Wild Wings schlagen erneut Spitzenteam - Eisbären verlieren 0:8 in WolfsburgDEL kompakt

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Schwenninger Wild Wings – Thomas Sabo Ice Tigers 4:1 (1:0, 2:0, 1:1)

Einen offensiv geführten ersten Durchgang nutzte Schwenningen um in Front zu gehen. Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste aus Nürnberg am Drücker, aber eine unaufmerksame Minute reichte dem Aufsteiger um zur Vorentscheidung zu treffen. Binnen 47 Sekunden stellten Elias Granath und Nicholas Johnson das Ergebnis auf 3:0. Der Anschlusstreffer der Ice Tigers nach nur 20 gespielten Sekunden im Schlussabschnitt sorgte noch einmal für Hoffnung bei den Franken, aber Schwenningen brachte den Vorsprung in der Folge routiniert über die Zeit.

Tore: 1:0 Ryan Ramsay (16:26/PP1), 2:0 Elias Granath (25:33), 3:0 Nicholas Johnson (26:20), 3:1 Patrick Reimer (40:20), 4:1 Ryan Ramsay (59:09/EN)

Zuschauer: 4.437


Grizzly Adams Wolfsburg - Eisbären Berlin 8:0 (3:0, 3:0, 2:0)

Die Grizzly Adams Wolfsburg in Spiellaune: Die Mannschaft von Trainer Pavel Gross ließ den Eisbären Berlin am Nachmittag keine Chance. Deutlich mit 8:0 (3:0, 3:0, 2:0) setzten sich die Niedersachsen gegen den Meister durch. Innerhalb von nur 180 Sekunden im ersten Abschnitt legten die Hausherren den Grundstein für den Erfolg. Danach räumte Berlins Rob Zepp den Platz im Tor für Sebastian Elwing, der somit zu seinem ersten Saisoneinsatz kam. Doch auch Elwing wurde im Mitteldurchgang drei Mal bezwungen. Das aber sollte es nicht gewesen sein, da die Grizzly Adams auch im letzten Drittel da weitermachten, wo sie vor dem letzten Wechsel aufgehört hatten. Marco Rosa und Gerrit Fauser erzielten die Treffer sieben und acht für die Wolfsburger, die damit den vierten Sieg in Folge feiern konnten.

Tore: 1:0 Norm Milley (10:20), 2:0 Tyler Haskins (12:13/PP1), 3:0 Armin Wurm (13:22), 4:0 Chad Bassen (21:28), 5:0 Brent Aubin (23:57), 6:0 Sebastian Furchner (36:57/PP1), 7:0 Marco Rosa (51:22/PP1), 8:0 Gerrit Fauser (53:16/PP1) 
Zuschauer: 3.767

Adler Mannheim - Düsseldorfer EG 3:0 (2:0, 1:0, 0:0)

Die Düsseldorfer EG ist der Lieblingsgegner von Yanick Lehoux. Das stellte der Franko-Kanadier in Diensten der Adler Mannheim am Sonntag wieder einmal unter Beweis. Innerhalb von rund dreieinhalb Minuten sorgte der Routinier im ersten Drittel mit seinen Saisontreffern zwei und drei für eine komfortable 2:0-Führung gegen erneut stark ersatzgeschwächte Gäste aus Düsseldorf. Die Rot-Gelben kämpften dennoch vorbildlich und waren besonders defensiv stark. 51 Mal schossen die Hausherren auf den DEG-Kasten, die Gäste lediglich 23 Mal. Die drückende Überlegenheit zahlte sich später durch den Treffer von Marcus Kink, der auch schon am vergangenen Dienstag in Düsseldorf getroffen hatte, aus. Mehr Tore sollten allerdings nicht mehr fallen.

Tore: 1:0 Yanick Lehoux (4:50), 2:0 Yanick Lehoux (8:24/PP2), 3:0 Marcus Kink (28:26)
Zuschauer: 9.625

Straubing Tigers – Kölner Haie 1:6 (0:2, 1:3, 0:1)

Wie die Feuerwehr kam Straubing aus den Katakomben, dominierte die erste Minuten, aber der Dämpfer kam in der vierten Spielminute: Aus der Drehung schob Alexander Weiß zur überraschenden Führung für den KEC ein, der ab diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Partie angekommen war. Kurios fiel der zweite Treffer aus. Ein Pass von Charles Stephens wurde abgefälscht, prallte Andreas Holmqvist an den Kopf und von da aus fand die Scheibe den Weg über die Linie.

