Weiterer DEL-Spieler nach Russland?

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In vier Wochen wird der Puls von so manch einem sportlichen Leiter in der Deutschen Eishockeyliga etwas höher schlagen. Kommen auch alle Spieler aus dem Sommerurlaub zurück, oder drehen vielleicht einige mit dem Flugzeug weiter Richtung Osten ab?

In der neuen russischen Superliga scheint nichts unmöglich. Spieler werden mit Traumgehältern in einer harten Währung angelockt und aus ihren Verträgen herausgekauft. Eines der Opfer aus Deutschland sind weiter die Kölner Haie. Die verloren in der vergangenen Saison nicht nur ihren Torhüter Travis Scott in Richtung Ural, in der kommenden Saison wird es ihren Topscorer Ivan Ciernik in die kasachische Hauptstadt Astana ziehen.

Laut Meldungen der Bild-Zeitung soll ihm nun auch sein Haie-Kollege Kamil Piros folgen. Jedenfalls überbrachte wohl Piros’ Berater Andrej Trefilov KEC Sportchef Rodion Pauels ein Angebot, welches dem Haie-Macher anscheinend aus dem Anzug springen ließ.

Pauels wird dazu in der Bild-Zeitung folgendermaßen zitiert: „Unglaublich, der meint, weil er einen von uns überzeugt hat, kriegt er jetzt jeden. Ich habe knallhart abgelehnt. Es reicht jetzt. Kamil bleibt! Basta! Wir sind hier doch nicht das Russen-Kaufhaus. Außerdem ist die Situation bei Kamil grundsätzlich anders.“

Die Situation war wohl die, dass Ivan Ciernik kein gutes Verhältnis mehr zu Haie-Coach Doug Mason hatte.

Trotzdem: Müssen wir uns jetzt, im Bezug auf Transfers, auf neue Zeiten im Eishockey gefasst machen? Wie wird die Transferpolitik der russischen Superliga weitergehen?

 
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Foto by City-Press