Wieder ein TorspektakelIngolstadt - Schwenningen 7:4

Zahlreiche Torszene gab es im Duell zwischen Ingolstadt und Schwenningen. (Foto: Imago)Zahlreiche Torszene gab es im Duell zwischen Ingolstadt und Schwenningen. (Foto: Imago)
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Viele werden sich noch an den 12. Januar 2014 erinnern. Nach einer Heimniederlage gegen Wolfsburg  traten wie am Freitagabend auch die Wild Wings aus Schwenningen  in Ingolstadt an und kassierten eine deftige 11:2-Packung. Es war eine der zunächst wenigen Highlights auf dem Weg zur überraschenden, aber redlich verdienten Meisterschaft des ERC Ingolstadt.

Den besseren Start in das aktuelle Spiel hatten die Gäste, erneut abschlachten wollte sich von ihnen keiner lassen.  Philipp Schlager, unverkennbar an der wehenden Mähne, die hinten aus dem Helm flattert, hatte eine der guten Möglichkeiten für die Wild Wings. Ingolstadt brauchte ein paar Minuten, zeigte dann aber deutlich, das man nun bereit für dieses Duell war. In der elften Minute Powerplay für die Panther und Petr Taticek wurschtelt den Puck über die Linie. Kurz vor der ersten Pause dann noch ein Doppelschlag durch John Laliberte und Brandon Buck zum 3:0, innerhalb von 42 Sekunden zeigten sich die ersten Sorgenfalten bei  den Schwenninger Fans in Erinnerung an das oben erwähnte Debakel .

Denn auch das zweite Drittel begann mit einem Tor für die Gastgeber, Björn Barta schlenzte den Puck zum 4:0 über die Linie (22.). Und die Dominanz des ERC ließ sich selbst in eigener Unterzahl nicht brechen, Christoph Gawlik und Patrick Hager mit einem 2 auf 1, Dimitri Pätzold diesmal Sieger. Leider erreichte die Leistung des schwarz-weißen Personals nicht das Niveau, das die Spieler beider Teams auf dem Eis zeigten.  Zwei Powerplaytore durch Sascha Goc (27.) und Jonathan Matsumoto (32.), sowie der Treffer von Schwenningens Topscorer Kyle Greentree (31.) ließen wieder Spannung aufkommen.  Ingolstadt nur kurz nervös, Petr Taticek (36.) und Brandon Buck mit einem Tunnel bei Pätzold sieben Sekunden vor der zweiten Sirene erhöhten auf 6:3 für den ERC und machten Vorfreude auf ein torreiches Schlussdrittel.

Neun Tore bisher, nun ließen auch die Gästefans alle Hemmungen fallen und feuerten ihre Mannschaft an. Ingolstadt weiter mit richtig guten Möglichkeiten, das 4:6 durch Elias Granath in Überzahl (48.) und ein Pfostentreffer von Sean O’Connor zeigten, das hier der Drops noch lange nicht gelutscht war. Dieser war aber doch kleiner, als es die Gäste gerne gehabt hätten, denn auch die Zeit lief gegen sie.  Die quirlige Nummer 62 (Schlager) der Gäste scheiterte an der Latte (54.), Thomas Greilinger tanzte die Verteidiger der Wild Wings schwindelig, verzog danach nur knapp. Den Endstand zum 7:4 hämmerte Brandon Buck mit seinem dritten Treffer an diesem Abend unter die Latte.

„Schwierig zu kommentieren“, sagte  Schwenningens Coach Stephan Maier. „Es reicht nicht, wenn man zehn Minuten gut spielt. Wir haben viel Aufwand betrieben, uns aber selbst zu viel kaputt gemacht.“ Thomas Pielmeier meinte: „Wir waren am Drücker, aber leider defensiv nicht auf der Höhe.“ Grinsend ergänzte er: „Mein Bruder hatte mir versprochen, dass er einen reinlassen würde.“ Diesen Gefallen wollte ihm Timo Pielmeier, Torhüter beim ERC, dann aber doch nicht tun. Es gibt noch viel zu tun für beide Trainer, den Fans und Zuschauern soll es jedoch recht sein, wenn an den Spieltagen solche Spektakel geboten werden.


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