Wieder ein Auswärtssieg: Köln gleicht aus!DEL-Finale: Berlin – Köln 1:3

Lesedauer: ca. 1 Minute

Eisbären Berlin – Kölner Haie 1:3 (1:2, 0:0, 0:1)
Play-off-Stand: 1:1 (4:2, 1:3)

Die Haie erwischten einen perfekten Start ins Spiel – auch dank des Berliners Tyson Mulock, der sich schon nach 54 Sekunden eine völlig unnötige Strafe eingehandelt hatte. Das bestrafte Marco Sturm mit einem bemerkenswerten Tor nur sieben Sekunden später. Nach einem Bully traf der KEC-Stürmer den Direktschuss nicht richtig, doch er bekam seinen eigenen Abpraller und düpierte Eisbären-Goalie Rob Zepp, der eine Minilücke anbot, am kurzen Pfosten. Doch auch das erste Berliner Überzahlspiel führte zu einem Tor. In der dritten Minute nahm Ryan Caldwell einen Pass an der blauen Linie direkt, Haie-Keeper Danny aus den Birken kam nicht schnell genug herüber – 1:1. Auch danach standen die Über- und Unterzahlteams beider Mannschaften oft im Fokus. Chancen boten sich Darin Olver auf Berliner Seite gleich zweimal, doch das nächste Tor schoss der KEC. Nach einem Bully zog Philip Gogulla hinter das Tor, passte in den Slot, wo Andreas Falk mit der erneuten Kölner Führung zur Stelle war. Weitere gute Gelegenheiten auf beiden Seiten blieben ungenutzt.

Am Spielstand änderte sich auch im zweiten Drittel nichts. Das Spiel wurde noch intensiver, dafür wurden die ganz großen Chancen etwas seltener. Zwar erspielten sich die Berliner ein leichtes Übergewicht – erst in den Schlussminuten des Abschnitts wurde Köln wieder dominanter – die beste Gelegenheit des Drittels hatten aber die Haie, denn in der 32. Minute traf Daniel Tjärnqvist die Eisbären-Latte.

Im Schlussabschnitt klingelte es aber erneut. Nach einem Foul von Julian Talbot an Ex-Eisbär Alexander Weiß spielte Köln im Powerplay. Nathan Robinson, auch ein Hai mit Berliner Vergangenheit, passte die Scheibe in den Slot, wo Charlie Stephens stand, den langen Pfosten anvisierte und zum 3:1 traf. Berlin kämpfte weiter – und hatte wie zuvor Köln Pech, als Jim Sharrow den Pfosten traf.  Fünf Minuten vor dem Ende scheiterte Kölns Alex Weiß kurz vor der Linie.

Tore:
0:1 (1:01) Marco Sturm (Andreas Holmqvist, Felix Schütz/5-4)
1:1 (2:49) Ryan Caldwell (André Rankel, Constantin Braun /5-4)
1:2 (8:26) Andreas Falk (Philip Gogulla)
1:3 (41:44) Charlie Stephens (Nathan Robinson, John Tripp/5-4)

Strafen: Berlin 12, Köln 14
Zuschauer: 14.200

Die nächsten Termine:
Spiel 3: Freitag, 19. April, 20.30 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin
Spiel 4: Sonntag, 21. April, 14.30 Uhr: Eisbären Berlin – Kölner Haie
falls nötig:
Spiel 5: Mittwoch, 24. April, 20.30 Uhr: Kölner Haie – Eisbären Berlin


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