Vorgeführt im Mitteldrittel

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Das war wohl nichts mit der Revanche für die 0:2-Niederlage vom letzten

Sonntag im Düsseldorfer Dome. Im Mitteldrittel führte der Gegner aus der

NRW-Landeshauptstadt die Hausherren regelrecht vor und entschied schon

frühzeitig das 181. rheinische Derby. Mit einem haltbar scheinenden Schuss von

der blauen Linie begann in der Frühphase der zweiten 20 Minuten das Verhängnis

für die sich über weite Strecken kopflos präsentierenden Schützlinge von

Chefcoach Doug Mason. Ein Unterzahlkonter sowie ein erneut vorbildlich

herausgespielter Treffer sorgten für den beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung für

die Rot-Gelben.

Im Schlussdrittel bäumten sich die Domstädter noch einmal auf und kamen

zu zwei Toren, konnten aber letztlich nicht die dritte Niederlage im dritten

Match verhndern. DEG-Goalie Jamie Storr bewies erneut hervorragende Form. Ein

Schuss ins leere Tor bedeutete den Endstand. Damit weist das Haie-Konto noch

keinen einzigen Zähler auf.

Bis auf Torwart Robert Müller, der sich nach wie vor in der Reha nach

seiner erneuten Kopfoperation befindet, waren bei den Haien beide zuletzt

verletzten Mittelstürmer wieder an Bord. Kapitän Dave McLlwain hatte seine in

Schwenningen erlittene Gehirnerschütterung auskuriert, und auch Daniel Rudslätt

meldete sich zurück. Bei Düsseldorf fehlten neben Ersatztorwart Jochen Reimer

(Schienbeinentzündung) nach wie vor die Verteidiger Peter Ratchuk (Reha nach

Schulteroperation) und Marian Bazany (Erkältung)  sowie Angreifer und

Hochzeiter Evan Kaufmann.

 Mit zahlreichen Schildchen, auf denen die Nummer „80“

prangte, bekundeten die Fans ihre Sympathien für den kranken Stammtorwart. Sie

mochten sich auch ihren Teil gedacht haben, als der junge Stefan Horneber, der

erstaunlicherweise wieder zwischen den Pfosten stand und somit das Wechselspiel

fortzusetzen hatte, nach dem dritten DEG-Tor gegen Frank Doyle ausgewechselt

wurde. Da hatte der Ex-Krefelder Ryan Ramsay innerhalb 18 Sekunden zweimal

zugeschlagen und aus dem 2:1 ein 2:3 gemacht. Den Haie-Schlussmann traf dabei

die allergeringste Schuld. Düsseldorf hatte zuvor zweimal quasi direkt vom

Mittelbully jeweils die Kölner Führungen egalisiert und dabei erschreckende

Konzentrationsmängel des Heimteams aufgedeckt. Vielversprechende

Ausgleichschancen hatten Marcel Müller in der 14. Minute sowie vier

Zeigerumdrehungen später Mirko Lüdemann, von McLlwain vorbildlich in Szene

gesetzt. Zwischendurch rettete Doyle gegen den gefährlichen DEG-Center Rob

Collins und verhinderte so den vierten Gästetreffer.

 Tore: 1:0 (1;04) Adams (Flaake, Rudslätt), 1:1 (1;21) Schietzold

(Tutschek, Kreutzer), 2:1 (12;12) Renz (Pratt, Rudslätt), 2:2 (12;25) Ramsay

(Reid, Harrington), 2:3 (12;43) Ramsay (Caldwell, Harrington), 2:4 (21;10) Holzer

(Reid), 2:5 (31;19) Courchaine (Collins), 2:6 (32;46) Reid (Joseph, Ramsay),

3:6 (44;31) Lüdemann (Piros, Rudslätt), 4:6 (49;45) Ullmann (Trygg, Gogulla),

4:7 (59;45) Reid. – Zuschauer: 14.853. – Strafminuten: Köln 14 + 10

Warriner, Düsseldorf 20. – Schiedsrichter: Schimm (Waldkraiburg).


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