„Wir können durchaus stolz sein“

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Bei den DEG Metro Stars hat in dieser Saison Jeff Tomlinson das Sagen an der Bande des Traditionsclubs. Für den langjährigen Berliner Co-Trainer einegroße Herausforderung, die es zu meistern gilt. 

Herr Tomlinson, Sie haben jetzt vier Spiele alsneuer Cheftrainer der DEG Metro Stars bestrittenund dabei fünf Punkte gewonnen. Wie weit sind sie mit dieser Bilanz zufrieden?

Wir haben eine langfristige Strategie und sind soweit im Plan. Es war uns klar, dass die taktischen Umstellungen, gerade auch in der Abwehr, einige Zeit und einiges Umdenken benötigen. Aber diese Phase wird zu Ende gehen. Ich bin mit den Jungs zufrieden. Zur sportlichen Bilanz: Die ärgert mich – trotz zweier Siegein den vergangenen zwei Spielen – immer noch. Bei den knappen Niederlagen in Iserlohn und Hannover hätten wir ebenso gut punkten können. Und hättenauch bessere Resultate verdient gehabt. Aber das denkt wahrscheinlich jeder Trainer

Sie spielen mit vier Reihen und vielen jungen deutschen Talenten. Das kommtin Düsseldorf gut an.

Dass die Zuschauer meinen Weg unterstützen, freut mich natürlich. Wir wollen diese positive Energie zurück geben. Für mein System benötigen wir vier Reihen. UnserZiel ist es, den Gegner immer unter Druck zu setzen und mit hoher Intensität zu spielen. Das ist mit drei Reihen über 60 Minuten nur schwer durchzuhalten, da die Erholungsphasen viel kürzer sind. Ich bin froh, dass ich genügend gute Spieler für vier Reihen zur Verfügung habe. Aber natürlich schalten wir situationsbedingt oder gegen Ende des Spiels auch auf drei Reihen um.

Wie schätzen Sie nach vier Spieltagen die Situation in der DEL ein?

Toll, dass jetzt wieder der Sport im Vordergrund steht. Und der ist klasse. Die Liga ist so ausgeglichen wie nie. Das ist zwar eine bekannte Floskel, aber diesmal stimmt sie wirklich. Jeder kann jeden schlagen – zuhause und auswärts. Das wird eine spannendeSaison.

Wo sehen Sie die DEL im europäischen Vergleich?

Der Berliner Sieg in der European Trophy zeigt doch, dass die DEL eine der stärksten Ligen in Europa ist. Die Eisbären gewinnen diesen Titel – und in Deutschland können viele Teams die Eisbären schlagen. Das sagt etwas über das Niveau der hiesigen Mannschaften aus. Wir können da durchaus stolz sein.

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