Vizemeister nicht mehr LetzterDEL kompakt

Brandon Buck, der insgesamt zweimal traf, erzielt hier das 1:0 für Ingolstadt im Spiel gegen Schwenningen. (Foto: Imago)Brandon Buck, der insgesamt zweimal traf, erzielt hier das 1:0 für Ingolstadt im Spiel gegen Schwenningen. (Foto: Imago)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Der Vizemeister aus Ingolstadt ist aktuell nicht mehr Letzter – weil die Panther das Kellerduell gegen Schwenningen gewannen. Krefeld steht nach der Niederlage im Straßenbahnduell gegen Düsseldorf wieder ganz unten. So liefen die Spiele am Freitag.

ERC Ingolstadt – Schwenninger Wild Wings 4:2 (2:0, 1:2, 1:0)

Die Panther brauchen Punkte – und gewannen sie gegen die Schwenninger Wild Wings. Brandon Buck und Alexander Barta sorgten für die 2:0-Pausenführung des Vizemeisters, ehe Schwenningen zurückkam: Toni Ritter und Yan Stastny glichen die Partie innerhalb von vier Minuten aus. Doch schon kurz darauf war Thomas Greilinger mit dem 3:2 im Powerplay zur Stelle. Buck machte mit seinem zweiten Tor an diesem Abend alles klar.

Tore: 1:0 (8:05) Brandon Buck, 2:0 (16:57) Alexander Barta (Petr Taticek, Tomas Kubalik), 2:1 (22:05) Toni Ritter (Patrick Pohl, Alex Trivellato), 2:2 (26:18) Yan Stastny (Sascha Goc, Hannu Pikkarainen/5-4), 3:2 (27:28) Thomas Greilinger (Petr Taticek, Brandon Buck/5-4), 4:2 (54:43) Brandon Buck (Thomas Greilinger, John Laliberte). Strafen: Ingolstadt 8, Schwenningen 10. Zuschauer: 3802.

Iserlohn Roosters – Straubing Tigers 6:2 (3:1, 3:0, 0:1)

Als Brad Ross in Unterzahl zur Führung der Roosters in der zwölfte Minute traf, deutete sich bereits an, dass dieser Abend für Straubing nicht besonders erbaulich sein würde. Zwar glich Mike Connolly in der 15. Minute aus, doch nur 28 Sekunden später lagen die Sauerländer wieder vorne: Nick Petersen traf zum 2:1; und nur 49 Sekunden später traf Boris Blank zum 3:1. Auch die Tore vier und fünf waren ein Doppelschlag: In der 24. Minute trafen Petersen und Chad Bassen innerhalb von 35 Sekunden. Marko Friedrich (30.) besorgte schließlich das 6:1. Im letzten Abschnitt gelang Austin Madaisky der zweite Gästetreffer.

Tore: 1:0 (11:24) Bradley Ross (Chad Bassen/4-5), 1:1 (14:16) Michael Connolly (Connor James, Sebastian Osterloh), 2:1 (14:44) Nicholas Petersen (Ryan Button, Chad Bassen), 3:1 (15:33) Boris Blank (Marko Friedrich, Dieter Orendorz), 4:1 (23:16) Nicholas Petersen (Ryan Button), 5:1 (23:51) Chad Bassen (Nicholas Petersen), 6:1 (29:22) Marko Friedrich (Cody Sylvester), 6:2 (57:34) Austin Madaisky (Mirko Höfflin, Sean O`Connor). Strafen: Iserlohn 8, Straubing 6. Zuschauer: 4479.

Krefeld Pinguine – Düsseldorfer EG 1:2 (1:0, 0:1, 0:0)

Knapp 7200 Fans sahen das rheinische Duell, in dem Mike Collins ein Powerplay nutzte und Krefeld nach etwas mehr als 14 Minuten in Führung brachte. Doch die DEG schlug zurück: Eduard Lewandowski nutzte in der 36. Minute ebenfalls eine Überzahlsituation, ehe Manuel Strodel (43.) zur Führung erfolgreich war. Dabei blieb es – die DEG holte sich den Sieg im Straßenbahnduell. Kurz vor dem Ende kassierte Düsseldorfs Daniel Fischbuch allerdings noch eine Spieldauerstrafe wegen hohen Stocks.

