Wild Wings ohne Chance gegen hungrige StiereMünchen - Schwenningen 7:0

Jubelnde Münchner - enttäuschte Schwenninger. Die roten Bullen gewannen mit 7:0. (Foto: Imago)Jubelnde Münchner - enttäuschte Schwenninger. Die roten Bullen gewannen mit 7:0. (Foto: Imago)
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Beide Teams agierten zunächst unsicher im Spielaufbau und so war die Partie anfangs von vielen Fehlpässen geprägt. Vor allem im Powerplay produzierten die Münchner zum Teil haarsträubende Schnitzer und nur Hardy im Tor der Red Bulls war es zu verdanken, dass die Gäste aus dem Schwarzwald nicht in Führung gingen. Erst im dritten Powerplay fasste sich Neuzugang Richie Regehr ein Herz und zimmerte die Scheibe unhaltbar für Dimitri Pätzold in die Maschen zum 1:0-Pausenstand.

Mit zunehmender Dauer nahm das Spiel Tempo auf. Unter den Augen von Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger und Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg erhöhten die Red Bulls durch Thomas Holzmann, John Di Salvatore und Mads Christensen auf 4:0. Die Münchner beherrschten jetzt zunehmend diese Begegnung, während sich bei den Wild Wings langsam Frust bemerkbar machte. Dieser wiederum sorgte für viele zum Teil unnötige Strafzeiten, die München jetzt konsequenter bestrafte. „Diese vielen Strafen haben uns heute nicht ins Spiel finden lassen und uns damit das Genick gebrochen“, so ein frustrierter Schwenninger Coach Stefan Mair.

Auch nach vier Toren bekamen die Red Bulls nicht genug. Der Ex-Mannheimer Florian Kettemer erhöhte auf 5:0 und Gästecoach Stefan Mair stand die Verzweiflung ins Gesicht geschrieben. Nur selten konnten die Wild Wings einen Entlastungsangriff starten. Die Mannschaft von Don Jackson spielte sich in einen wahren Rausch und begann auf dem Eis zu zaubern. John Di Salvatore markierte mit dem 6:0 sein zweites Tor in dieser Partie. Kurz danach wurde es ruppig auf dem Eis. Florian Kettemer und Ryan Ramsay kämpften eine kleine Meinungsverschiedenheit aus. Kettemer unterlag zwar auf dem Eis, dennoch bekamen beide Kontrahenten dafür eine 5-plus-Spieldauer-Strafe. Für den Endstand von 7:0 sorgte Daryl Boyle, während Florian Hardy gleich in seinem Spiel einen Shutout feiern durfte. Mit diesem Kantersieg ist der EHC Red Bull München nun punkt- und torgleich mit den Grizzly Adams Wolfsburg Tabellenführer der DEL. „Einen besseren Start hätte ich mir nicht wünschen können“, so Hardy.

Bulls-Coach Jackson zeigte sich ebenfalls zufrieden mit der Leistung, trat aber gleichzeitig auf die Euphoriebremse: „Wir haben heute sehr diszipliniert gespielt. Jetzt müssen wir uns körperlich und psychisch ein wenig erholen, damit wir in Krefeld am Freitag wieder voll angreifen können.“               

Tore:
1:0 Richie Regehr
2:0 Thomas Holzmann
3:0 John Di Salvatore
4:0 Mads Christensen
5:0 Florian Kettemer
6:0 John Di Salvatore
7:0 Daryl Boyle

Strafminuten: EHC Red Bull München 31 – Schwenninger Wild Wings 45

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Mittwoch 11.12.2019
Krefeld Pinguine Krefeld
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Fischtown Pinguins Bremerhaven
Donnerstag 12.12.2019
Eisbären Berlin Berlin
- : -
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Freitag 13.12.2019
Adler Mannheim Mannheim
- : -
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
ERC Ingolstadt Ingolstadt
- : -
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
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Kölner Haie Köln
Iserlohn Roosters Iserlohn
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EHC Red Bull München München
Straubing Tigers Straubing
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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