peter MacArthur in der 18. Minute den Abstand von zwei Treffern wieder herstellte. 3:1 hieß es damit zur ersten Drittelpause.

Im Mittelabschnitt setzten sich die Strafen – zunächst auf Seiten der Roosters – fort. Für den AEV musste dann Peter MacArthur für zwei Minuten pausieren. Doch außer verzweifelten Versuchen, den jeweils gegnerischen Goalie zu überwinden, passierte ergebnistechnisch nichts. Shawn Hunwick und Patrick Ehelechner, der auch kommende Saison wieder das Panthertor hüten wird, hielten ihre Kästen sauber.

„Charakter“ reicht nicht

Die Fans und die Fuggerstädter auf dem Eis waren sich der drei Punkte so gut wie sicher. Mit den Sauerländern hatte keiner mehr wirklich gerechnet, als diese plötzlich aufdrehten. Jeff Giuliano hatte zunächst für den erneuten Anschlusstreffer gesorgt (50, Assists: Matt Tomassoni, Mike York), bevor Michael Wolf (Assist: wieder Mike York) nur eine Minute später ausglich (51.). Die Gesichter der AEV-Anhänger erstarrten. „Bitte nicht“, hofften sie auf den letzten Heimsieg der Punkterunde. Doch die Augsburger taten sich schwer, während die Gäste Blut geleckt hatten und die Scheibe den Schwaben immer wieder wegschnappten. Gefühlschaos auf den Rängen. Holen am Ende glatt die Roosters die drei Zähler oder gibt es Verlängerung? Keines von beidem war der Fall. Denn Stephen Werner erlöste die Pantherfans: Mit einem Bauerntrick traf er zum 4:3 (59.) und schoss die Panther zum Sieg (Assists: Ryan Than, Daryl Boyle).

Somit heißt es am kommenden Mittwoch erneut: Heimspiel – und Derby-Time! Straubing ist der Kontrahent der Fuggerstädter in der ersten Play-off-Runde. Ein Wunschgegner? Nun ja, „ein Vorteil ist auf jeden Fall, dass wir am Freitag keine weite Auswärtsreise antreten müssen“, findet Larry Mitchell. Aber leicht wird es gegen die Tigers keinesfalls. „Straubing ist ein unangenehmer Gegner“, erinnert sich Patrick Ehelechner an die letzte Partie bei den Niederbayern (2:1 n.P.). „Doch wir sind bereit“, lautet Mitchells Kampfansage, „der heiße Tanz beginnt!“

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