Wie ich es sehe... Die Hockeyweb-Kolumne von Werner Nieleck

Lesedauer: ca. 1 Minute

Geht es Ihnen, lieber Leser, in diesen Tagen genauso wie mir? Trotz des

erneuten „Wärmeeinbruchs“, der unsere Breiten ab heute beglückt,

wird das Kribbeln immer nachhaltiger, die Sehnsucht nach unserer Sportart mit

Schläger und Puck immer größer. Die meisten Klubs vermelden in ihren

Pressemitteilungen, dass nach dem Abo-Verkauf auch der Absatz der Einzelkarten

anläuft. So langsam trudeln die DEL-Spieler aus Übersee ein. Ein paar Vereine

veranstalten gar „The Boys are Back in Town“-Partys, wobei zu

hoffen bleibt, dass auch die Älteren wissen, was hier gemeint ist. Fällt mir

gerade ein: Einer meiner Kumpel, der auch einem früheren Semester angehört und

des Englischen nicht mächtig ist, informierte mich darüber, dass in seinem Haus

neuerdings eine „Docku-Supp“ gedreht wird. Ich dachte mir nur:

„So weit ist es streckenweise schon gekommen: Einige Leute sind zu einer

richtigen Aussprache zwar nicht in der Lage, wissen aber gerade noch, um was es

geht.“

Doch kommen wir zurück zum Eishockey. Leider sind die Ausklänge der

letzten Saison und das darauf folgende Sommertheater nicht dazu angetan

gewesen, positive Werbung für den schnellsten Mannschaftssport der Welt, wie

man so schön griffig sagt, zu betreiben. Der DEB, Ausrichter der WM 2010, hat

sich mit seinen Leuten beim letzten Weltturnier kräftig blamiert. Den Modus des

Pokalturniers kann kein logisch denkender Mensch nachvollziehen. Der Modus der

DEL-Punktrunde ist, besonders im Hinblick auf die geografische Zusammensetzung,

verbesserungswürdig (obwohl er viel schlechter hätte ausfallen können) und

bedarf schon für die Spielzeit 2009/10 einer Überprüfung und Änderung. Die

Russen rühren sich nachhaltig, indem sie mit dicken Geldbeuteln locken und die

Monopolstellung der Nordamerikaner vor allen Dingen für die fernere Zukunft in

Frage stellen. Da kümmert es mitunter keinen Funktionär von Wolga und Ural, ob

der umworbene Crack einen gültigen Vertrag hat oder nicht. Böses Blut

allerorten ist die Folge.

Doch zunächst sollten wir uns auf die Saison freuen, die sich am

Wochenende schon bei vielen Vereinen, die unserer höchsten Liga angehören, ankündigt.

Denn die meisten Boys werden dann wieder back in Town sein. Hoffentlich gibt es

dann wieder über genug Angenehmes zu berichten. Ich würde mich jedenfalls

freuen, wenn ich mehr Grund hätte, über viele positive Aspekte und

Begebenheiten unserer spektakulären Sportart zu schreiben.

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