Tore: 1:0 (14:16) Mike Collins (David Fischer, Christian Kretschmann/5-4), 1:1 (35:29) Eduard Lewandowski (Kurt Davis, David van der Gulik/5-4), 1:2 (42:58) Manuel Strodel (Marcel Brandt, Corey Mapes). Strafen: Krefeld 10, Düsseldorf 8 + 5 + Spieldauer (Daniel Fischbuch). Zuschauer: 7195.

Eisbären Berlin – Thomas Sabo Ice Tigers 2:6 (1:1, 1:1, 0:4)

Spannung in der Hauptstadt – zumindest bis zum letzten Drittel. Zweimal gingen die Eisbären – durch Mark Olver und Bruno Gervais – in Führung, zweimal glichen die Nürnberger aus: David Steckel und Steven Reinprecht waren erfolgreich. Zudem vergaben die Gäste im ersten Drittel noch einen Penalty. Reinprecht war es dann auch, der in der 46. Minute für die erste Ice-Tigers-Führung verantwortlich war. Und die gaben die Franken nicht mehr her: Patrick Reimer, Dany Heatley und Leonhard Pföderl machten es letztlich deutlich.

Tore: 1:0 (8:28) Mark Olver (Florian Busch, Jens Baxmann), 1:1 (12:29) David Steckel, 2:1 (21:30) Bruno Gervais (Henry Haase, Spencer Machacek), 2:2 (24.32) Steven Reinprecht (Patrick Reimer, Yasin Ehliz), 2:3 (45:59) Steven Reinprecht (Patrick Reimer, Yasin Ehliz), 2:4 (48:09) Patrick Reimer (Steven Reinprecht, Sasa Martinovic), 2:5 (49:10) Daniel Heatley (Kurtis Foster, David Printz), 2:6 (53:33) Leonhard Pföderl (Daniel Heatley, Marcus Weber/ENG). Strafen: Berlin 8 + 10 (Mark Olver), Nürnberg 8. Zuschauer: 12.510.

Grizzly Wolfsburg – Augsburger Panther 2:5 (1:0, 0:4, 1:1)

Ein überragendes Mitteldrittel brachte den Schwaben den Sieg. Zwar traf Mark Voakes 20 Sekunden vor der ersten Pause zum 1:0 für die Niedersachsen, doch die Panther zeigten sich nicht geschockt: Ivan Ciernik, Braden Lamb, Daniel Weiß und Aleksander Polaczek langten in den zweiten 20 Minute viermal zu. Lubor Dibelka (45.) verkürzte für Wolfsburg. Den Schlusspunkt setzte jedoch Andrew LeBlanc (56.). Polaczek musste nach knapp 43 Minuten mit einer Spieldauerstrafe wegen eines Checks mit dem Knie in die Kabine.

Tore: 1:0 (19:40) Mark Voakes (James Sharrow), 1:1 (23:41) Ivan Ciernik (Benjamin Hanowski), 1:2 (25:38) Braden Lamb (Steffen Tölzer, Mark Mancari), 1:3 (32:38) Daniel Weiß (Ivan Ciernik, Steffen Tölzer), 1:4 (37:04) Aleksander Polaczek (Matthew MacKay, Alexander Thiel), 2:4 (44:53) Lubor Dibelka (Vincenz Mayer/5-4), 2:5 (55:54) Andrew LeBlanc (Steffen Tölzer, Mark Mancari). Strafen: Wolfsburg 6, Augsburg 10 + 5 + Spieldauer (Aleksander Polaczek). Zuschauer: 1908.

