Von wegen „kleines Derby“DEL kompakt

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Kölner Haie – Krefeld Pinguine  5:6 (1:2, 3:2, 1:2)

Obwohl der KEV ersatzgeschwächt nach Köln reiste, legten die Gäste vor. Nach gut fünf Minuten führte Krefeld durch die Tore von Mark Voakes und Roland Verwey. Nur 47 Sekunden später verkürzte Philip Riefers auf 1:2. Knapp 15 Minuten fiel kein weiteres Tor, ehe es weiter rund ging. Nun legten die Haie los, drehten durch Rok Ticar, Alexander Weiß und Charly Stephens die Partie bis zu 27. Minute auf 4:2, ehe Andreas Driendl und erneut Verwey noch vor der Pause ausgeglichen. Auch der Start in den Schlussabschnitt gehörte dem KEC. Andreas Holmqvist traf in der 46. Minute im Powerplay. Doch nur eine halbe Minute später glich Martin Schymainski aus, ehe Elia Ostwald in der 52. Minute den Siegtreffer erzielte. Kleines Derby? Von wegen! Zuschauer: 16.612.

Eisbären Berlin – ERC Ingolstadt 3:1 (0:0, 0:1,3:0)

Fünfstellig war die Zuschauerzahl auch in Berlin, in der erneut prächtig gefüllten Heimspielstätte der Hauptstädter. Hier mussten sich die Zuschauer bis zur 37. Minute gedulden, ehe Derek Hahn die Panther in Führung brachte. Das Schlussdrittel gehörte dann aber den Eisbären. In der 45. Minute sorgte Daniel Briere für den Ausgleich. Fünf Minuten vor dem Ende markierte Darin Olver die Führung. Den Deckel drauf packte André Rankel mit seinem Empty-Net-Goal neun Sekunden vor der Schlusssirene. Zuschauer: 14.200.

Straubing Tigers – Düsseldorfer EG 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)

Einen rund herum verdienten Sieg verbuchten die Straubing Tigers gegen die Rheinländer. Der Tabellenletzte kämpfte zwar wie bislang auch gut, doch am Spielausgang gab es nichts zu rütteln. Ex-DEG-Crack Tyler Beechey brachte Straubing in doppelter Überzahl in Führung. Danach zogen die Tigers durch René Kramer, Blaine Down und nochmal Beechey auf 4:0 davon. Den Ehrentreffer verbuchte Ashton Rome in Überzahl. Zuschauer: 5739.

Iserlohn Roosters – Hannover Scorpions 4:5 (2:2, 1:2, 1:1)

Eine 2:0-Führung nach zwölfeinhalb Minuten – das sah doch gar nicht so schlecht für die Sauerländer aus, nachdem Mark Ardelan und Colin Stuart jeweils in Überzahl getroffen hatten. Doch dann dreht Hannover die Partie und ging selbst nach Treffern von Ivan Ciernik, Gerrit Fauser (elf Sekunden vor der Pause) und Maris Jass in Führung. Mark Bell glich ebenso für Iserlohn aus wie Tobia Wörle, nachdem David Sulkovsky zum 4:3 für Hannover erfolgreich gewesen war. Doch in der 55. Minute stellte Sulkovsky den Scorpions-Sieg mit einem Powerplaytreffer endgültig sicher. Zuschauer: 4748.

Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzly AdamsWolfsburg 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Nürnberg kommt immer besser in Schwung. Patrick Reimers Führung glich Sebastian Furchner zwar noch aus, doch die Ice Tigers zogen durch die Treffer von Steven Rupprich, Eric Chouinard und Tim Schüler auf 4:1 davon. Erst 70 Sekunden vor dem Ende verkürzte Kai Hospelt in Überzahl auf 2:4. Zuschauer: 4715.

EHC Red Bull München – Hamburg Freezers  1:5 (0:1, 1:3, 0:1)

Kein guter Tag für die roten Bullen. Mehr als der 1:3-Anschlusstreffer durch Johan Ejdepalm gelang den Münchnern nicht. Zuvor hatten Jerome Flaake, Rob Collins und Nicolas Krämmer für Hamburg getroffen. Für die Freezers-Tore vier und fünf zeichnete Thomas Oppenheimer verantwortlich. Zuschauer: 3909.

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