Vinny Saponari spielt für die Krefeld PinguineUS-Boy spielte zuletzt in Norwegen

Vinny Saponari spielt künftig für die Krefeld Pinguine. (Foto: dpa/picture alliance/AP Images)Vinny Saponari spielt künftig für die Krefeld Pinguine. (Foto: dpa/picture alliance/AP Images)
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Für die USA nahm er 2007 und 2008 an den U18-Weltmeisterschaften teil, bei denen er in 14 Spielen zwei Tore und fünf Vorlagen vorweisen kann. Im Finale bzw. Halbfinale ist für die US-Boys damals jeweils gegen Russland Endstation gewesen. „Ich erinnere mich gerne an die beiden Weltmeisterschaften zurück. Eine Silbermedaille und eine Bronzemedaille sind grundsätzlich eine tolle Sache. Innerhalb von acht Jahren haben die U18-Teams der USA zwischen 2005 und 2012 jedoch sechsmal den Titel geholt, weshalb es rückblickend natürlich auch mit einer gewissen Enttäuschung verbunden ist, Teil der beiden Teams gewesen zu sein, die jeweils knapp gescheitert sind“, sagt Saponari. Die vergangene Saison hat der Rechtsschütze bei Sparta Prag begonnen, wechselte jedoch im Dezember zurück nach Norwegen, wo er die Saison mit Frisk Asker beendete. „Nachdem ich mich 2016 entschieden hatte, nach Europa zu kommen, freue ich mich, nun nach Norwegen und Tschechien auch Deutschland kennen zu lernen. Die DEL ist eine gute Liga, die meiner Art zu spielen entgegenkommen wird“, so der Neuzugang.

Zwischen 2013 und 2016 absolvierte der Rechtsschütze in der AHL 86 Spiele mit 17 Toren und 26 Vorlagen und in der ECHL 122 Spiele mit 25 Toren und 72 Vorlagen. Zuvor hat er jeweils zwei Jahre in der NCAA für die Boston University und die Northeastern University gespielt. Dazwischen gewann er 2011 eine Meisterschaft mit den Dubuque Fighting Saints in der USHL. „Bereits Mitte Juni hatten wir uns mit Vinny auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Ein Spieler mit seinen Möglichkeiten erhöht den Konkurrenzkampf in unseren vorderen Reihen. Er hat einen Durchschnitt von beachtlichen 0,5 Punkten pro Spiel in der AHL vorzuweisen. Trevor Parkes, der nun für Augsburg spielt, kommt beispielsweise auf einen Durchschnitt von 0,37 Punkten pro Spiel in der AHL. Mit ihm haben wir im Moment zehn Spieler im Kader, die eine Importstelle besetzen würden. Wir gehen jedoch davon aus, dass einer dieser zehn Spieler bis Ende August die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen wird. Somit hätten wir noch zwei Lizenzen frei“, erklärt Matthias Roos, Sportdirektor und Geschäftsführer der Pinguine. Insgesamt haben die Clubs in der DEL elf Importlizenzen und neun Importspieler dürfen jeweils auf dem Spielberichtsbogen stehen.

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