Nach dem Seitenwechsel brachte Blaine Down die Tigers auf ein Tor heran, aber die Antwort der Gäste ließ nicht lang auf sich warten. Und wieder wurde es ein Tor aus dem Panoptikum. Torsten Ankert traf mit einem Schuss den Pfosten, von da aus prallte der Puck an Tigers-Goalie Jason Bacashihua und rollte dann über die Linie. Weil Moritz Müller noch ein sehenswertes Solo nachlegte und Christopher Minard in Baseball-Manier traf, ging der KEC mit einem in der Summe vielleicht etwas zu hohen 5:1 in den Schlussabschnitt. Hier schafften es die Tigers nicht, das Ergebnis freundlicher zu gestalten. Stattdessen stellte Daniel Schmölz den 1:6-Endstand her.

Tore: 0:1 Alexander Weiß (3:17), 0:2 Andreas Holmqvist (16:20), 1:2 Blaine Down (23:26), 1:3 Torsten Ankert (26:32), 1:4 Moritz Müller (35:00), 1:5 Christopher Minard (37:09/PP1), 1:6 Daniel Schmölz (50:34)
Zuschauer: 4.492

ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters 3:1 (1:1, 0:0, 2:0)

In Ingolstadt erwischte Iserlohn mit dem Führungstreffer aus der sechsten Spielminute den besseren Start, aber nur 30 Sekunden vor dem ersten Seitenwechsel glich Alexander Oblinger für die Hausherren aus. Nach einem vom ERC dominierten, aber torlosen zweiten Durchgang entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Panther das bessere Ende für sich hatten. Patrick Hager (50.) schoss die Bayern erstmals in Front und Travis Turnbull beendete mit einem Emptynetter die Träume der Roosters auf den ersten Sieg in Ingolstadt seit dem 19. Dezember 2010 endgültig.

Tore: 0:1 Brooks Macek (6:55), 1:1 Alexander Oblinger (19:30)
Zuschauer: 3.424

Krefeld Pinguine – Hamburg Freezers 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)

Krefeld und Hamburg trafen sich in der Seidenstadt auf Augenhöhe, aber zwei Strafen Mitte des ersten Durchgangs für die Freezers sollte die Partie letztlich entscheiden. Die Pinguine nutzten die doppelte numerische Überlegenheit, um durch David Fischer in Führung zu gehen. Alles Anrennen der Gäste in den verbliebenen 46 Spielminute nutzte nichts, denn Tomas Duba im Krefelder Tor hatte einen exzellenten Tag erwischt. Als Hamburg alles auf eine Karte setzte und den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, legten die Rheinländer noch zwei Emptynetter zum 3:0-Endstand nach.

Tore: 1:0 David Fischer (13:57/PP2), 2:0 Mitja Robar (59:18/EN), 3:0 Mark Voakes (59:49/EN)
Zuschauer: 4.703

EHC Red Bull München – Augsburger Panther 3:5 (2:1, 0:0, 1:4)

Im Bayern-Derby war München im ersten Durchgang das klar bessere Team, aber die erste Ansage machten die Gäste aus Augsburg. Ivan Ciernik schob in einer Druckphase des EHC die Scheib ezur zu diesem Zeitpunkt überraschenden Führung über die Linie. Die Red Bulls taten sich im Abschluss lang schwer, aber eine doppelte Überzahl brachte den Ausgleich und im verbliebenen einfachen Powerplay legte Sean O’Connor gleich noch das 2:1 nach. Die Panther fanden nach dem Seitenwechsel besser in die Partie, aber ein weiteres Tor der Schwaben ließ auf sich warten. Das wurde im Schlussabschluss nachgeholt: Binnen neun Minuten drehten die Gäste das Spiel auf 4:2 aus ihrer Sicht. Der EHC konnte zwar noch einmal verkürzen, die Niederlage jedoch nicht mehr verhindern.

Tore: 0:1 Ivan Ciernik (11:44), 1:1 Nicholas Palmieri (37:18/PP2), 2:1 Sean O’Connor (38:10/PP1), 2:2 Robert Brown (46:52), 2:3 Patrick Seifert (52:25), 2:4 Michael Connolly (55:13), 3:4 Nicholas Palmieri (57:58/EA), 3:5 Justin David Forrest (59:58)
Zuschauer: 4.163

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