Weiter mit Hock und Wolf

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Die Iserlohn Roosters aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben zwei zentrale Personalentscheidungen für die Zukunft des Clubs getroffen. Mannschaftskapitän Robert Hock und Nationalspieler Michael Wolf haben ihre Verträge bei den Sauerländern verlängert. Das gab der Verein im Rahmen eines Pressegesprächs am Vormittag in der Eissporthalle am Seilersee bekannt. „Beide Spieler spielen in den Zukunftsplanungen unseres Clubs eine maßgebliche Rolle, deshalb sind wir sehr froh und stolz, dass wir sie an die Iserlohn Roosters binden konnten“, so Wolfgang Brück, geschäftsführender Gesellschafter der Iserlohn Roosters GmbH.



Hock verlängert um drei Jahre


Nach intensiven Zukunftsgesprächen wurde der Vertrag mit Mannschaftskapitän und Topskorer Robert Hock um drei Jahre verlängert. Der 36-jährige wird damit zunächst bis zum Ende der Saison 2012/2013 am Seilersee bleiben. Allerdings haben sich beide Seiten auf eine einseitige Option zugunsten des Clubs verständigt. Sollten die Iserlohn Roosters den neu geschlossenen Vertrag nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der kommenden Saison kündigen, verlängert er sich automatisch um eine weitere Spielzeit. Dieses Verfahren gilt auch für die darauffolgenden Jahre, solange, bis Hock sich selbst entscheidet, seine Karriere zu beenden oder zunächst die drei Jahre abgelaufen sind.



„Robert Hock ist auch mit 36 Jahren ein herausragender Star der Deutschen Eishockey Liga und ein fantastischer Mannschaftskapitän der Iserlohn Roosters“, so Manager Karsten Mende. Wie in der Vergangenheit sei es möglich geworden, die Interessen beider Verhandlungspartner schnell in einem neuen Vertrag zu fixieren. „Die Iserlohn Roosters sind in den letzten vier Jahren meine sportliche Heimat geworden. Noch wichtiger aber ist, dass meine Familie und ich uns hier wohl und gut aufgehoben fühlen. Mehr kann ich mir nicht wünschen“, betont Hock. Der nun geschlossene Vertrag erlaube ihm außerdem, solange er die sportlichen Leistungen bringe, seine Karriere in Iserlohn fortzusetzen. „Mehr kann ich mir nicht wünschen. Ich habe die Absicht die Roosters noch ein bisschen mit meiner Anwesenheit zu erfreuen!“



Aus Sicht des Clubs ist der ausgehandelte Vertrag der ideale Weg. „Wir sind natürlich verpflichtet unsere Interessen zu wahren, sind aber auch sicher, dass Robert Hock, so fit wie er ist, uns noch lange Zeit mit seinem Spiel bereichern wird“, so Mende weiter.



Wolf bindet sich erneut mittelfristig an die Roosters


Nationalspieler Michael Wolf hat sich entschieden, zwei weitere Jahre seiner beeindruckenden Karriere am Seilersee zu verbringen. Er wird bis zum Ende der Saison 2011/2012 das Trikot des Eishockey-Clubs aus dem Sauerland tragen. „Die sportlichen Rahmenbedingungen und die Menschen hier in Iserlohn haben mir die Entscheidung sehr einfach gemacht“, betont Michael Wolf. Der Füssener wechselte im Jahr 2005 von den Moskitos Essen an den Seilersee und gehört seitdem den besten Spielern der Roosters, aber auch der gesamten DEL. „Ich glaube an die Entwicklung dieses Vereins und möchte den Erfolg, den dieses Konzept den Roosters bescheren wird, miterleben.“



„Michael hätte die Chance gehabt, zu jedem Verein in der Liga zu wechseln, er hat sich allerdings ganz bewusst für die Iserlohn Roosters entschieden – das ist Auszeichnung für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren und unsere Zukunftsplanungen“, so Manager Karsten Mende. Er rechnet damit, dass der 28-jährige auch in den kommenden Jahren feste Größe in der deutschen Eishockeynationalmannschaft sein wird und wünscht ihm vor allem, dass sein Traum von den Olympischen Winterspielen von Vancouver in Erfüllung gehen soll. „Michael Wolf ist nicht nur ein hervorragender Eishockeyspieler, er ist vor allem auch ein Spieler mit ungeheuren charakterlichen Eigenschaften, ein Vorbild für jeden Profisportler.“



Natürlich haben beide Spieler in den zurückliegenden Wochen auch oft und intensiv über ihre gemeinsame Zukunft am Seilersee gesprochen. Wenn auch beide ihre sportliche Zukunft unabhängig voneinander analysiert und entschieden haben, so hat die doch Tatsache, weiter gemeinsam in Iserlohn spielen zu können, sicherlich die Entscheidung für Südwestfalen einfacher gemacht. „Robert Hock ist ein unglaublicher Sportsmann von dem ich viel gelernt habe und der auch noch mit 36 Jahren bereit ist, sein Spiel weiterzuentwickeln“, sagt Wolf. Beide Akteure sind trotz ihres Altersunterschieds in den vergangenen Jahren Freunde geworden. „Manchmal erwische ich mich dabei, Michael als kleinen Bruder zu betrachten, mit dem ich offen und ehrlich diskutieren kann, auch über Kritisches, der aber auch mein bester Kumpel ist“, lacht Hock.



Aus Sicht von Cheftrainer Uli Liebsch ist die Entscheidung beider für die Roosters richtungweisend für die Entwicklung des Clubs. „Beide haben uns vor zwei Jahren mit ihrem Spiel die Chance eröffnet in die Playoffs einzuziehen. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam Wege finden werden, diesen Erfolg zu wiederholen und vielleicht noch auszubauen.“ Er sei froh mit zwei so hervorragenden Spielern arbeiten zu dürfen.



Neue Gesellschafter für Iserlohn Roosters

Gleichzeitig gaben die Roosters bekannt, zwei weitere Gesellschafter für den Club gefunden zu haben. Die Zahl erhöht sich damit von sechs auf acht. Die Iserlohner Unternehmer Wolfgang Kirchhoff und Gerd Heutelbeck haben Anteile an der Iserlohn Roosters GmbH übernommen. Details der Vereinbarung werden nicht veröffentlicht. „Bei den beiden neuen Gesellschaftern handelt es sich um alteingesessene Unternehmer aus der Region und um Menschen, die sich dem Eishockeysport verpflichtet fühlen“, so Clubchef Wolfgang Brück.

(Foto: Michael Wolf by City-Press)

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