„Volle Halle – Voller Erfolg“Positives Fazit in München

Gute Stimmung gab es auch beim Einlaufen der Mannschaften in der Olympiahalle. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)Gute Stimmung gab es auch beim Einlaufen der Mannschaften in der Olympiahalle. (Foto: Armin Rohnen - www.stock4press.de)
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Herr Gröbner, mit welchem Fazit geht man beim EHC so kurz nach dem Spiel heraus?

Trotz der Emotionen war es der Wahnsinn. Die Halle war bereits seit zwei Wochen ausverkauft und damit wurden unsere kühnsten Erwartungen übertroffen. Unsere Hoffnung ist es diesen Schwung in das neue Jahr mitnehmen zu können. Wir hatten heute zum einen viele Vertreter der Stadt in der Halle und zum anderen unsere bestehenden Sponsoren, wie auch einige potenzielle Partner. Jeder von ihnen wird die Halle mit großen Emotionen verlassen haben. Ich bin der Meinung, es gab 11.000 Mal Gänsehaut an diesem Abend.

Sie sind seit Anfang November in der Familie des EHC München und haben unter anderem die Aufgabe den erwarteten Zuschauerschnitt von 3.900 zu realisieren. Was kann man in diesem Hinblick aus der Aktion mitnehmen?

Das nächste Heimspiel gegen Wolfsburg steht unter dem Motto einer Ticket-Aktion, bei der es zwei Stehplatz-Karten zum Preis von einer geben wird. Wir wollen das Event-Publikum der „Vollen Halle“ noch in diesen Tagen dazu animieren im Januar wieder zum Eishockey zu kommen. Ich hoffe, dass wir unseren Zuschauerschnitt, den wir mit 3.900 kalkuliert haben, in diesem Bereich einpendeln werden.

Geht der EHC München aus diesem Event mit schwarzen Zahlen heraus?

Wir haben das nicht aus finanziellen Gründen realisiert, da uns der Umzug in die Olympiahalle sehr viel Geld kostet, aber wir kommen mit einem Gewinn heraus. Die Mindestzuschauerzahl, die nötig ist, um eine solche Aktion finanziell zu stemmen, liegt bei ungefähr 7.000.

Gibt es schon Ideen zu einer Fortsetzung der „Vollen Halle“?

Die „Volle Halle“ ist auch von den Fans mit initiiert. Wir dürfen dies nun nicht überstrapazieren. Das ist ein Event und nur wenn man es als Event aufbaut, gibt es diese besondere Stimmung. Man darf solche Aktionen nicht zu oft machen, um den Charakter des Events zu bewahren und eine mögliche Neuauflage werden wir zuerst mit den Fans besprechen. Wenn es der EHC München in den Play-offs weit schafft und einige Bedingungen, wie Datum und ein attraktiver Gegner gegeben sind, gäbe es die Möglichkeit für eine neue „Volle Halle“.

Was möchten Sie aus kaufmännischer Sicht durch die Aktion erreichen?

Wir möchten uns mehr in München festsetzen, integrieren, uns unseren Werbepartnern präsentieren und um neue Sponsoren werben. Wir haben nicht die Aufgabe uns mit aller Macht gegen den Konkurrenten Basketball durchzusetzen, sondern wir pflegen eine gesunde Konkurrenz zum Basketball und die Stadt bestimmt Kapazität für beide Sportarten. Wir hatten bei diesem Spiel zahlreiche politische Vertreter in der Halle und von ihnen hatten wir einen sehr guten Zuspruch. Uns ist es wichtig ein gutes Verhältnis zum Basketball und Fußball zu halten.

Wie beschreiben Sie abschließend in einem kurzen Satz die Volle Halle?


Volle Halle – Voller Erfolg

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Gröbner.

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