Wiedergutmachung gelungen

Aufholjagd mit Happy-EndAufholjagd mit Happy-End
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Die Düsseldorfer EG hat sich drei Tage nach der schwachen Vorstellung bei den Adler Mannheim rehabilitiert. Die Metro Stars siegten gegen die Frankfurt Lions verdient mit 2:1 (1:0,1:0, 0:1) und feierten an der heimischen Brehmstraße den zweiten Sieg in Folge.

Trainer Michael Komma hatte nach dem peinlichen 1:3 beim Vizemeister Wiedergutmachung gefordert und seine Mannschaft ließ der Forderung Taten folgen. Mit körperbetontem und offensivem Eishockey boten die Düsseldorfer den kampfstarken Lions Paroli und setzen sich mit dem vierten Saisontriumph vorerst in der Spitzengruppe der DEL fest. Frankfurt, das die dritte Auswärtsschlappe in Serie hinnehmen musste, bleibt durch drei Heimerfolge vorerst im Soll. "Ich freue mich sehr über die starke Leistung meiner Mannschaft. Bis auf die Chancenverwertung war das fast perfekt", lobte DEG-Trainer Mike Komma seine Truppe nach dem engen Match.

Entscheidender Faktor der Metro Stars war ein exzellenter Andrej Trefilov im Tor sowie Daniel Kreutzer. Der Heimkehrer, der bis zu dieser Partie noch keinen Scorerpunkt verbuchen konnte, bereitete gleich beide Treffer mustergültig vor. Kurz vor der ersten Sirene profitierten Jakub Ficenec in Unterzahl von Kreutzer, im Mittelabschnitt vollstreckte Tore Vikingstad in Überzahl zum 2:0, als der Nationalspieler brilliant auflegte.

Die Frankfurter, die ersatzgeschwächt in Düsseldorf antraten, spielten lange Zeit mit, scheiterten jedoch immer wieder am Hexer Trefilov. Der Russe entschärfte reihenweise beste Möglichkeiten der Hessen.

Aber nach 51 Minuten war auch Trefilow geschlagen. In Überzahl machte es Jackson Penney noch einmal richtig spannend, als der Angreifer im Powerplay per Flachschuss erfolgreich war.

Zuvor versäumten es die Gastgeber mit dem dritten Treffer für die Vorentscheidung zu sorgen. Quintin per Break traf nur die Latte, Leo Stefan, Trond Magnussen und Neil Eisenhut scheiterten am starken Dominic Roussel. Mit Glück retteten sich die rot-gelben am Schluss über die Zeit. Bitter für die Hessen: Verteidiger Paul Stanton kassierte von Schiedsrichter Schütz zwei Disziplinarstrafen und muss am Freitag bei den Augsburger Panthern zuschauen.

1:0 Ficenec (18:00, Kreutzer, 4:5), 2:0 Vikingstad (23:00, Kreutzer, 5:4), 2:1 Penney (50:32, Adams, 5:4). Schiedsrichter: Schütz (Ratingen). Zuschauer: 4630. Strafzeiten: Düsseldorf 20 plus Disziplinarstrafen Christian und Kreutzer, Frankfurt 22 plus Spieldauer Stanton, Disziplinarstrafe Adams.

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