EHC Red Bull München – Kölner Haie 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)

Schon nach 115 Sekunden hätte der KEC in Führung gehen können, doch die Haie vergaben einen Penalty. Das machte Steve Pinizzotto besser, der die Gastgeber per Strafschuss nach vorne brachte. Doch die Kölner holten sich das Spiel zurück: Patrick Hager glich in doppelter Überzahl, ehe Nick Latta die Führung in der 47. Minute besorgte.

Tore: 1:0 (17:22) Steve Pinizzotto (Penalty), 1:1 (37:08) Patrick Hager (Jason Williams, Shawn Lalonde/5-3), 1:2 (46:27) Nickolas Latta (Fredrik Eriksson, Charles Stephens). Strafen: München 10, Köln 12 + 10 (Patrick Hager). Zuschauer: 4085.

Adler Mannheim – Hamburg Freezers 3:1 (0:0, 1:0, 0:1)

Am Ende war es dann deutlich: Zwar mussten die Zuschauer bis zur 37. Minute warten, dann aber ging es los. Zweimal Ryan MacMurchy und Martin Buchwieser sorgten für die 3:0-Führung der Adler. Erst gut zwei Minuten vor dem Ende verkürzte Michael Davies für die Hanseaten.

Tore: 1:0 (36:26) Ryan MacMurchy (Sinan Akdag, Steven Wagner), 2:0 (50:27) Ryan MacMurchy (Christopher Fischer, Daniel Richmond), 3:0 (51:33) Martin Buchwieser (Glen Metropolit, Sinan Akdag), 3:1 (57:56) Michael Davies. Strafen: Mannheim 4, Hamburg 4. Zuschauer: 11.259.

Abschied aus der DEL
Servus, Greile: ERCI-Legende wechselt im kommenden Sommer nach Deggendorf

Eine Ära geht im kommenden Frühjahr zu Ende: ERC-Rekordspieler Thomas Greilinger wird am Saisonende von der großen Bühne der Deutschen Eishockey Liga (DEL) abtreten....

30-jähriger Kanadier wechselt aus Pardubice an die Aller
Grizzlys Wolfsburg verpflichten Stürmer Jeremy Welsh

​Die Grizzlys Wolfsburg haben aufgrund der weiterhin zahlreichen und auch langfristigen Verletzungen reagiert und mit Jeremy Welsh (30) einen Center mit DEL-Erfahrun...

Hockeyweb präsentiert die Highlights aus Woche 12
Die Top 10 der DEL im Video

Tolle Verteidigungsaktionen, wahnsinnige Paraden und natürlich schöne Tore gibt es bei uns in den Top 10 Highlights zu sehen....

Totgeglaubte leben länger
Straubing Tigers entreißen Nürnberg sicheren Sieg

Die Straubing Tigers haben in einer Mischung aus Willen und Kraftakt die Thomas Sabo Ice Tigers mit 6:5 (2:2, 0:2, 3:1, 1:0) nach Penaltyschießen geschlagen. Dabei s...

Vorweihnachtliche Geschenkverteilungsaktion in Krefeld
Kölner Haie gewinnen das Derby bei den Krefeld Pinguinen

In der Deutschen Eishockey-Liga unterlagen die Krefeld Pinguine den Kölner Haien im Derby mit 4:5 (1:1, 2:3, 1:1)....

Pavel Gross: „Hätte heute auch Eintritt bezahlt“
Adler Mannheim gewinnen torarmes Topspiel in München

​Es ist das Duell, worauf sämtliche Fans aus München und Mannheim schon seit Wochen hin fieberten: das Spiel des Tabellenzweiten, der Red Bulls München, gegen den Ta...

Vier Wochen Pause
Adler Mannheim: Verletzungspause für Tommi Huhtala

​Die Adler Mannheim müssen rund vier Wochen auf Angreifer Tommi Huhtala verzichten. Der 31-jährige Finne zog sich am Freitag im Heimspiel gegen die Düsseldorfer EG e...

Jetzt die Hockeyweb-App laden!